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Tag: char-beschreibung

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Tia
Charaktervorstellung Arpak Qusdari (Splittermond)

Arpak Qusdari stammt aus der Satrapie Galibshur im nördlichen Demerai (Farukan). Informationen über seine Familie sind ihm kaum zu entlocken, aber aus einigen Äußerungen kann man auf gut ausgebildete Zauberer schliessen. Arpak selber ist Priester des Nahid, und zwar des in Galibshur beheimateten Zweigs der Nahid-Kirche welcher, vorsichtig ausgedrückt, eher konservativ ausgerichtet ist. Die Veränderungen der letzten Jahrzehnte (seit Nahid Schutzgott von Demerai wurde), lehnen sie ab: Ihr Nahid ist kein Gott für die breite Öffentlichkeit, er sucht sich die seinen aus und nur wenige finden Gnade vor seinen Augen.

Wann und wie Arpak zur Nahid-Kirche kam, auch darüber schweigt er. Im Gegensatz zu vielen anderen Priestern erzählt er auch nicht viel über seinen Gott, antwortet auf Fragen auch eher zurückhaltend: "Wen Nahid will, den ruft er..."

Der Priester ist hochgewachsen und von eher drahtiger als muskulöser Statur. Die dunklen Haare trägt er kurz, im Sommer oft teils geschoren. Eine regelrechte Priesterrobe trägt er nicht, es ist eher ein an den Seiten offener, knielanger Überwurf in Grau mit wenigen schwarzen Stickereien in Form des Schlangenspeeres. Auch die übliche Kleidung ist eher dunkel gehalten, meist trägt er eine Tuchrüstung. Bewaffnet ist er mit einer seltsam aussehenden Peitsche, deren Griff an einen Schlangenkopf erinnert.

Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass das dicke Schlangenhalsband des Priesters gar keines ist - sondern eine lebendige Obsidian-Natter. Diese Schlangenart ist außerhalb Galibshurs selten und passt mit ihrer Musterung in Schwarz und anthrazit perfekt zu einem Priester des Verschleierten. "Was ist ein Priester des Verschleierten ohne Schlange?", antwortet Arpak wenn man ihn auf das Tier anspricht, welches er Sidia nennt.

Portrait Arpak
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Tia
Ayala Pyaar
Die junge Menschenfrau entstammt einer reichen Händlerfamilie aus Nantai in Kungaitan. Ein Teil ihrer Vorfahren kam vor mehreren Generationen aus Selenia und die Familie ist mittlerweile kaum noch von ihren Nachbarn zu unterscheiden in Sprache, Kultur und Aussehen - wenn es nicht das eine oder andere Familienmitglied gäbe wie Ayala, das durch das Äußere klar die Herkunft der Vorfahren zeigt.



Schon als Kind konnte Ayala dem Händlerdasein nichts abgewinnen, alles drehte sich daheim nur um Zahlen und Gewinne und Verträge - viel zu langweilig! Einzig die Handelswaren fand sie interessant, sie liebte es in den Speichern und Lagerhallen zu sein und die Dinge aus fremden Landen zu sehen. Sie versucht alles anzufassen und stellte hunderte Fragen zu Woher und Wohin und Was und Wie.

Ein großer Teil der Waren waren aus Metall, einerseits Waffen aber auch mechanische Teile wie Zahnräder und anderes. Das fand Ayala spannend und sie wollte genau wissen wie so etwas funktionierte und was man damit machen würde. Als sie älter wurde gab ihre Familie dieser Neigung nach und sie kam zu einem Metallhandwerker um dort das Handwerk zu lernen. Einige Jahre vermochte sie das auch zu fesseln, aber dann ließ ihr Interesse daran nach - es gab doch so vieles mehr auf Lorakis!

Sie hatte auch Freunde außerhalb ihrer Familie gefunden mit denen sie abends unterwegs war und oft auch Unfug anstellte. Es waren meist kleine Streiche, aus Übermut oder auch kleine Vergeltungsaktionen gegen jene die einen ihrer Freunde beleidigt hatten oder ähnliches. Das alles war ihrer Familie durchaus peinlich, aber es ließ sich durch Beziehungen oder notfalls kleinere "Aufmerksamkeiten" aus der Welt schaffen. Ayala war nun gerade an Magie interessiert und weil sie dort durchaus begabt war fand die Familie einen Magier der sie ausbildete, in Schutzmagie und Theorie. Vielleicht, so hofften sie, würde das Mädel jetzt ruhiger.

Aber wie es so geht... auch hier verlor sie das Interesse und lief lieber mit ihren Freunden herum als am Pult zu stehen und ihre Energie dafür aufzuwenden für andere Schutzzauber in Schriftrollen zu bannen. Da mochte noch so viel Gewinn zu machen sein - das war langweilig! Nach einigen Geschehnissen fand ihre Familie notwendig da einzugreifen (auch wenn Ayala wirklich nichts damit zu tun hatte dass die Statuen auf dem Hauptplatz eines Morgens in "indezenten" Posen zu finden waren...).

Man ermunterte die junge Frau doch ein wenig durch Lorakis zu reisen was sie natürlich begeistert aufnahm. Hoffentlich würde sie sich dabei die Hörner abstossen - und wenn nicht, dann würden ihre Streiche wenigstens nicht auf die Familie zurückfallen! Mit Reisegeld gut versehen und einem kundigen Begleiter an der Seite machte sie sich auf und landete schon bald bei einer Gauklertruppe wo sie mit ihrem handwerklichen Geschick helfen konnte und es auch täglich so viel Neues zu sehen gab dass sie hier nie, nie wieder weg wollte. Wirklich.


Gopal Pillai



Ayalas Begleiter ist ein Mann mittleren Alters, seine Haut ist wettergegerbt und sein Körper zeigt Spuren harter Arbeit. Er ist zurückhaltend, wirkt manchmal fast unfreundlich. Er hilft aber bereitwillig, vor allem auf Reisen kann er sein Können unter Beweis stellen.

Das Verhältnis zwischen den beiden ist für andere schwer zu definieren. Manchmal gibt Ayala ihm Anweisungen wie man es bei einem Diener machen würde und die er dann auch ausführt, andererseits akzeptiert sie seine Führungen in vielen Situationen. Ja, man hat schon mitbekommen wie Gopal die junge Frau zur Seite genommen hat und sie regelrecht ausgeschimpft hat.

Session: S + S - Wednesday, Aug 16 2017 from 1:00 AM to 1:30 AM
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