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Tag: bauernschach

Ein arbeitsreicher Beginn
Den Kasten mit ihren Unterlagen fest unterm Arm kam Gunelde vom See in den Ratssaal. Den ganzen Tag schon war in der Burg emsiges Treiben gewesen. Gewiss, auch in den Tagen zuvor hatten alle mit angepackt, aber heute lag eine andere Stimmung über den Leuten. Eine gewisse Skepsis war wohl noch da, aber es war auch viel Hoffnung und Vorfreude zu spüren. Und das Gerücht das seit gestern durch die Stadt schwirrte schien der Wahrheit zu entsprechen: im zugemauerten Peraine-Tempel war der Meister der Ernte lebend gefunden worden - welch ein Beweis für die Kraft der Hüterin des Lebens!

In der Ratssitzung selber ging es auch darum aber auch um hunderte andere Dinge in Burg und Stadt und Umland. Der alternde Kastellan Zordan von Elenvina hatte vielleicht nicht mehr viel Kraft, war aber ein Quell von Informationen. Der Knappe (aber war es wirklich korrekt ihn so zu nennen?) Paul Rondrian von Talbach hatte schon begonnen in der Umgebung aufzuräumen und Kunde zu bringen von der Befreiung der Stadt.

Dann war es Zeit für den Gottesdienst. Die ganze Stadt schien dabei zu sein und auch wenn Mutter Erlgunde Ganslieb zuvor nervös und etwas überwältigt erschien, die Travia-Geweihte meisterte ihre Aufgabe und bald schallten laut Hymnen an die Gütige Mutter über die Stadt. Dann ergriff Thalion von Effelder das Wort. Der neue Stadtherr bekräftigte sein Bestes tun zu wollen für die Stadt und verkündete auch allen noch einmal von der wundersamen Rettung des Peraine-Geweihten bevor er den Markt eröffnete. Nun schlug die eben noch so feierliche und ernste Stimmung um in Fröhlichkeit - auch wenn es noch kein Fest war in alten Friedenszeiten, es gab zu trinken und zu essen und erste Waren aus der Umgebung zu kaufen.

Nun ging es wieder um ernste Dinge. Der "fette Ron", ein Söldneranführer der selber in den Kerkerzellen des Nekromanten gelandet war, fragte nach Anstellung für sich und seine Truppe. Schnell wurde das besprochen - wie weit konnte man seinen Leuten trauen? Man brauchte ihn und Söldner von denen man weiß wo sie sind waren immer besser als frei umherstreifende auf der Suche nach Geld. Es wurde beschlossen ihn anzustellen, seinen Trupp aber in zwei Teile zu teilen, einen der in der Stadt für Ordnung sorgen sollte und einen den von Talbach benutzen wollte um das Umland zu befrieden. Es gab dann mit dem Söldnerführer einiges Hin und Her bis dann eine Regelung gefunden war.

Und der Söldner war nicht der letzte Besucher: die Honoratioren der Stadt gaben sich die Klinke in die Hand, machten ihre Aufwartung, dankten und hatten diverse Anliegen, ob es die Schneidermeister waren oder die Nachtwache. Schließlich tauchte noch ein interessanter Besucher auf der den Tag verschlafen zu haben schien: Goswin Alff, der Herold der alten Gräfin. Auch er hatte viel Wissen, vor allem aber viele Meinungen und es gab ein intensives Gespräch mit ihm. Gunelde bat ihn für den nächsten Tag zu sich denn sie hatte noch viele Fragen zu Land und Leuten. So ganz konnte sie den Mann noch nicht einschätzen, vielleicht würde das Gespräch mehr Klarheit bringen...
Session: Orga - Monday, Mar 20 2017 from 3:00 PM to 6:00 PM
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Tags: Bauernschach , DSA , Orga