Krull iban Uzul

Krull
"Behalt ruhig den Rest - aber den Kopf krieg' ich!"
User: Benjamin
Campaign: Phileasson
Race: Kurga
Gender: Male
Class: Jäger
Description:
Ausshen
Ein mehr als 2 Schritt großer Hühne, gekleidet in ein krude zusammengeflicktes Gemisch aus Fell, Leder, Knochen, Schädeln und einen Umhang aus schwarzem Wolfsfell von dem der Kopf als Kapuze dient. Aus einem der leeren Augen des Wolfkopfes blitzt ein roter Blutstein, das Fell ist mit allerlei kleinen Knochen, seltsam geformten Hölzchen und Bändern bestückt.
Unter seinem strähnigen langen, pechschwarzem Haar und seinem ungepflegtem Bart finden sich Narben aus vergangenen Kämpfen. Das erste, was man üblicherweise wahrnimmt ist ein strenger Geruch nach Wildtier, der ihn wie eine Wolke umgibt.

Art
pragmatisch (dabei manchmal unvorsichtig), schlichtes Gemüt, “Künstler” mit den Händen, mißtrauisch, Respekt nur gegenüber jemanden, den er kämpfen gesehen hat und der es verdient hat
Background:
Lebenslauf und Motivation

Aufgewachsen als angesehener Jäger des Bluteisstamms in den Bergen. Hat einen Sohn Tol'Tschuk, der als rituelle "Prüfung der Stärke" einem ausgewachsenen Bären die Beute stehlen wollte. Dabei ging der Bär auf ihn los und hätte ihn zerfetzt, wenn Krull nicht dazwischen gegangen wäre. Krull nahm so Tol'Tschuk seine Ehre, denn dieser hatte sich als zu schwach erwiesen. Was jedoch noch schlimmer wiegt: Rôschtula hasst es, um seine Beute betrogen zu werden, und Tol'Tschuk hätte ihm gehört. Um Rôschtulas Zorn nicht auf den Stamm zu ziehen und um zu verhindern, dass man Tol'Tschuk verstößt, nahm er anstelle seines Sohnes die Verbannung auf sich und zog in die Ferne, um im Kampf gegen würdige Gegner seine Schuld zu begleichen.

Und so fühlt sich Krull seither von Rôschtula verfolgt und neigt dazu, Übernatürliches zunächst mit diesem in Verbindung zu bringen. Hin und wieder erscheinem ihm öfter die mahnenden Geister seiner Ahnen, oft in Gestalt alltäglicher Dinge - eine Katze, die ihn anschaut oder jemand, der vor seinen Augen stirbt und ihm noch etwas zuraunt: Stehts zeigt ihm Rôschtulha, dass er ihn erwartet. Seit den Erlebnissen in Brig-Lo hat er außerdem Angst vor Geistererscheinungen.

Krull sucht stehts den gefährlichsten Gegner, um sich an ihm zu messen und Rôschtula zu beweisen, dass er würdig ist und um sich abzuhärten für diese kommende Zeit. Von jedem Gegner, den er überlebt, behält er eine Trophäe, die er dann am Körper trägt, auf dass die Macht des Gegners auf ihn übergeht und der Tote dadurch Ehre erlangt indem er - durch Krull -weiterkämft.

Bei seinen Reisen in die Ferne war er stets Einzelgänger, bis er in Brig-Lo auf Reisende traf und mit diesen zusammen gegen ein grausiges Untier antrat. Mit einem dieser Reisenden #Bernds Magier# zog er dann zunächst weiter, bis ihre Interessen auseinander liefen. Gerüchte und Geschichten brachten ihn schließlich nach Thorwal - dort würde ein Volk leben, dass es mit Getier aus dem Meer auf sich nimmt. Eine neue Herausforderung...

Religion
Er glaubt an die Rache Rôschtulas, die ihn nach seinen Tod ereilen wird, auch wenn er weiß, dass es wohl andere Götter gibt die zu ihren Anhängern freundlicher sind - was nur daran liegt, dass diese zu schwach sind.
Viele der Zwölfe versteht er nicht, bzw. hat nichts für ihre Aspekte übrig, aber Firun, Rondra und Kor sind ihm einigermaßen sympathisch - wenn auch zu nachlässig zu ihren Anhängern.
Details:
Merkmal
Er ist es gewohnt, alleine im Freien zu überleben und versucht stets, von seiner Beute das meiste (bis auf ein Stück Erinnerung) zu verwerten.
So sieht man ihn in ruhigen Momenten, wie er Fell verarbeitet oder Knochen zurecht schnitzt. Was er nicht braucht, tauscht er gern ein oder gibt es freimütig weiter, wenn er selbst nicht braucht.

Spotlight
Überleben, Jagd, Nahkampf (vsl. Stoßspeer), Schnitzereien

Stirbt für...
Lohnenswerte (=gefährliche) Beute, schöne Handwerkskunst (Schnitzarbeiten, Schmuck o.ä.)

Lebt dafür...
…seinen Tod möglichst lange herauszuzögern um sich in dieser Welt noch ausreichend vorzubereiten. Sollte sich Rôschtulla irgendwann gnädig zeigen und beeindruckt von seinen Taten und die Geister, die ihn verfolgen, von ihm nehmen würde er zu seinem Stamm zurückkehren können und sehen, was aus seinem Sohn geworden ist.

Freude und Verlockungen
Obwohl er das Leben unter freiem Himmel stets vorzieht, ist er auf seinen Reisen auch in manchem Dorf oder Stadt vorbeigekommen. Dort hat ihm am meisten imponiert, wie man dort das Essen zubereitet und er ist seitdem zu einem Freund guter Kochkunst geworden.

Beute
jegliches Untier, dass es zu kämpfen lohnt, ist ihm Lohn genug wenn er sich den ersten Teil der Beute aussuchen kann.

Gepäck am Mann
Sein Fellumhang trägt seinen persönlichen Blutstein und die geschnitzten Knochen und Hölzer erzählen seine Geschte - ihn legt er nie ab, ebenso wie sein Speer stets in Reichweite ist: Man weiß nie, wo man auf einen würdigen Gegner trifft.

Nachteile / Vorteile
Geplant:
Eisern, Regeneration LE, nat. Rüstungsschutz, hohe LE, Angst vor Menschenmassen, Übler Geruch, Unstet, Wahnvorstellungen, Angst vor Geistern, Wahnvorstellungen (Ahnengeister), Unfähigkeit Gesellschaft

Talente u.a.
Speere und Stäbe (Stoßspeer), Hiebwaffen (Barbarenaxt), Nahkampf “brutal”, Jagd,Natur, Lederarbeiten, Ausweiden usw. , Improvisieren, Ausweichen hoch, Überlebenskünstler, Holzarbeiten (Schnitzen)