The Journal of Zarpa Desidera Furlani

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Der Geisterjahrmarkt
Beim abendlichen Eintritt in ein dörfliches Gasthaus gibt es zwar die Aussicht auf Bier, aber auch schlechte Nachrichten: Es sind vormittags zwei Kinder verschwunden, auch die Erwachsenen die sich auf die Suche gemacht hatten kamen nicht zurück...

Das lässt Zarpa und den drei anderen Gästen Dunjasch, Uriel und Harald keine Ruhe, sie stellen Fragen und wollen mehr wissen. Zum verlassenen Jahrmarkt gleich hinterm Wäldchen seien sie gelaufen. Dort hatten vor einigen Jahren sich alle Schausteller gegenseitig auf grausige Weise umgebracht - nur einer Frau war es gelungen zu fliehen. Von der ist nur wenig über die Geschehnisse zu erfahren, aber die vier Abenteurer brechen noch am Abend auf um die Vermissten zu finden.

In finsterer Nacht kommen sie am verlassenen Jahrmarkt an, viele Spuren des grausigen Geschehens sind noch zu finden. Und dann treffen sie auf einen Kobold, der auch sehr unheimlich ist. Er scheint hinter den Geschehnissen zu stecken, gibt den Abenteurern Aufgaben auf wenn sie ihr Leben und vielleicht gar das Leben der Verschwundenen retten wollen. Die Geister der verstorbenen Schausteller aber helfen den Vieren: sie kennen den geheimen Namen des Kobolds, mit dem man ihn besiegen kann und geben immer wieder kleine Hinweise.

Nach vielen verzwickten Aufgaben und Situationen erraten Zarpa und ihre Gefährten schließlich den Namen des Kobolds, er verschwindet und die vermissten Personen können befreit werden.


Gespielt am 10.12.2015 auf der Drachenzwinge.
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Gute und böse Entdeckungen - Insel II
Die Gruppe will die Insel erkunden und läuft im Uhrzeigersinn am Strand entlang.

Nach einigen Stunden gibt es die erste Entdeckung: haufenweise Schiffswracks unterschiedlichster Herkunft und Alter. Alricio, Perim und Zarpa gehen gemeinsam auf gründliche und systematische Suche, Gwyn wandert alleine von Schiff zu Schiff. Verschiedeneste Dinge werden gefunden.


Zarpa findet:
  • Tagebuch von Zarpas Vorfahrin mit Besitzurkunde über 100m² Land auf dem heutigen Gebiet von Morata (Folio; Sprache: Bosparano, Schrift: Kusliker Zeichen),
  • diverse Schmuckstücke im Nominalwert von 100 Dukaten (1 Goldarmreifen mit Ziergravuren, 1 goldener Stirnreif mit einem 10 Karat Rubin, 1 goldenes Amulett, 1 goldene Spange, 4 goldene Halsketten),
  • 1 goldener Siegelring mit Familienwappen,
  • 6 angelaufene Silberpokale - Nomimalwert 12 Dukaten,
  • antike Kleidung.

Perim versucht mit Ingerimms Hilfe aus gefundenen alten Waffen ein Rapier für Zarpa herzustellen. Der Lärm schreckt Gwyn ab der deswegen lieber auf Abstand hält. Alricio wiederum übersetzt mit Hilfe Nandus' gefundene Aufzeichnungen eines Kapitäns aus denen er Informationen erhofft. Dies ist recht anstrengend und so fällt er schnell in einen tiefen Schlaf, Perim schmiedet noch einige Stunden weiter bevor auch er einschläft.

~~~

Perim schmiedet weiter, was Gwyn wiederum dazu bringt weiter am Strand entlang die Insel zu erkunden. Nachdem Perim das Rapier hergestellt hat, teilen Alricio und Perim sich eine gefundene Flasche Wein, welcher Alricio schnell angetrunken macht. So macht sich Perim alleine auf zu weiteren Erkundungen während Zarpa den Nandusgeweihten nicht allein lassen möchte. Dieser öffnet noch eine zweite Flasche Wein was beide ihre missliche Lage vergessen lässt. Nur dass Perim nicht wieder kommt bereitet doch einige Sorgen...

~~~

Am nächsten Morgen versucht Gwyn es - weit entfernt von den Schiffswracks - mit Angeln.

Alricio und Zarpa suchen Perim. In den Schiffswracks ist kein Lebenszeichen zu finden, da treibt eine Eingebung Zarpa weiter am Strand entlang. Und richtig - da liegt Perim! Der ist auf einmal ordentlich gerüstet und mit Ausrüstung versehen und erzählt eine schier unglaubliche Geschichte.

Er wäre beim Durchsuchen eines Schiffes durch morsche Planken gebrochen und ins Wasser gefallen. Da seine Schwimmkünste nicht die besten sind bereitete er sich schon darauf vor Golgari in die Hallen seines Gottes zu folgen, als er plötzlich im Tempel von Morata erwachte! Dort lagen auch Alricio, Zarpa und Gwyn schlafend und er erfuhr dass ein Monat dort vergangen war. Das Vorgefallene genau erklären konnte es auch dort keiner der Geweihten, aber es schien das Beste zu sein wenn Perim mit Ausrüstung für sich und seine Gefährten zurückkäme. Er trug alles zusammen, rüstete sich und legte sich mitsamt Gepäck und Ausrüstung ins Bett, bevor er einen Trank von Aemon nahm, einschlief und hier am Strand wieder aufwachte.

Nachdem Alricio und Zarpa etwas von der mitgebrachten Kleidung angezogen haben machen sich die drei auf die Suche nach Gwyn um auch ihm diese Merkwürdigkeiten mitzuteilen. Sie finden ihn auch nach einiger Zeit am Strand.

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Zu viert umwandern sie am nächsten Morgen weiter die Insel bis landeinwärts ein Bergmassiv zu sehen ist. Dort machen sie eine unschöne Entdeckung: In der Mitte findet sich eine Art Altar, mit Blutspuren darauf, drumherum in Gruben Knochen und Leichenreste. Und umgeben ist das Ganze von vielen Blutblatt-Pflanzen, was auf Magie hindeutet.

Zarpa hätte einerseits gerne dass einer der Geweihten hier einen Segen wirkt, um diesem Ort etwas von seinem Schrecken zu nehmen und den hier zu Tode gekommenen ihren Frieden zu geben. Andererseits möchte sie so schnell wie möglich von hier weg - vor allem wo sie aus der Entfernung wieder Trommeln hört.

Die Gruppe eilt schnell durch den tropischen Wald Richtung Strand, aber die Trommeln kommen immer näher...


Währenddessen in Morata
Traurig sitzt Nedime über eine weitere Schnitzerei gebeugt im Tempel. In den letzten Tagen hatte sie sehr viel Gelegenheit nachzudenken. Da war zum einen das junge Mädchen Thordis, dass sie in letzter Zeit immer öfter in Albins Nähe sah. Die beiden gaben ein wirklich schönes Paar ab. Oder deren Schwester Selina, die seit beinahe zwei Wochen gemeinsam mit einer Katze jeden Tag am Lager des fremden jungen Burschen wachte.

Niemand vermochte es sich zu erklären, doch schien Morata in letzter Zeit eine ungeheure Anziehungskraft auf Reisende zu entwickeln: eine thorwalsche Großfamilie, einige Zwerge und noch weitere Gestalten, die kamen und gingen. Und selbst die Raben des Boroni schienen in letzter Zeit sehr beschäftigt zu sein. Offenbar standen dem kleinen Ort ereignisreiche Zeiten bevor.
Session: Entdeckungstour - Monday, May 18 2015 from 1:00 PM to 5:00 PM
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Tags: DSA , GM , Morata , Summary
Böses Erwachen
Ich war friedlich und nichtsahnend in meinem Bett in meinem eigenen Haus eingeschlafen (irgendwie kann ich das immer noch nicht fassen, ein eigenes Haus!) um dann seltsam zu träumen. Obwohl es irgendwie nicht wie ein Traum vorkam, viel zu real war es. Dunkel, tiefe absolute Dunkelheit und ein Zustand absoluter Ruhe, als würde ganz Dere den Atem anhalten. So schrecklich das auch war, das Erwachen war schlimmer. Ich lag nämlich an einem Strand - das Nachthemd mit ich zu Bett gegangen war hatte ich noch an, nur war es jetzt total zerfetzt und mitgenommen. Wie nach einem Schiffbruch war es, auch die beiden Geweihten waren da in ähnlichem Zustand. Ich war ja noch nie am Meer, aber Alricio meinte wir wären wohl sehr weit südlich, in tropischen Gefilden, den Pflanzen nach zu urteilen. Wir hatten alle einen bösen Sonnenbrand, Haut und Haare waren salzverkrustet und einen schrecklichen Durst hatte ich auch.

Nedime war nicht zu sehen, dafür ein junger Mann namens Gwyn. Ein merkwürdiger Bursche, nicht sehr vertrauenerweckend, mit seinen roten Haaren und den Blicken als ob er was zu verbergen hätte.

Wir haben uns dann aufgemacht die Gegend zu erkunden. Glücklicherweise haben wir gleich etwas zu essen gefunden: Bananen. Die kannte ich bisher nur aus Büchern, sie stillen den Hunger auch wenn man die Schale nicht mitessen sollte. Wir sind durch die dichten Bäume bergan und haben einen Bach gefunden der schließlich zu einem See führt. Wohl noch nie habe ich ein Bad so genossen! Mittlerweile hatte ich mich auch daran gewöhnt nur mit einem abgerissenen Nachthemd bekleidet zu sein, aber der Anblick eines äußerst mangelhaft bekleideten Zwergen war schon... seltsam. Wir sind dann weiter bergan (Perim meinte es sei ein erloschener Vulkan) um uns umzusehen. Es war wohl eine Insel auf der wir waren, andere Eilande unterschiedlicher Größe waren zu sehen.

Es war mittlerweile später Nachmittag, wir machten uns schon Gedanken über ein Nachtlager, als plötzlich aus der Ferne Trommelgeräusch zu hören war. Gwyn meint es wären ungefähr 30 Leute in kleinen Booten angekommen. Diese schienen näher zu kommen, denn die Trommeln wurden immer lauter. Aus sicherer Entfernung sehen wir wie die Gruppe Mohas (jedenfalls sehen sie so aus – ich hab ja schon ein, zwei Mal welche gesehen) ein großes Lagerfeuer entzündet wird und eine mit Speeren bewaffnete Männer dort tanzen. Gleichzeitig dringt ein betörender Geruch sogar bis zu uns. Der Tanz und die Trommeln werden immer leidenschaftlicher, bis schließlich den Geräuschen nach Rahja gehuldigt wird.

Gwyn versteckt sich – die Trommeln und alles andere erschrecken ihn wohl. Perim schleicht sich näher und auch ich kann meine Neugier nicht mehr im Zaume halten. Auf einmal erscheinen vier Zwerge vor Perim, darunter ein weiblicher, und er lässt sich von ihnen verführen. Auch mich umgarnen einige Speerträger bis ich dieser Versuchung nicht mehr widerstehen kann. Ich bin zwar wie im Rausch und achte kaum auf meine Umgebung, ich meine jedoch am Feuer neben den Eingeborenen auch Menschen mittelländischen Aussehens gesehen zu haben, die jedoch auch ausschauen wie Schiffbrüchige.

Am nächsten Morgen sind wir vier alleine – die Wilden sind weg. Unten am Strand finden sich aber drei Leichen und die sehen nicht wie Mohas aus! Sind das die Mittelländer die ich gestern gesehen habe? Sie wiesen Verletzungen wie durch einen Dolch auf, ob sie daran gestorben sind ist so nicht festzustellen.

Dann hatten wir alle merkwürdige intensive Träume. Mir erschien eine weibliche Gestalt mit Kornähre in der Hand welche mir einen Auftrag erteilt. Ich soll auf dieser Insel eine als ausgestorben geltende Pflanze suchen und sie erneut der Welt zugänglich machen. Auch den anderen erscheinen Götter mit Aufträgen.

Mühevoll begraben wir die Toten und es wird ein Grabsegen gesprochen. Mittlerweile kann Gwyn Kokosnüsse ernten und schafft es auch sie zu öffnen – schmeckt sehr ungewohnt, aber es stillt den Durst und den Hunger.
Session: Eine Insel... - Monday, May 11 2015 from 1:00 PM to 5:00 PM
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Erdtag, 13. Ingerimm 1037 BF
Die Zimmerer brauchten heute unsere Hilfe nicht, die haben vor allem Vorbereitungen getroffen für morgen wenn die neuen Dachbalken angebracht werden. Mir fiel dann ein dass bei Nedime ja immer noch dieses Loch in der Kellermauer ist also bin ich auf in die Stadt um mich nach einem Maurer zu erkundigen. Ich hab einfach Chekov gefragt – der kennt sich doch aus hier. Der hat mir auch jemanden empfohlen der um diese Uhrzeit wohl im Schwarzen Panther sei. Ich also dahin – wirklich freundlich war der nicht und begeistert schien er auch nicht zu sein von der Aussicht auf Arbeit. Aber er will morgen vorbeikommen und sich das mit dem Loch anschauen.

Nach Holz zum Einlagern für den Winter wollte ich mich auch erkundigen, denn der Bürgermeister hatte ja erzählt dass Holzladungen am Hafen ankommen. Nun, ich finde die Bezeichnung „Hafen“ etwas übertrieben für einen Landungssteg und ein Lagerhaus. Das Lagerhaus ist zwar gut gefüllt mit Kisten und Körben und Tonkrügen, aber gearbeitet hat da niemand. Glücklicherweise war ein Stück weiter unsere Nachbarin dabei ein Schiff zu reparieren, die hatte dann Antworten auf meine Fragen – da hätte ich ja nur abends nach nebenan gehen müssen und hätte mir den Weg zum Hafen gespart!

Jedenfalls kommen die Holzschiffe am Tag nach dem Markt an. Chekov ist der Organisator des Handels, man könne aber auch direkt etwas kaufen. Damit ist mir wirklich sehr geholfen – da werde ich doch in zwei Tagen mal wiederkommen.

Ich bin danach den Fluss entlang zu den Waschfrauen die dort ihren Platz haben denn die meisten meiner Kleidungsstücke haben dringend eine Wäsche nötig. Eigentlich wollte ich dort fragen ob mir eine von denen die Sachen wäscht – aber davon wollten die nichts wissen! Die haben mehr geredet als die Freundinnen von Großtante Tsalinde wenn sie zum Paschok spielen kommen und auf einmal hatte ich so ein komisches Waschkleid an und war dabei die vorher getragene Kleidung zu waschen. Und als ich damit fertig war haben sie mich noch dieses waschen lassen und jenes und und und...

Jedenfalls waren meine Hände ganz aufgeweicht und verschrumpelt und der Rücken tat mir auch weh als ich mich da endlich loseisen konnte und heim bin. Ob ich das nochmal mitmache weiß ich nicht – es muss doch jemanden geben der für ein paar Kreuzer ein paar Sachen wäscht!

Abends bin ich dann in die „Heilige Löwin von Gareth“. Der Wirt macht wirklich einen sehr gepflegten und städtischen Eindruck, hätte ich in so einem Nest nicht erwartet. Auf jeden Fall hab ich vorgespielt. Es war nicht eine meiner besten Vorstellungen aber Mazker war zufrieden. Morgen werde ich also hier aufspielen – mal schauen wie das wird, bei so was lernt man immer die interessantesten Leute kennen. Allein hab ich noch nie gespielt, immer nur mit meinen Freunden zusammen, aber das wird schon klappen.

Trinkgeld soll es wohl auch geben, da bin ja glücklicherweise nicht drauf angewiesen. Mal schauen wie viel das so ist – in Taladur haben sich immer die anderen darum gekümmert. Das wären immer nur ein paar Kreuzer gewesen, die hab ich ihnen natürlich gelassen.
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Windstag, 12. Ingerimm 1037 BF
Heute früh ist wieder was Merkwürdiges passiert! Nach dem Aufstehen war noch Zeit bis die Zimmerleute kamen, aber ich wollte nicht drinnen hocken. Also hab ich mir den Stuhl aus dem Zimmer genommen (wir brauchen unbedingt eine Bank vors Haus) und hab mich mit meinem Becher Wasser heraus gesetzt. Dabei bin ich ins Sinnieren gekommen, habe nur ab und zu am Wasser genippt und dabei ganz die Zeit vergessen. Und dann war auf einmal im Becher kein Wasser mehr, sondern Wein! Roter Wein, der irgendwie genau so schmeckte wie der von daheim – echt unheimlich... Ich hab den Becher dann erstmal auf dem Küchentisch stehen lassen - das wollte ich nicht mehr trinken.

Die Zimmer kamen dann mit allerlei Zeugs an, Leitern und Balken und so. Aber zuerst haben sie die Zimmertür von Nedime herausgenommen und drüben bei Taratus eingebaut. Wieso sie die Tür so stört weiß ich auch nicht – die kann man doch einfach auflassen! Dann haben sie oben den Dachstuhl auseinander genommen, ich hab echt Angst gehabt dass da alles zusammenstürzt. Ist aber nix passiert.

Ich hab dann noch Flöte geübt, ich war wirklich sehr eingerostet aber langsam wird es wieder besser.
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