Phaerinnay, der Schattengänger

Kusarigama
"Where there is much light, the shadow is deep."
User: Alex
Race: Kenku
Gender: Male
Role: Other
Class/Level: 1/Rogue, 1/Swashbuckler, 1/Warrior, 1/Barbarian, 1/Swordsage/5
Background:
Mein Name ist Phaerinnay, der Schattengänger oder Jener, dessen Schicksal es war (-nay) in den Schatten (Phae-) zu wandeln (-rin) (in der Sprache der Drow)

Buch meiner Erinnerungen; 1. Teil

Mein Volk war ein friedliches Volk. Wir lebten in den Wäldern im Schutze eines schneebedeckten Berges, kannten jede Baumhöhle, wussten genau wo man Unterschlupf fand für die Nacht und wo es am besten geeignet war um sich vor den wilden Bestien zu verstecken, ehe man den Spieß umdrehte und den Jäger zum Gejagten machte. Wir waren 26 Kenku. Viele waren Jäger und Sammler, doch einige waren auch dem Handwerk zugewandt oder zeigten besondere Verehrung für die Geister der Natur. Ich zählte mich zu den Jägern, hatte allerdings das besondere Glück auch beim Schamanen unseres Volkes über die Geister der Natur und unserer Ahnen unterrichtet zu werden. Beide Aspekte, das Jagen und die schamanischen Riten, ergänzten sich perfekt und zeichneten mich bald als besonders effektiven, aber auch demütigen Jäger aus. Manche würden sagen unser Leben sei primitiv gewesen, doch wir waren dankbar für jeden Tag und lebten in Einklang mit uns und der Natur.

Eine besondere Faszination übte trotz aller Geister der Natur der Mond auf uns aus. Er war es, der uns das feine Licht gab um in der Dunkelheit zu sehen, gleichzeitig aber den nötigen Schatten warf um nicht gesehen zu werden. Das Mondlicht war nicht so gleißend hell wie jenes der Sonne, sondern sanft wie der liebende Blick einer Mutter, die sich um Ihre Kinder sorgte. Nacht für Nacht saß mein Volk beisammen am Lagerfeuer, betrachtete Mond und Sterne, tanzte um das Feuer, berauschend am Lichterspiel, um sich schlussendlich zur Nachtruhe zu betten und sich vom Gesang der nächtlichen Natur in den Schlaf wiegen zu lassen. Doch viele Jäger nutzten die Schatten des Tages um auf die Pirsch zu gehen, durch das Mondlicht zu streifen und sich in der Hand einer höheren Macht zu wissen. Ein Jäger war sich jedes Schrittes bewusst, balancierend auf dem schmalen Grad zwischen Schatten und Licht bis zu jenem Moment, in welchem das Licht durchbrochen und der Schatten sich auf das Leben legte. Doch nicht ein Jäger selbst durchbrach den Schatten; nur seine Waffe: die Mondsichel, geführt an einer langen Kette, immerwährend in kreisender Bewegung, dem Vollmond nachempfunden. Das Leben des Mondes und der Tod der Sichel, verkörpert in einer Waffe, die das Leben erntet und dieses dem weiteren Kreislauf des Lebens zufügt, bis auch dieses schlussendlich eins werde mit der Natur.

In meiner letzten Nacht im Beisammensein meines Volkes, saß ich zu später Stunde alleine am Lagerfeuer, hielt Wache und blickte angestrengt hinaus in die Nacht, konzentriert eine Bewegung wahrzunehmen oder ein Geräusch zu erlauschen. Ich glaubte die Augen des Adlers und die Ohren des Luchses seien mit mir, doch ein plötzlicher Stich im Nacken ließ mich inne halten, mich dem Schmerz zuwenden. Eine kleine Nadel hatte mich getroffen, die noch vor einer Substanz tropfte, die nicht meinem eigenen Körper entsprang. Doch ehe ich mir klar wurde, dass ich vergiftet worden war, übermannte mich der Schatten und brachte unheilvolle Träume.

In vollkommener Dunkelheit schlug ich die Augen auf, das Gesicht gepresst an kalten und schmierigen Stein. Um mich herum war lediglich das Scharren von Krallen auf Stein und das Wimmern zahlreicher leidender Kenku zu hören. Nach langem Herumtasten schien alles dafür zu sprechen, dass wir eingepfercht waren; ein Gitter schien den einzigen Ausweg zu versperren. Niemand sprach. Jeder schien zu sehr mit sich und seiner Panik, seinen Sorgen beschäftigt zu sein. Was brachte uns an diesen Ort und was vermochte es mein Volk in den Wahnsinn zu treiben?

Viele schnelle und harsche Schritte kündigten die Ankunft unserer Peiniger an. Ein Riegel wurde entfernt, ein Gatter geöffnet. Zielstrebig als könnte die Kreatur im Dunkeln sehen stob sie durch mein Volk mit nur einem Ziel: mich. In den kommenden Tagen sollte ich erfahren, was Folter bedeutete.

Viele Hände zerrten mich durch die Dunkelheit, jede Gegenwehr war vergebens. Kein Licht drang an diesen Ort, doch ich konnte hören wie wir bald in einen kleineren Raum gelangten, denn das Echo meiner Schritte drang nun deutlich schneller an mein Ohr. Unsanft wurde ich voran gestoßen und an eine Oberfläche gekettet, die sich anfühlte wie ein eiserner Tisch. Glas klimperte, Substanzen wurden gemischt. Leise gehauchte Worte, die mich im Entferntesten an die Allgemeinsprache erinnerten, wurden gesprochen, doch ich verstand kein einziges. Vor Panik begann ich zu zittern, doch mein rasender Herzschlag schien die Kreaturen nur zu amüsieren.

Hände fassten nach meinem Schnabel, öffneten diesen gewaltsam und flößten mir eine bittere, viskose Substanz ein, die nur langsam meine Rachen hinab rann. Das Kichern der Kreaturen wurde lauter, vor Vorfreude was nun passieren würde. Und als würde die Substanz langsam schlüpfen, begann es in meinem erinnern zu krabbeln als wären abertausende kleiner Tiere aus Ihrem Schlaf erwacht und würden sich nun gütlich tun an meinen Innereien. Vor Schmerz schrie ich auf, die Kreaturen stimmten mit schallendem Gelächter ein. Ich wand mich in den Ketten, krümmte mich, stemmte mich gegen das fremde Leben, das sich an mir gütlich tat. Als ich bereits aufzugeben gedachte, glaubte ich einen Lichtstrahl zu sehen, von solcher Schönheit wie es nur das Mondlicht sein konnte. Ich spürte die Geister der Natur wie sie in meinen Chakren wie wild wirbelten, mich mit Energie versorgten bis ich übersprudelte. Mit einem Mal zersprang das sanfte Licht des Mondes und als würde eine Macht das Gleichgewicht zwischen Licht und Schatten wiederherstellen wollen, tauchte sich die Dunkelheit des Raumes meiner Folter in eine Dunkelheit die die vorherige bei weitem übertraf; als hätten sich Schatten gebildet an einem Ort, an dem es kein Licht gab, der sie hätte erzeugen können. Ohne zu wissen wieso, wusste ich, dass ich derjenige war der die Schatten warf, unkontrolliert wie schwarze Scheinwerfer, die jeden Winkel des Raumes blind absuchten. Dieser Schatten schien nicht eingebildet zu sein, denn das Gelächter meiner Schänder verstummte plötzlich. Doch was nicht verstummte war der Schmerz des eingedrungenen Lebens, das mich langsam von innen auffraß und stetig weiter in meinem Brustkorb aufstieg. Lange konnte es nicht mehr dauern bis ich Teil meiner Ahnen werden sollte.

Hastig ausgetauschte Worte, lautes Seufzen, wutentbranntes Schnaupen mischte sich in den Austausch meiner Peiniger. Es folgte erneut Geklimper mit Glas, hastig vermischte Flüssigkeiten, Fluchen, ehe man sich erneut an meinem Schnabel zu schaffen machte und mir erneut eine Substanz einflößte, die nicht wirklich besser schmeckte als die vorherige, allerdings die vorherige Substanz sofortig neutralisierte. Überkommen von Erleichterung verließen mich jene Kräfte die mein Körper mobilisiert hatte um dem Schmerz die Stirn zu bieten. Alsbald fiel ich unaufhaltsam in einen traumlosen Schlaf, wobei mich die Anwesenheit der Kreaturen im selben Raum oder deren hitzigen Diskussionen nur wenig kümmerten.

Nichts hatte sich verändert als ich begann meine Augen aufzuschlagen, nur um zu merken, dass die Dunkelheit noch genau so visuell undurchdringbar war wie zuvor. Ich war immer noch in Ketten gelegt, es gab keine Stelle meines Körpers, die nicht weh tat und ich schien auch weiterhin nicht alleine zu sein. Ein Paar Schritte schlurfte im Raum auf und ab, blätterte in Büchern, klimperte mit Glas, seufzte und murmelte unverständliche Worte vor sich hin. Ich sprach es in der Allgemeinsprache an, bat es mir zu erklären, was das hier alles soll, doch es ignorierte meine kraftleer gestellten Fragen vollkommen.

Ich weiß nicht ob es nach Minuten oder Stunden, vielleicht sogar Tagen war, als das Geschöpf den Raum hastig verließ, die Tür hinter sich zuschlug und fürs erste verschwand. Ein Fluchtversuch war undenkbar, denn ich konnte meinen Körper kaum bewegen, vielleicht ein Nacheffekt der vorherigen Substanz, vielleicht hatte man mir eine weitere lähmende Substanz zugeführt als ich schlief.
Wenig später waren bereits wieder laute und zahlreiche nahende Schritte zu vernehmen, ehe die Tür aufflog und geschätzt eine Handvoll Kreaturen in den Raum meiner Folterung eintraten. Der Großteil der Kreaturen schien den Raum wieder zu verlassen, langsam und still die Tür hinter sich schließend. Es blieb nur eines der Geschöpfte zurück, ich vermutete jenes Geschöpf, das bereits die letzte Zeit hier verbrachte, doch ich vernahm auch noch ein weiteres Geräusch im Raum: das Rascheln von Krallen auf blankem Stein. Sie mussten einen weiteren Kenku hergeholt haben. Unruhig schienen seine Beine zu zittern, sein Atem ging hastig. Mit gebündelten Kräften konnte ich jene Laute hervorbringen, die unserem Volk als Sprache dienten und fragte was mit den anderen geschehe oder geschehen sei. Kurz verstummte der Atem des Kenku, ehe er in der gleichen Sprache antwortete, dass die Kreaturen sie aßen, allerdings seit einigen Tagen keine Kenkus mehr aus dem Pferch weggebracht worden waren. Ich erkannte die Stimme des Jägers, doch ein heftiger Schlag ließ den Kenku verstummen. Scheinbar war unser peinigender Gastgeber nicht über unsere Kommunikation erfreut. Es sollten die letzten Worte gewesen sein, die wir miteinander wechselten.

Denn die Kreatur machte sich abermals an meinem Schnabel zu schaffen, doch ich wollte nicht wieder leiden und leistete Gegenwehr, die es der Kreatur nicht erlaubte meinen Schnabel zu öffnen. Fluchend zog die Kreatur eine Klinge und stieß sie mir in den Bauch. Der Schmerz ließ mich lautstark aufatmen, meinen Schnabel öffnen und sogleich nahm ich die viskose, bittere Substanz in meinem Rachen war, die sich abermals langsam auf den Weg in mein Innerstes machte. Sie schien stärker konzentriert zu sein wie die letzte. Ich krümmte mich gewaltig, schmiss mich in die Ketten und schrie, dass ich Angst hatte meine Stimme würde mir auf ewig versagen. Die Tierchen, größer in ihrer Zahl und hungriger als die vorherigen machten sich eifrig an meinen Eigenweiden zu schaffen. Bereits nach kurzer Zeit sah ich wieder das sanfte Licht des Mondes und spürte die Kraft der Geister der Natur auf ihrem Weg in meine Chakren. Doch die Kreatur sprach in mächtigen Worten und versagte den Geistern der Natur den Zutritt zu ihren Kraftzentren, die nun wutentbrannt nach Energie frohlockten wie ein Durstiger es in der Wüste tat.

Das Mondlicht erlosch zu schnell, vorzeitige Dunkelheit erschien. Und wie bereits beim letzte Mal stoben abermals unkontrollierte Schatten aus mir hinaus, nun aber eifernd nach Energie, die ihnen das Mondlicht nicht gegeben hatte. Gläser splitterten als sich die Schatten langsam zu materialisieren begannen, den Raums auf Energie hin abtasteten, bis sie sie sich um ihr Futter fest geschlossen und den zugehörigen Körper langsam seine Materie entzogen und Teil des Schattens werden ließen. Ich spürte die Energie in mich fließen, der Kenku schrie, doch ich konnte nicht ablassen, den Schatten nicht kontrollieren. Dann Stille, nur der Schmerz pochte noch in meinen Ohren.
Langsam begannen sich die Schatten zurückzuziehen, die Kreatur war die Zeit über still gewesen. Schließlich verabreichte sie mir wieder ein Gegenmittel, doch ich war bereits wieder bewusstlos geworden.

Diese Abfolge wiederholte sich, ich weiß nicht wie viele Male. Ich war überrascht, dass mein Körper noch nicht kollabiert war, doch ich führte es darauf zurück, dass ich selbst schattenhafte Züge annahm. Alle Kenkus, die diesen Raum betraten, verließen diesen nicht mehr, sondern wurden von meinen schattenhaften Auswüchsen dem Schatten zugeführt und schlussendlich Teil meiner schattenhaften Seite selbst. Ich konnte es nicht verhindern, wollte ich mein Volk doch immer schützen. Nun brachte ich es beinahe eigenhändig um ohne die Möglichkeit das Ausbilden der verschlingenden Schatten unter Schmerzen zu vermeiden.

Doch mit jeder zusätzlichen Folterung und Nährung der Schatten wurden diese und damit auch ich stärker. Bald konnte ich Konturen in der Dunkelheit ausmachen, die meine Augen vorher in keinster Weise bemerkten. Auch meinen Peiniger konnte ich so langsam ausmachen: einen drahtigen Elfen, dessen Haut so dunkel war wie offensichtlich seine Seele. Ich befand mich in seinem Laboratorium und offensichtlich wollte er untersuchen, in welcher Weise man die schattenhaften Seiten seiner selbst stärken oder gar erst zum Vorschein bringen konnte. Er schien verrückt, seine Augen funkelten vor Wahnsinn und ich war mir sicher, dass mit dem letzten Kenku auch meine Daseinsberechtigung erlöschen würde.

Als dieser Tag gekommen war, beugte sich der Elf weit über mich und schien sich fast spöttisch zu entschuldigen, dass die Versuchsreihe und damit auch ich nun ein Ende finden würde. Er zog sein Messer, doch ich war schneller.
Der Schatten manifestierte sich mittlerweile auch durch einen reinen Willensakt meiner selbst, doch das wusste der Elf nicht. Eng umschlang die Dunkelheit den Elfen und hob ihn in die Höhe, ließ ihn zappeln, aber keinen Laut ausstoßen. Die Ketten hielten den Schatten nicht auf mich zu befreien und so stand ich nach Wochen der Tortur zum ersten Mal wieder auf eigenen Beinen. Meinen Platz auf dem Tisch nahm der Elf ein, umschlungen vom Schatten, auf dass er keine seiner mächtigen Worte sprechen konnte.
Schlussendlich verließ ich den Raum, in dem Bewusstsein, dass nun niemand mehr anwesend war, der dem Elfen das Gegengift verabreichen könnte. Ich versicherte mich, dass im Pferch kein Kenku mehr zu finden war, doch außer Leichen war keine Spur von ihnen zu sehen. So wurde ich eins mit dem Schatten und machte mich auf den langen Weg den Ausgang aus dem Tunnelsystem zu finden.

Tage, Wochen, Monate vergingen, während ich in den Schatten watend nach einem Ziel suchte. Schon lange befand ich mich nicht mehr in dem Höhlensystem, sondern in einer Welt, in der der Schatten das Licht dominierte. Auch war ich mir bewusst, dass die Geister meines Volkes nun in meinem Schatten wohnhaft waren, doch weder ich konnte mit ihnen noch sie konnten mit mir Kontakt aufnehmen, genau so wenig wie das Licht mit dem Schatten und der Schatten mit dem Licht kommunizieren kann. Getrennt auf ewig wie Himmel und Erde. Doch der Gedanke sie bei mir zu haben spendete mir Trost. Durch ihre Kraft war ich zu einem Meister der Heimlichkeit und Verstohlenheit geworden. Ein wandelnder Schatten. Oder wie der dunkle Elf immer sagte „Phaer rin nay“.
Unser Volk kannte keine Namen denn das Individuum hatte keinen Namen. Doch nun war ich kein Individuum mehr, sondern wir waren viele. Doch wir waren auch keine Kenku mehr, denn Kenku nutzen den Schatten nur und verschmolzen nicht mit diesem. Und so nannten wir uns bzw. ich mich forthin Phaerinnay, jener dessen Schicksal es war in den Schatten zu wandeln.

Eines Tages traf ich auf ein helles Licht in einer Welt der Dunkelheit und glaubte Selûne persönlich gefunden zu haben. Wie eine Motte zog das Licht mich an und ehe ich mich versah fiel ich ungehindert mit den Lichtstrahlen immer tief, bis plötzlich ein harter Aufprall auf Holz meinen Flug abrupt beendete. Ich setzte mich auf und sah eine Kreatur, die sich über eine hölzerne Tischleiste beugte und sich darüber beschwerte das so etwas wie ein Portal in seiner Apotheke ständig Leute ausspucken würde. Angewidert von den Fläschchen voll dubioser Substanzen im Hintergrund der Kreatur raffte ich mich eifrig auf und verschwand aus dem Raum in eine ringförmige Welt, in der ich bei weitem nicht das dubioseste Geschöpf war.

Doch auch hier wusste ich nichts mit meinem Leben anzufangen. Ich brauchte ein Ziel. Wir brauchten ein Ziel.

Ziellos irrten wir in der für uns namenlosen Stadt bis wir auf sie, das schönste Wesen trafen, das wir kannten. Ein Gebäude, das nur der Göttin des Mondes gewidmet war und ein riesiges Abbild ihrer Schönheit sein eigen nennen durfte. Seit langem fühlten wir uns nicht mehr so sehr zu Hause wie an diesem Ort und so verweilten wir in diesem; im Schatten, wo uns niemand sah und beteten zu ihrer Göttlichkeit, sie möge uns ein Ziel geben.
Überwältigt von ihrer Anhörung und ihrer Präsenz in unserem Kopf vernahmen wir nur einen Satz; einen Satz, der sich einbrannte in jede Zelle unseres schattenhaften Körpers: einen Satz, der uns vor Scham am Boden zerstörte, denn die Göttin hatte uns diesen in der Wildnis gelehrt:

„Wo die Schatten am tiefsten sind, ist auch das Licht am stärksten.“


Es war eindeutig, dass wir mit Schatten gemeint waren und uns die dunkle Macht die Kraft gab das Wirkgefüge umzukehren: nicht länger brachte das Licht den Schatten, sondern der Schatten das Licht. Unsere schattenhafte Energie war aufgefordert Gutes zu tun und je stärker der Schatten in uns würde desto mehr Licht konnten wir bringen. Und so bekamen wir ein Ziel, ein Ziel das unserer Existenz eine Berechtigung gab.
Schnell ließen sich Mondsicheln auftreiben, die aufgrund unserer schattenhaften Natur nun noch einfacher und effektiver zu führen waren. Doch wo sollten wir Licht bringen und wie war die Jagd in dieser unscheinbaren Welt organisiert? Wo war jener Schatten, der das Licht am dringendsten benötigte?

Und so wateten wir abermals durch die Schatten, nun zwar mit einem Ziel, aber mit dem Problem, dass wir nicht wussten, wie wir es erreichen sollten… Es war das erste Mal, dass wir uns tatsächlich primitiv fühlten.
Details:
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Str 12 +1 | Dex 18 +4 | Con 14 +2 | Int 12 +1 | Wis 15 +2 | Cha 07 -2

Hit Points: noch offen, Armor Class: 16 , touch 14, flat-footed 12

Saves: For +7, Ref +9, Wil +4

Skills: Balance +6, Disable Device +5, Escape Artist +8, Hide: +22, Jump +8, Listen +9, Move Silently: +20, Ride: +4, Search: +6, Spot: +9, Tumble: 14, Use Rope: 4
Alle weiteren Skills betragen +/- 2 oder betragsmäßig weniger.

Specials: Darkvision 60 ft., Superior Low-Light Vision, Cold Resistance +10, Hide in Plain Sight, Flanking +4

Desc: Kenku, Leather Armor, 2x Kusari-gama

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Level 01: Rogue

Feat: Exotic Weapon Proficiency (Kusari-gama)

Level 02: Swashbuckler

Feat: Weapon Finesse

Level 03: Warrior

Feat: Craven
Feat: Two-Weapon Fighting

Level 04: Barbarian (City Lion)

Complete Champion: Alternative Barbarian: Lion Totem (S. 46)

"By selecting him as your spiritual totem, you gain the pounce ability (MM 313). This benefit replaces the fast movement class feature."

Cityscape: Alternative Barbarian: Ferocity

"Once per day, the barbarian can enter a state of adrenaline-fueled fury, increasing both his physical might and his reaction time. He temporarily gains a +4 bonus to Strength and a +4 bonus to Dexterity, but he takes a -2 penalty on ranged attack rolls beyond short range (30 feet). If you select this class feature, you do not gain rage, or any later improvements to that class feature, nor do you gain indomitable will."

Level 05: Swordsage

Feat: Weapon Focus (Shadow Hand: Kusari-gama)