Kerrdramack

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User: Khouni
Race: Kobold
Gender: Male
Role: Striker
Class/Level: Grubenkämpfer/9
Description:
Ein athletischer Kobold in scharlachrotem Schuppenkleid, in eng anliegende erdfarbene Kleidung mit weiten Ärmeln gewandet. Eine Kapuze bedeckt einen Großteil seines Schädels, und nur die Schnauze lugt tatenmutig aus ihr hervor.
Nur kurz verrät ein Blitzen in seinen Ärmeln die verborgenen Messerchen.
Die meiste Zeit über steht die kleine Gestalt einem Reiher gleich still, doch ganz plötzlich zeugen das Flackern in seinen Augen und ein ruckartiges Zucken der Krallen von unterdrückter Neugierde und Energie.
Background:
Kerrdramack war Minenarbeiter.
Seine Truppe stieß immer tiefer vor, um Steinhafen mit kostbarem Silber zu versorgen. Tiefer und tiefer, durch bereits bestehende, unerklärliche Schächte, Seen und Labyrinthe, bis sie eines Tages auf ETWAS stießen.
Kerrdramack überlebte. Und er leckte Blut.
In den Minen lauerten viele Gefahren. Normalerweise behelfen sich Kobolde damit, Fallen aufzustellen, die Gänge wieder einstürzen zu lassen und einen großen Bogen um alles Unheimliche zu machen. Seit Kerrdramack Teil der Kriegerschaft wurde, hat sich das geändert. In selbstmörderischen Einsätzen bewährte er sich als der größte Soldat seines Volkes, jedoch ohne jemals im Rang aufzusteigen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass seine Vorgesetzten ihn immer kleinhalten wollten. Seine Talente waren schlichtweg zu unheimlich für sie.

Kerrdramack versagte nur ein einziges Mal. Ein Trupp an Prospectoren, zu dem auch sein Bruder gehörte, wurde verschüttet. Während der Bergungsarbeiten tönten unerwartet die Schreie der Eingeschlossenen durch das Gestein, und weitere, unnatürlichere Laute gesellten sich hinzu. Während die anderen Kobolde in Schrecken flohen, arbeite Kerrdramack weiter, fieberhaft davon besessen, seinen Bruder zu retten und gleichzeitig beflügelt von der Aussicht auf die Beute, die er bald würde jagen können. Kaum hatte er einen ausreichend großen Gang freigelegt, zwängte er sich in die Kammer und sah - nichts. Er fand nur eine kleine Sackgasse vor, ohne Spuren eines Kampfes, ohne Ausgänge, ohne Spuren bis auf diejenigen der verschollenen Kobolde.
Details:

- Gehorsam bis zum Tod. Irgendeinem Tod:
Kerrdramack hält viel von Hierarchie und Befehlsketten - besonders, wenn man damit jemanden verprügeln kann - und musste in den Minen lernen, dass perfekte Koordination der Schlüssel zum Überleben ist.
Gleichzeitig fühlte er sich immer wieder durch inkompetente oder, noch häufiger, zu feige drückebergerische Vorgesetzte (immerhin sprechen wir von Kobolden!) in seiner Arbeit behindert. Er achtet ihre Authorität und befolgt ihre Befehle aufs Wort. Das "Wort" lässt sich freilich individuell auslegen...
Wenn ihm jemand überlegen oder zumindest ebenbürtig erscheint, ist Kerrdramack jedoch treu und verlässlich. Für ihn zählt, dass die Arbeit auf die effektivste Art erledigt wird.
Den Erzählungen Glauben schenkend, hält Kerrdramack große Stücke auf Landon. Dieser Mensch scheint ihm annähernd auf Augenhöhe zu sein.


- Hartgesottener Draufgänger:
Unter Kobolden eilt Kerrdramack sein Ruf voraus. Er ist wohl der größte Krieger seiner Generation, und kaum ein Artgenosse hat so viele Gefechte überlebt wie er. Ein wenig ist ihm dieser Ruhm zu Kopf gestiegen, und er neigt dazu, selbst an seinen eigenen Mythos als der "unbezwingbare Jäger finsterster Schatten" zu glauben. Er gibt sich kaltblütig, stolz und "mysteriös".
Wirkliche Freunde hat er keine, jedoch viele Bewunderer unter den jüngeren Kobolden. Er zeigt diesen die kalte Schulter, was sie nur in ihrer Heldenverehrung bestärkt.


- Der Emporkömmling:
Kerrdramack hält sehr viel von Rußschuppe. Dieser sieht in ihm jedoch eine Bedrohung seiner Position. Nichts läge Kerrdramack ferner - er hegt keinerlei Ambitionen als poltischer Führer. Dennoch hört man hin und wieder Geschwätz nach Mustern wie "Kerrdramack könnte Rußschuppe im Zweikampf noch mit verbundenen Augen bezwingen". Das nervt beide Seiten ungemein, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.