Woche 2 – Tag 1
Der Tag fing ja gut an: Ich schlag die Augen auf und dieser Uhu von Nedime sitzt auf meinem Kopfkissen! Obwohl – sie hat gesagt es wäre eine Eule und kein Uhu. Meinetwegen auch das, jedenfalls schaut mich dieses Vieh erst an und flattert dann davon. So ein Vogel als Haustier ist schon etwas komisch...

Nedime ist dann wieder in die Lehmgrube und ich bin in die Stadt um mit dem Bürgermeister zu sprechen. Seine Gehilfin Jesabella hat mir gesagt er sei „verschwunden“. Sie klang aber eher verärgert als besorgt. Sie meinte dann noch „er versteckt sich gern“. Sehr merkwürdig!

Dann bin ich, damit der Weg in die Stadt nicht ganz vergebens war, in die Sturmhaube zu Chekov. Der war wie immer extrem freundlich – sind Bornländer immer so? Ich habe dann ein bisschen Geschirr gekauft damit das Haus besser ausgestattet ist. Der Keller unter dem Geschäft hat mich überrascht, schien fast größer als das Haus und für ein Kellergeschoss auch sehr hoch. Auf meine abschließende Frage, ob er wisse wo Aranol sei, antwortet Chekov „vor seinem Haus“. Und als ich dann rauskomme sitzt der Bürgermeister wirklich da in seinem Schaukelstuhl und schmaucht seine Pfeife. So blind kann ich doch nicht sein dass ich den vorher übersehen habe!

Ich habe dem Bürgermeister dann Fragen nach allem möglichen gestellt, er erzählte auch was das Chekov einen „seltsamen Hintergrund“ habe. Jedenfalls kann auf dem Markt jeder einfach so verkaufen, ohne große Anmeldung oder Standmiete. Aranol hat mir dann noch allerlei anderes berichtet. Der hiesige Baron kommt anscheinend selten, steigt dann im Gasthaus „Zur heiligen Löwin von Gareth“ ab, das auch schon von außen einen wirklich guten Eindruck macht. Das über die Vorbesitzer unseres Hauses ließ mich aufhorchen: das wäre eine laute Familie ohne viele Freunde gewesen, Thorwaler, die einfach verschwunden seien.

Dann meinte er noch wenn ich Beschäftigung suche solle ich vorbeischauen. Eigentlich wollte ich mich ja mit Pflanzenkunde beschäftigen, auch wenn mich davon dieses ganze Hausinstandsetzen noch abhält...

Als ich dann daheim Nedime alle Informationen vom Bürgermeister wiedergegeben habe, da fiel ihr auf dass ich natürlich nach den Läden vergessen hatte zu fragen. Bin ich halt später noch mal in die Stadt. Das Anmelden eines Geschäfts geht anscheinend auch ganz einfach beim Bürgermeister. Wo ich gerade in der Nähe war hab ich mich in den Schwarzen Panther gesetzt. Das Bier ist wirklich gut!

Ansonsten hab ich mit meiner Flöte geübt und draußen Unkraut gezupft – mittlerweile sieht das schon halbwegs ordentlich aus.
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