Ankunft in Palitan
Zhoujiang ist wirklich beeindruckend anders, dagegen ist der Unterschied zwischen Ioria und Selenia kaum spürbar. Die Architektur und auch die Art der Menschen kommen fremdartig vor. Yin Wen erklärt seinen Gefährten wie Palitan funktioniert, spricht über das Beamtenwesen, die Macht von Gilden und anderen Organisationen und warnt alle hier vorsichtig zu sein. Dann erzählt er noch von seiner Ehe mit drei Schwestern und dass eine der Schwestern jetzt Oberhaupt seiner Familie und damit auch der Geschäfte sei.

Yin Wen kennt auch ein gutes Gasthaus und so wird „Zur roten gefiederten Schlange“ Quartier genommen. Auch dort ist alles im einheimischen Stil und Sprache, aber der Wirt spricht glücklicherweise recht gut Basargnomisch. Beim Essen wird dann der kulturelle Unterschied wieder deutlich: es gibt keine Stühle und auch keine herkömmlichen Tische, sondern es wird an niedrigen Tischen gekniet – nun niedrig für Menschen und Varge, die Gnome finden ihn eher zu hoch. Das Essen ist fremdartig, aber lecker – nur leider gibt es keine Gabeln und mit den gereichten Stäbchen wird das Essen schwierig.

Es muss ja auch noch ein Unterkommen für Silva und ihren Sohn gesucht werden. Yin Wen schreibt eine Nachricht an einen Bekannten, der vielleicht helfen kann, und auch einen Vorabbericht an seine erste Frau um sein Kommen am nächsten Tag anzukündigen. Als er sich mit dem Wirt über die Geschehnisse während der Zeit seiner Abwesenheit unterhält, stellt sich da heraus dass die geheimnisvolle Tsukiko, die in Wintholt ihr Unwesen trieb, auch hier nicht unbekannt ist und dass vor rund anderthalb Jahren ein Steckbrief aushing wo immerhin 2000 Lunare ausgelobt waren. Glücklicherweise pflegt der Wirt Steckbriefe aufzuheben - „man weiß ja nie wer so zur Tür hereinkommt“.

Am nächsten Tag haben einige der Gruppe etwas vor. So macht sich Aurea auf um Näheres über Tsukiko herauszufinden – sie liebt es sich mit Fremden zu unterhalten und versteht sich auch darin Gerüchte aufzuschnappen und herauszufinden welche stimmen und welche eher nicht. Außerdem ist sie ja eigentlich unterwegs um mehr in der Heilkunde zu lernen und ist schon ganz gespannt ob die Heilmethoden hier genauso fremdartig sind wie alles andere. Und eine Möglichkeit zum Geldverdienen wäre auch nicht schlecht!

Aber es scheint die Händler hier reden nicht so viel, gehen schnell zum Geschäftlichen über – das war Aurea dann zu mühsam. Aber einen Heiler hatte sie zumindest gefunden und der war auch bereit sie zuschauen zu lassen. Und der machte wirklich Sachen mit seinen Patienten die sie noch nie gesehen hatte – stach sie mit langen Nadeln und andere merkwürdige Dinge. Bevor Aurea dann in die Herberge zurück ging versuchte sie es noch einmal bei der Verwaltung des Fremdenviertels. Dort wurde ihr erklärt was man tun müsse um in Palitan arbeiten zu dürfen und man bot ihr auch an in den Akten nachzuforschen was über Tsukiko bekannt sei. Das sollte zwar 10 Lunare kosten, aber Yin Wen sah nicht so aus als ob ihm das Probleme bereiten würde.

Nelox findet im Fremdenviertel auch einen Alchemisten der ihn erst einmal einen Tag umsonst zur Probe arbeiten lässt. Der Mann stellt Farben her, etwas dass Nelox so noch nicht gemacht hat, aber den gleichen alchemistischen Grundregeln folgt wie z. B. Tränke auch. Er macht zumindest keine groben Fehler und hofft ab dem nächsten Tag eine Bezahlung zu erhalten.

Für Yin Wen ist der Tag nicht minder anstrengend. Er muss erst seiner ersten Frau Rede und Antwort stehen über seine Reise, seine Geschäfte dort und was für Kontakte er geknüpft hätte. Dann wechselt sie aus der Rolle der Chefin zur Ehefrau und hat nicht minder große Ansprüche an ihn bei der Ausübung seiner ehelichen Pflichten. Und als er danach in die Herberge zurück kommt wollen sich seine anderen beiden Frauen nicht mit weniger Zuwendung zufrieden geben – aber Yin Wen nimmt diese Herausforderung heldenhaft an...
Session: Ankunft in Palitan - Saturday, Jan 24 2015 from 4:00 PM to 8:30 PM
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