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Tia
Posted by the GM
DSA
Auf kleiner Flamme VI: Der Kessel muss weg!
Auf dem Weg zurück nach Lichtengrund treffen Danilja, Mogkram, Selma und Valaria auf Zakrai. Diese war im Wald Schmetterlinge sammeln, hat aber keine gefunden, dafür hat sie einen kleinen Igel mitgebracht den sie vor der Winterruhe noch aufpäppeln möchte. Sie geht darum gleich zum Korbflechter damit der ihr einen Igel-Transportkorb herstellt.

Die anderen begeben sich zum Peraine-Geweihten und berichten was sie gefunden haben. Der hat in seinen Unterlagen einiges gefunden was zu den Dokumenten über die Hexenprozesse passt. Es sind in der Tat im entsprechenden Zeitraum auffällig mehr Frauen als sonst gestorben. Er fand zwar keine Information zu den Gründen, aber viele der Namen passen zu den als Hexen verurteilten Frauen.

Nun wird beratschlagt was getan werden kann um den Kessel unschädlich zu machen. Die erste Idee ist "Wir vergraben ihn" - die Gruppe macht sich auf zum Boronacker, es werden auch einige Schaufeln geliehen; aber vielleicht sollte man das besser im Dunkeln machen?

Selma erklärt sich bereit einen Exorzismus zu versuchen, aber vielleicht hilft auch einfach ein Zerstören der Form des Kessels? Vielleicht werden die armen Seelen darin erlöst wenn der Kessel nur noch ein formloser Klumpen Metall ist? Oder ist vielleicht doch ein Dämon im Kessel der sich dagegen wehren würde?

Und wo könnte das geschehen? Selma wäre ja für den Schrein, dort würde sie sich einfach besser fühlen in diesem Vorhaben. Mogkram wiederum würde das lieber nicht im Dorf machen - das Zerstören des Kessels wäre vermutlich sehr laut... Schließlich kommt man zu dem Entschluss dies im alten Herrenhaus selbst zu machen, dort ist man ungestört und da es dort ja spuken soll würden Geräusche aus der Richtung niemanden verwundern oder neugierig machen.

Und sie wollen auch erst nach Einbruch der Dunkelheit los, damit es weniger Zeugen gibt die sich fragen was die Fremden denn mit dem Kessel vorhaben. Ulfried will von Ganterodes einen Wagen und Spitzhacken besorgen, nicht ohne dort auf Verschwiegenheit zu pochen.

Selma und Valaria ziehen sich zurück, meditieren und bereiten sich, so gut es geht, auf die vor ihnen liegende Aufgabe vor. Ulfried spricht mit Torben über ihr Vorhaben und wird dabei recht energisch und laut - so hätten sie den sonst so umgänglichen Peraine-Geweihten nicht eingeschätzt!

Mit vereinten Kräften schaffen es Mogkram, Danilja und Valaria den Kessel aus dem Badehaus und auf den Wagen zu schaffen und dann geht es los. Zakrai führt das Pferd und Selma gibt auf dem Kutschbock ihr Bestes.

Als sie gerade auf dem ansteigenden Weg zum Herrenhaus sind ist ein geisterhaftes Heulen zu hören und schon sehen die Gefährten undeutliche Schatten schnell den Berg in ihre Richtung kommen. Bald erkennen sie die ausgemergelten Schemen von untoten Hunden aus dem Dunkel auftauchen - sind dies die Hunde die Hagen von Lichtengrund in ihrem Zwinger verhungern ließ nachdem sein Sohn durch sie zu Tode gekommen war? Darüber nachzudenken hat aber keiner aus der Gruppe Zeit, denn die Meute greift an.

Es entwickelt sich ein etwas seltsamer Kampf denn die Hunde sind zwar verwundbar, aber viel merkwürdiger ist dass sie, wenn sie es geschafft hatten jemanden zu beißen sich sofort mit einem unheimlichen Heulen auflösen. So konnte sowohl Kampfesglück als auch Kampfespech zum Ende des Kampfes beitragen, was dann auch nicht lange dauerte.


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Session: 007 - Monday, Nov 09 2015 from 6:00 PM to 10:00 PM
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