Begegnung in Arwingen
Ich machte mich gleich nach der Ankunft in Arwingen auf den Weg zu dem Hospital wo Xalita tätig sein soll und nahm mir nicht die Zeit mir die Stadt erst groß anzuschauen. Dafür würde bestimmt später noch Zeit sein! Was mir allerdings auffiel waren die vielen Krähen, in Monotok haben wir mehr Möwen. Andere Länder, andere Vögel...

Im Hospital war dann sehr viel los und es schien eine etwas gespannte Stimmung zu herrschen. War hier eine Krankheit ausgebrochen in der Stadt? Aber nach einer kurzen Wartezeit bekam ich dann den Weg gewiesen zu den alchemistischen Laboren wo sich Xalita aufhalten sollte. Dort war sie auch - aber wie sah sie aus! Sie war blass und mitgenommen als hätte sie Tage nicht geschlafen, freute sich aber sehr mich zu sehen. Wir haben uns dann in eine ruhige Ecke des dortigen Kräutergartens gesetzt und ich habe ihr mein Herz ausgeschüttet und von der Frage erzählt die mich quält. Sie hat mir auch erste Ratschläge erteilen können.

Und auch den Grund für ihr zerzaustes Aussehen hat sie mir gesagt: Es herrscht wirklich eine Krankheit hier, aber die Ursache ist rätselhaft. Im Moment könnten sie nicht viel tun als die Beschwerden der Kranken zu lindern weil sie nicht wüssten wie man das heilen solle. Doch wir wurden unterbrochen von einem Diener eines mit ihr bekannten Arwingers der sie zu einem Notfall holte und sie bat mich mitzukommen. Das tat ich natürlich.

Wir kamen dann zu einem Haus in dem auch ein Kranker auf uns wartete - anscheinend hatte er versucht sich selbst zu töten. Ganz freiwillig schien er nicht dort zu sein, aber die Geschichte ist immer noch etwas verworren obwohl mir da schon einiges erzählt wurde. Jedenfalls gehört das Haus einem Manne namens Asmus Jalander, einem Magier der wohl einiges zu sagen hat in der Stadt und Mitglied ist im Zirkel der Zinne (das ist eine Gemeinschaft von Zauberern hier in Selenia).

Dann waren da noch drei Leute, eine Gnomin namens Sarys sowie zwei Menschen, Nakoa und Breh. Sie haben sich, wohl auch im Auftrag des Zirkelrats, der Aufgabe angenommen die Ursachen der Krankheit zu erforschen und jener Kranke schien ein Gefangener zu sein. Soweit sie herausgefunden haben scheint es irgendwas mit dem Wasser des Flusses zu tun zu haben, jedenfalls soll jetzt nur noch Wasser aus Brunnen genommen werden und keines aus dem Fluss mehr.

Wir waren dann gemeinsam in der Stadt unterwegs und als ein Schmetterling vorbei flatterte und sich auf ein Fensterbrett setzte, da reagierten die drei sehr seltsam und aufgeregt. Nakoa hat dann den Schmetterling gefangen und sie haben ihn in einen Beutel getan und wollten ihn untersuchen lassen. Einen Schmetterling? Sie seien von einem solchen Tier angegriffen worden... sehr merkwürdig.

Eine Botschaft auf einem Zettel lieferte einen Hinweis auf einen Ort südöstlich von hier in den Bergen. Ich habe mich entschlossen mit ihnen gemeinsam dorthin aufzubrechen - vielleicht ist dies der Weg den mir vom Schicksal bestimmt ist.

Session: 001 - Tuesday, Jan 19 2016 from 1:45 PM to 3:45 PM
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