Auf nach Sanasur
Da Meister Jalander mich auch in sein Haus aufgenommen hatte begann mein Tag mit einem ausgiebigen Frühstück mit meinen neuen Bekannten bevor wir uns gemeinsam auf den Weg zum Turm des Zirkels aufmachten. Dort empfing uns Jalander in seinem Arbeitszimmer das wirklich voller Wissen war - es blieb kaum Platz für uns. Viel Informationen hat er nicht gefunden, aber einiges schon:

Nicht weit von der Bucht am Rande der Steilklippen,
wo der Fluss das Meer küsst, liegt Sanasur -
auf dem Weg zu den Bergen im Süden.
Mächtige Mauern umfassen die Stätte der Dienerrassen,
die Wächter führen den Sklaven ihrer Bestimmung zu.
Viele der Niederen fristen hier ihr Dasein -
man muss daher schauen dass sich keiner erhebt
und sie im Zaum gehalten werden!


Mehr Informationen, so meinte Jalander, würden wir in einem Kloster des Morkai finden welches an unserem Weg liegen würde. Er gab uns noch Informationen über die Südlichen Zitadellen mit, eine Bergkette die anscheinend voll ist mit Ruinen aus der Zeit der Drachlinge. Eindringlich warnte er uns vor den Kellern dieser Ruinen - wir sollten dort auf keinen Fall hinunter gehen!

Als die Bitte an ihn herangetragen wurde er möge doch bitte den Schmetterling untersuchen, da reagierte der alte Mann ähnlich ungläubig wie ich. Dieser Unglaube steigerte sich dann noch als er den Beutel öffnete und ihn leer vorfand. Es scheint wohl doch etwas auf sich zu haben mit diesen Schmetterlingen. Erst alles voller Krähen, dann ein verschwundener Schmetterling - die Tierwelt hier scheint wirklich seltsam zu sein!

Wir haben uns dann auf unsere Reise vorbereitet, Nahrung und Wasserschläuche besorgt. Nakoa befürchtet wohl kriegerische Auseinandersetzungen, jedenfalls ist er gut gerüstet. Ich hoffe es kommt da nicht zu, ich habe zwar meine Axt dabei aber ich bin doch keine Kämpferin. Wir bekamen dann noch ein Maultier gestellt, das wird die Reise hoffentlich einfacher und schneller machen.

Wir folgten dann erst der Straße die bald nur mehr ein Karrenpfad war, es gab nur wenige Höfe aber immer noch viele Krähen. Gegen Mittag kamen wir dann zu einem Gehöft und wollten dort rasten. Seltsamerweise war der Hof verlassen, außer Krähen waren auch keine Tiere zu sehen. Die Krähen verhalten sich wirklich seltsam, eine pickte an einem Stück Holz. Das Haus scheint plötzlich verlassen worden zu sein, es waren einige Lebensmittel verdorben in der Kammer. Ich habe, damit nicht noch mehr umkommt von den Vorräten, aus den nur noch kurz haltbaren Dingen unser Mittagessen bereitet und dafür etwas von unseren haltbaren Dingen dort gelassen. Dann haben wir das Anwesen wieder verlassen, nicht ohne vorher mit Korn aus der Scheune die Krähen gefüttert zu haben. Die schienen so zahm, das mussten quasi Haustiere sein und da die Menschen nicht mehr da waren hungerten sie bestimmt.

Dann sind wir dem Weg weiter gefolgt und sahen auch bald die ersten Ruinen. Imposante Mauern und ein Turmfundament, alt und überwuchert - aber was für riesige Steine das waren! Sie waren immer noch sehr beeindruckend. Bald kamen wir an eine Stelle wo ein Bach in den Fluss mündete und dort fand sich ein Wegweiser mit dem Zeichen des Morkai, hier musste es zum Kloster gehen. Breh nahm noch eine Wasserprobe und dann gingen wir weiter.

Session: 002 - Tuesday, Jan 26 2016 from 1:30 PM to 2:00 PM
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