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Tia
Posted by the GM
DSA
Nichts ist mit Nachtruhe...
Regon Hortemann wird nach seinem nächtlichen Sparziergang ins Bett geleitet und neue Wachen eingeteilt. Trish, Valaria und Falk hoffen auf auf eine ruhige Restnacht, aber dann – es mögen zwei, drei Stunden vergangen sein – hört Valaria ein Geräusch und sieht den Hausherrn wieder am Törchen stehen und es öffnen. Sie schickt Trish die andern zu wecken und läuft mit Falk hinter dem Handelsherrn her. Ähnlich wie zuvor will er „nur frische Luft schnappen“ und reagiert mürrisch wenn man ihn davon abhalten will, geht aber zielstrebig weiter sobald man ihn in Ruhe lässt und etwas Abstand hält.

Die anderen kommen schnell hinterher und folgen ihrem Gastgeber durch die nächtlichen Straßen, nur kurz unterbrochen durch Patrouillen der Zweililiengarde vor denen sich Hortemann jeweils versteckt. Das gelingt der Gruppe nicht immer erfolgreich, kommen aber ungehindert weiter. Einige Male verlieren sie Hortemann fast, können ihm aber immer wieder folgen und finden ihn schließlich auf dem Platz am Stadthaus wieder. Dort steht er an der südöstlichen Ecke und schaut scheinbar in den Waat, bis er Richtung Süden schaut wo auf der Brücke über den Schinderwaat eine schwarz gewandete Gestalt erscheint welche mit erhobenen Händen auf den Handelsherrn zu deuten scheint. Lorindion will zu der Gestalt eilen, da erblickt sie ihn wohl denn sie lässt die Arme sinken – worauf auch Hortemann zu Boden geht. Die anderen, voran Valaria und Trish, eilen zu Hortemann während Lorindion sieht wie die Gestalt sich umdreht und über das Geländer springt. Er ruft Ecuvario zu sich der dort hin eilt aber bei seiner Ankunft nur noch sieht wie ein Boot mit zwei Gestalten (eine besonders groß und massig) unter der nächsten Brücke verschwindet.

Ecuvario und Lorindion verfolgen das Boot auf beiden Seiten des Schinderwaats, können aber nicht verhindern dass es am Ausgang des Waats geradeaus in der Dunkelheit verschwindet. Am nahen Fischmarkt können sie ein Boot eines frühen Fischhändlers nutzen, das Boot ist aber nicht aufzufinden. Insassen eines anderen Boots wollen aber herumfragen ob jemand von einem Boot weiß welches um diese Uhrzeit wohl um die Insel Kopp gefahren ist.

Währenddessen ist Hortemann wieder erwacht – er war wohl nur ohnmächtig. Oder war es ein Schlafzauber? Jedenfalls bringen ihn die anderen heim, wo erst mal in der Küche halt gemacht wird weil Valaria ihm einen Tee machen möchte. Langsam wird das Haus auch wach, zuerst erscheint die Köchin die schon etwas erstaunt ist den Hausherrn und die Gäste zu so früher Stunde in ihrer Küche vorzufinden.

Schließlich wird Hortemann wieder in sein Zimmer geleitet, wo Valaria mit einem „Ruhe Körper“ einen erholsamen Restschlaf sicherstellt. Auch die meisten der Gruppe legen sich schlafen und haben wirklich einige Stunden Zeit zu ruhen bis Hortemann erwacht und alle wecken lässt weil er Fragen zu den Ereignissen der Nacht hat. Als er begreift dass er einem magischen Anschlag auf sein Leben nur knapp entgangen ist will er der Inneren Stube davon berichten, lässt sich aber erst mal davon abbringen.

Die Gruppe macht sich auf zur Pilgerherberge „Offene Hand“ wo sie Informationen bekommen zur Wohnung des alten Eolan Lefting und an einen blinden Bettler verwiesen werden, dem etwas aufgefallen sei. Im Gespräch mit dem Bettler stellt sich heraus was dies war: die Schritte von Leftings Haushälterin glichen denen von Leftings Schwester Krimhelde, welche er vor Jahrzehnten häufig hörte – eben jener Schwester die in die Vanderzee-Familie einheiratete und damals die Stadt verlassen musste! Außer den beiden soll im Leftinghaus nur noch ein Dienstbote sein, Uluv - taub und wohl eher gutmütig aber sehr groß und stark.

Der Plan ist sich dem Haus vom Kanal her zu nähern, dort ist man weniger neugierigen Blicken ausgesetzt als wenn man von der Straße her ins Haus eindringen würde. Das klappt auch ganz gut, die Anlegestelle am Haus ist verlassen und die Hintertür kein Problem. Es ist ruhig im Haus, in der Küche findet sich Uluv der gerade Essen vorbereitet. Ecuvaro schafft es diesen mit einem gezielten Schlag gegen den Kopf in Ohnmacht zu versetzen so dass nichts die restlichen Bewohner aufschrecken kann. Rasch werden Küche und angrenzende Räume durchsucht: die Kammer scheint der Schlafraum von Krimhelde Vanderzee zu sein, darauf deutet zumindest die Kleidung hin.

Unter dem Bett findet sich eine Falltür, die geöffnet wird und eine Leiter in ein Untergeschoss zeigt sich. Ecuvaro, Lorindion und Falk steigen hinunter und treffen unten auf eine Frau – vermutlich Krimhelde, die sich auch gleich feindlich zeigt. Sie schafft es im Kampf ziemlich schnell Lorindion mit einem Zwingtanz-Zauber zu überrumpeln, was diesen erst mal außer Gefecht setzt. Dann kommen Trish und Valaria auch noch herunter und gemeinsam kann Krimhelde besiegt werden, wobei Valaria heldenhaft und unbewaffnet in den Nahkampf geht und dann die Verwundete fesselt um sie den Behörden zu übergeben.
Session: 024 - Monday, Apr 04 2016 from 9:00 AM to 9:30 AM
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