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Tia
Posted by the GM
DSA
Abreise aus Grangor und Beunruhigendes in Lichtengrund
Endlich weg aus Grangor - auch wenn das Wetter nicht so wirklich zum Reisen verlockt!

Lorindion entlockt dem Kirschbaum am Tsa-Tempel noch den von ihm dort zum Wachsen gebrachten Stab für Valaria, der "versehentlich" mitgenommene Familienschmuck der Vanderzees wird der Efferd-Hochgeweihten übergeben zur Rückgabe an die Familie in Havena, es wird ein Planwagen samt Pferd gekauft und sich alllenthalben verabschiedet - dann kann es losgehen aus Grangor!

Die Reise Richtung Norden folgt der Route wie sie auch nach Grangor genommen wurde, es geht über Venga und Imdal nach Altprein, wo dann weiter dem Phecadistieg gefolgt wird nach Elenvina. Dort wird auch nur übernachtet - es gäbe hier zwar einiges zu sehen, aber das Magieverbot in der Stadt deprimiert und erzürnt den Elfen gleichermaßen. Valaria besucht die hiesige Magierakademie und verbringt dort ein paar gesellige Stunden mit Fachsimpeln. Aber obwohl es eine weiße Akademie ist und die Geisteshaltung der Magier ihr näher liegen sollte als die der Grauen Akademie in Grangor - die Beschäftigung hier mit Zaubern von Herrschaft und Einfluss lässt in ihr eher Befremdung aufkommen.

So geht es am nächsten Tag über Widdernhall ins kleine Dorf Lichtengrund, wo Lorindion, Valaria und Selma vor einigen Monden ein Rätsel um einen verfluchten Kessel lösten und sowohl einen Oger als auch eine Meute von Bluthund-Geistern besiegten. Auf dem Rückweg hoffen sie einen schönen Abend mit den Menschen dort zu verbringen, von denen ihnen einige schnell ans Herz gewachsen waren. Aber eine unschöne Überraschung erwartet sie dort!

Der Lichtengrunder Wirt Torben, der damals von dem Kessel übel beeinflusst wurde, war tot - vergiftet! Denn die harmlos erscheinende Kräuterfrau Line war in Wirklichkeit eine mächtige Hexe gewesen. Sie steckte hinter den Vorfällen, hatte vor wenigen Wochen versucht sowohl Torben und seine beiden Kinder als auch sich mit einer Suppe zu vergiften. Nur Lara und Brin entkamen dem Anschlag. Den Grund für diese Tat hatte der Peraine-Geweihte des Dorfes in den Aufzeichnungen der alten Frau gefunden: Die erste Frau, die der Dorfherr Hagen von Lichtengrund damals auf bestialische Weise im Kessel tötete, war Lines Schwester. Als Line davon erfuhr verfluchte sie Hagen und war erst beruhigt als er tot war und seine gesamte Familie erloschen.

Vor wohl einem Dutzend Götterläufen war Line nun nach Lichtengrund zurückgekehrt um hier ihren Lebensabend zu verbringen. Als Torben älter wurde kam aber eine Familienähnlichkeit mit Hagen von Lichtengrund zum Vorschein: die große Nase, wegen der er auch der "Falkenwirt" genannt wurde. Ob Hagen selber da mit Torbens Großmutter Rahja gehuldigt hatte oder sein jugendlicher Sohn war zwar ungewiss, aber in Line erwachte wieder der alte Hass. Wenn ihre Schwester tot war, sollte auch diese Familie nicht leben!

Sie ließ Torbens Sohn "zufällig" im Keller des verfallenden Herrenhauses auf den alten Kessel stoßen in dem so viele arme Frauen gestorben waren und den diese mit ihren Flüchen und Todesängsten zu einem unheiligen Halbleben gebracht hatten. Torben erfuhr von dem Kessel und sah eine Möglichkeit, endlich seinen lang gehegten Traum eines eigenen Badehauses für Lichtengrund erfüllen zu können. Zusätzlich gab sie Torben noch Badekräuter, die ihn empfänglicher machten für den bösen Einfluss des Kessels und sandte ihm noch Träume um ihn dazu zu bringen selber Hand an Tochter und Sohn zu legen. Glücklicherweise konnte dies ja verhindert werden und Line zog sich zurück als die Gruppe damals die Vorfälle aufklärte, nur um dann einen letzten verzweifelten Plan zu schmieden und zu versuchen die Wirtsfamilie mit ihr gemeinsam in den Tod zu reissen.

Alle waren natürlich nach der Erklärung dieser Geschehnisse recht erschüttert und so begab man sich doch recht schnell zu Bett, in der Hoffnung dass die aufgehende Praiosscheibe wieder neue Zuversicht geben möge.

Session: 029 - Monday, May 09 2016 from 12:00 AM to 4:00 AM
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