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Mantis
Posted by the GM
[Ried] Kingmaker
14. Session
Sareneth
Zu Beginn dieses Abenteuers erwache ich in Oakport aus meiner magischen Grippe, während durch eine Ausgleichshandlung der Götter gleichzeitig Navarion in einer fernen Trollsiedlung ins Koma fiel.
Kaum erwacht hörte ich auch schon die Geräusche von Kampf und Verwüstung, begleitet von der Zerstörung von Gebäuden und einem markerschütternden Brüllen. Mein erster Gedanke galt einem Drachenangriff und was ich wohl alleine – Mephisto war noch dabei die toten Suldir und Morkan sowie den bewusstlosen Navarion zurück in die Stadt zu bringen- gegen einen solchen ausrichten könnte.
Bevor sich meine Überlegungen jedoch konkretisierten kehrte bereits wieder Stille ein, und ich suchte das Gespräch mit Augenzeugen. Aus deren Beschreibungen schloss ich, dass Oakport von einem Eulenbären angegriffen worden war – jedoch einem ungewöhnlich großen und aggressiven.
Da Oakport nicht mehr in unmittelbarer Gefahr zu schweben schien, plünderten wir die gesamte Gruppenkasse (es blieben uns noch zwei Goldstücke) um den frisch aus Restov eingereisten Kleriker Zachariah zu bezahlen. Dieser belebte für seine fürstliche Entlohnung dann auch Suldir (deutlich geschwächt) und Morkan wieder.
Ferner gelang es mir noch die Markierungen auf der Karte des Riesen als „verlassene Bootsanlegestelle“ zu entziffern, bevor erstmal eine kräftige Mahlzeit anstand.
Frisch gestärkt brechen wir aus Oakport auf und folgen den Spuren des Monsters das unsere Stadt verwüstet hatte. Dabei begleitet uns noch die Bardin Amelia, da unsere Gruppe doch etwas geschwächt scheint. Das Spurenlesen gelang uns zum Glück ohne besondere Schwierigkeiten, und wir folgen ihnen östlich des Sees entlang zu einem Gebiet im Südosten des Greenbelts. Unterwegs bekam ich durch meine Kraft der Vorhersehung noch den eher mysteriösen Hinweis „Ring“ zum Grund für den Unmut des Eulenbärs. Schließlich führen uns die Fußspuren des Biests zu einer großen Höhle die wir unschwer als Nest erkennen.
Wir betreten vorsichtig die Höhle und erblicken drei weitere Gänge sowie eine Vielzahl von Pilzen die im ersten Raum wuchern. Suldir wird misstrauisch und spickt einen der größten Pilze mit einem Pfeil, jedoch ohne dass etwas geschieht. Sein Misstrauen war dennoch angebracht, denn als wir uns ein paar Meter weiter in die Höhle begeben beginnt plötzlich ein kleiner Pilz laut zu schreien, und es kommt zum Kampf gegen drei violette Fungi. Diese können jedoch keine ernsthafte Bedrohung darstellen und werden von Mephisto’s Fäusten, der Klinge von Suldir sowie der Armbrust der Bardin schnell beseitigt.
Wir beginnen damit den Raum zur Linken des Eingangs zu erkunden, stoßen jedoch auf eine Vielzahl von Spinnennetzen und machen angewidert kehrt. Der Raum auf der rechten Seite erscheint zunächst leer, doch als wir schon wieder dabei sind ihn zu verlassen enttarnt sich ein Haufen Grünzeug als ein aggressives Pflanzenwesen, ein Shambling Mound. Auch dieses unterliegt der Gruppe, jedoch nicht ohne mehrmals auf mich einzutreten und mich dadurch empfindlich zu verletzen. Als noch unangenehmerer Gegner erweist sich jedoch ein Schwarm von tausenden von winzigen Insekten (Hundertfüßler), da unsere Waffen gegen diesen nahezu wirkungslos sind. Schließlich gelingt es uns jedoch ihn durch eine Kombination von Brand- und Säurefläschchen, meiner verzauberten Waffe und einem Feuerball (gestiftet von einem Necklace of Fireballs) zu vertreiben. Bei genauerer Untersuchung des getöteten Pflanzenwesens finden wir noch einen Wand of Lightning Bolt, den ich als willkommene Option, Schaden zu machen, zu mir nehme.
Nach einer kurzen Pause die benötigt wird damit ich die Wunden der Gruppe behandeln kann, dringen wir schließlich in die zentrale Höhle vor. Diese erweist sich als geradezu riesenhaft, locker 30 Fuß hoch. Am gegenüberliegenden Ende befindet sich der gewaltige Eulenbär. Wir sehen uns praktisch gleichzeitig und der Kampf beginnt. Direkt zu Beginn wird Suldir schwer getroffen, dank meiner Heilkünste bleibt er jedoch bei Bewusstsein und im Kampf. Auch Mephisto muss zwischenzeitlich ordentlich einstecken, er zieht dann jedoch alle Register seiner Kampfkunst und das riesige Tier sinkt zu Boden.
Bei der Untersuchung des Nests finden wir neben der Leiche eines weiblichen Eulenbärs auch die eines Menschen, offenbar eines Waldläufers. Bei dieser finden sich neben einer Karte, auf der sowohl Oakport als auch die Höhle des Eulenbärs eingezeichnet sind, auch ein magischer Ring. Dieser erscheint auf den ersten Blick als Ring of Bestial Friendship, meinen geübten magischen Sinnen fällt jedoch auf dass er in Wirklichkeit verflucht ist und sein Ziel nicht zähmt sondern in einen unbezwingbaren Zorn versetzt. Damit wäre also auch geklärt was den Eulenbären zum Angriff auf Oakport trieb. Außerdem ist der Ring nicht etwa aus Metall geschmiedet, sondern besteht aus seltsamen grünen Haaren, die um einige Edelsteine gewoben sind. Ein Rätsel für einen anderen Tag?
In einer Nebenkammer finden wir, neben einigen toten Banditen und Tieren, auch einen stark geschwächten Eulenbär-Frischling. Nach dem wir diesen mit einer Ration und einem Heilzauber etwas aufgepäppelt haben und er sich als überaus schmusig herausstellt, beschließen wir gemeinsam den Kleinen „Eichenklaue“ zu nennen und mitzunehmen.
Im Raum mit den Spinnennetzen beseitigen wir noch schnell sechs Riesenspinnen, und ich nehme ein paar Handschuhe an mich die mir in Zukunft beim Schwimmen und Klettern helfen werden.
Nach einer ausführlichen Rast begeben wir uns zurück nach Oakport, wo wir von einer begeisterten Bevölkerung empfangen und gefeiert wurden. Wir beschließen, diesen Tag als Owlbear Day in die Annalen von Oakpart aufzunehmen und ihn künftig jedes Jahr zu feiern.
Außerdem war weitere Unterstützung aus Restov, in der Form von Baumaterialien und Gold eingetroffen. Mit dieser kamen auch zwei interessante Gestalten in Oakport an: ein ehemaliger Arenakämpfer der sich auf die Psychologie des Kampfes spezialisiert hat, sowei ein Adliger auf der Suche nach raren Trophäen.
Wir beschließen unsere beiden Lieblingsfeen, Perliwasch und Tigtiggertatt zu besuchen, und die Aufzucht von Eichenklaue den beiden anzuvertrauen. Eine Stadt ist einfach keine geeignete Umgebung für einen putzigen kleinen Eulenbären.
Wir erfahren ferner dass die Stadt Varnhold, in der selben Kolonisierungswelle wie wir gegründet, offenbar gut gedeiht und ein lohnenswerter Handelspartner sein könnte.
Als nächstes beschließen wir, die durch den Eulenbären zerstörten Gebäude wiederaufzubauen und die Schatzkammer zwecks der Errichtung einer Akademie zu füllen.
Im nächsten Monat, dem Arodus, trifft eine Gruppe übelgelaunter Zwerge heraus die in unserer Stadt herumpöbelt und randaliert. Als wir diese konfrontieren stellt sich heraus dass ihr Anführer niemand anders ist als Grimgir Goldhammer! Suldirs Reaktion darauf ist, mehr oder weniger, „Mami!“, er kann sich schließlich jedoch dazu bringen Grimgir erneut zum Duell zu fordern.
Grimgir geht auf das Angebot jedoch nicht ein, und verlässt schließlich Oakport.
Die nächsten Monate (Rova, Lamashan, Neth, und Kuthona) verlaufen relativ ereignislos. Wir widmen uns weitestgehend dem weiteren Aufbau von Oakport sowie dem Handel mit den magischen Gegenständen die durch die Akademie Einzug gehalten haben.
Anfang Abadius erreicht uns dann eine Bitte aus Restov: jeglicher Kontakt mit der Stadt Varnhold ist abgebrochen. Da Restov derzeit keine Truppen entbehren kann, bittet man uns nach dem Rechten zu sehen.
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