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W1 - Tag 6
Der Morgen verlief wie üblich: Taratus ging arbeiten, Nedime und ich haben geschöpft. Mittags waren wir damit fertig – was war ich froh!

Jedenfalls hab ich mir war Ordentliches angezogen, hab mir Taratus' Korb geschnappt und bin in den Ort – vielleicht war ja endlich Markt. Und ich hatte Glück, der Hauptplatz um den Brunnen war voll mit Leuten und Ständen. Hätte ich nicht gedacht, sonst sieht das immer so ruhig aus hier. Ich hab dann alles mögliche gekauft: Eier, Brot, Wurst, Äpfel – muss ja eine Woche reichen. Kartoffeln hatten sie keine, aber der Bauer hat gesagt da kann man auch Rüben nehmen anstatt. Gut, hab ich Rüben gekauft. Der Korb war dann auch schon ziemlich schwer, also bin ich zurück.

Nachmittags sind wir drei gemeinsam in den Wald, haben Holz gesammelt und auch ein paar Steine mitgenommen, die sollen wohl noch um die Feuerstelle.

Nedime ist danach noch mal los, wollte auch auf den Markt. Die ist immer noch nicht wieder da und es ist schon dunkel, hoffentlich ist ihr nichts passiert!
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W1 - Tag 5
Der Tag fing ja gut an! Taratus kam nach kurzer Zeit schon wieder von der Arbeit und fing an im Garten zu wüten - hat Pflanzen ausgerissen und so. Nedime ist dann auch raus und auf einmal fingen die beiden an sich lauthals zu streiten.

Das konnte ich mir dann nicht mehr mit anschauen und bin in den Ort. Wo das doch eine Eiche ist die drüben reinwächst und das ja Rondras heilige Bäume sind ist das vielleicht Frevel die einfach so zu fällen. Und es gibt doch diesen großen Tempel, bestimmt weiß da jemand Rat.

Der Tempel ist auch echt beeindruckend, ein großer Steinbau mit zwölf Säulen davor mit Standbildern der einzelnen Götter daran. Drinnen auch sehr groß, hinten mit vielen Feldbetten - vielleicht machen die hier bald einen Kongress oder wie das bei Geweihten heißen mag. Da waren auch die üblichen Sitzbänke und so, aber es war echt leer, nur ein einziger Akoluth war da. Der hat dann wohl Bescheid gesagt, jedenfalls kam dann eine Tsa-Geweihte. Mann, kann die reden! Jedenfalls heißt sie Jeanne Voltier , ist wohl erst seit kurzem hier. Sie hätte den Tempel total verwahrlost vorgefunden, hätte so viel zu tun, keine Hilfe und überhaupt... jedenfalls hat sie keine Ahnung wie man das mit dem Baum machen sollte. Aber es gäbe ja noch einen anderen Geweihten hier, vielleicht wüsste der weiter.

Der kam dann auch dazu – ein Boron-Geweihter, schon sehr alt. Aemon hörte mir dann auch zu und wollte mit zum Haus, sich das anschauen. Ich hab ihn dann am Arm genommen und geführt, allein hätte ich ihn den Weg nicht tun lassen wollen. Es ging dann auch sehr langsam voran und auf dem Weg hat er mir haufenweise Zeugs erzählt, über den Ort und sich und seine Raben und dass er die alle per Hand aufgezogen hat... ich hab mir das alles gar nicht merken können. Jedenfalls ist er wohl in seinem Leben noch nicht aus Morata raus gekommen und schickt Raben aus mit Nachrichten und bekommt so auch Neuigkeiten von anderswo. Na ja, was für ihn halt Neuigkeiten sind – ich fand die eher uninteressant. Obwohl: dieser Turm am Stadtrand, in dem die Raben wohnen, das fand ich spannend. Ich kenne das ja nur kleiner und für Tauben und so.

Daheim hat er sich dann das angeschaut, mit der Eiche und dem Haus. Da könne er uns nicht helfen, meinte er. Wir sollten halt mit dem Baum leben. Mit einem Baum im Haus leben – wie soll das denn gehen? Ansonsten könnte uns vielleicht ein Elf helfen – nur dummerweise gibt es keine mehr im Ort. Früher hätten wohl Elfen in Morata gewohnt, die zogen aber fort als immer mehr Menschen kamen.

Oder man solle die Herrin Rondra fragen. Nun, das werde ich Taratus empfehlen, ist ja sein sein Haus, da wird er vielleicht Gehör finden. Dann hat sich Aemon noch den Baum genauer angeschaut und dabei so komisch gelächelt. Geweihte – die hab ich noch nie verstanden.

Jedenfalls hab ich ihn dann zurück zum Tempel geleitet, das hat auch wieder gedauert. Danach war ich dermaßen hungrig, ich bin erst mal in die Taverne. Das Essen da war nix Dolles, so Kohleintopf mit Kartoffeln, aber ich hab alles verputzt und hätte noch mehr essen können!

Dann haben wir bis zum Abend noch weiter am Keller geschöpft, sollten bald fertig sein damit. Taratus hat dann noch eine Liste gemacht, was man so an Vorräten gebrauchen könnte – wird Zeit dass ständig was zu Essen im Haus ist, bei der Plackerei!
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W1 - Tag 4
Als ich früh aufgestanden bin, war keiner mehr da. Klar, Taratus geht immer früh arbeiten - aber wo Nedime wohl steckte? Alleine hab ich auch keine Lust hier was zu machen. Da schau ich mir lieber die Stadt an!

Ich laufe so herum und kaufe erst beim Händler einen Sack Holzkohle. Chekov kann den liefern - ein Glück, ich hätte den nicht mit mir rumschleppen mögen! Dann komme auch bei einer Tischlerei vorbei. Da ist ein junges Paar am arbeiten und als ich eintrete kommt der Mann auf mich zu. Ich kaufe einen Waschzuber bei ihm und auf seine Empfehlung auch ein Waschbrett - so schwierig kann das ja nicht sein mit dem Wäschewaschen, das bekommen wir schon irgendwie hin. Er erzählt er hätte mit seiner Frau Elsebeth die Tischlerei erst vor kurzem übernommen.

Auf mein Nachfragen erfahre ich auch daß es im Ort einmal wöchentlich Markt gibt, am Siebenttag. Da würden alle Handwerker hier ihre Waren anbieten und auch die Bauern aus der Umgebung würden ihr Gemüse und so verkaufen. Da können wir dann endlich unsere Vorräte auffüllen: das Essen das Taratus aus der Taverne mitbringt ist zwar meist ganz gut, aber morgens ist das blöd mit dem Frühstücken auf ihn zu warten, ich bin dann immer schon sehr hungrig.

Als ich heim komme ist auch der Sack mit der Holzkohle da und Taratus kocht etwas - riecht eigentlich ganz nett, aber nicht sehr lecker. War anscheinend auch nichts zu essen, jedenfalls hat er es in ein kleines Fläschchen gefüllt. Als ich ihm Waschzuber und Waschbrett zeige erzählt er mir dass man Asche zum Waschen benutzen kann. Gut dass ich die aufbewahrt habe! Aber da wär ich nie drauf gekommen, Asche ist doch so grau und macht überall Flecken...

Dann soll ich Löwenzahn im Garten pflücken, für einen Salat. Salat aus Löwenzahn?? Naja, er ist der Koch. Und genug von dem Zeugs haben wir ja auch im Garten. Erstaunlicherweise schmeckt der Salat aber ganz gut.

Ich gehe dann wieder vor den anderen schlafen.
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W1 - Tag 3
Der Tag begann recht anstrengend, Nedime und ich haben wieder Eimer für Eimer den Keller ausgeschöpft. Ich hätte nie gedacht dass da so viel Wasser drin ist! Die tote Ratte haben wir ja schon rausgefischt, da schwimmt aber bestimmt noch mehr so Zeugs drin.

Gut dass Taratus wenigstens für gutes Essen sorgt. Mittags erzählt er dass er in der Schmiede eine Vorrichtung für die Feuerstelle bestellt hat - keine Ahnung was das sein soll, aber der Schmied würde es abends vorbeibringen. Wenn Besuch kommt, muss aber alles ordentlich aussehen, also wird erst mal nicht weiter am Keller gearbeitet.

Ich mache mich etwas frisch - daß es hier aber auch kein Badehaus oder so gibt! Ich beschliesse einen Waschzuber oder so zu besorgen, damit man sich wenigstens ordentlich waschen kann. Wenigstens fühle ich mich mit frischen Sachen viel besser. Ob Nedime wohl weiss wie man die anderen Sachen wieder sauber bekommt? Ihre Kleidung sieht allerdings nicht danach aus...

Da fällt mir ein dass mein Fechtlehrer immer gesagt hat wie wichtig regelmässiges Üben ist - und wer weiß was hier so für Gefahren lauern! Also nehme ich mir Rapier und Linkhand und gehe in den Garten; so ganz fallen mir die Übungen nicht mehr ein, aber ich nehme mir vor ab jetzt mehrmals die Woche fechten zu üben.

Dann holt Taratus wieder was von dem leckeren Schnaps hervor - aber diesmal scheint er ihm nicht ganz so zu bekommen. Merkwürdig, ich könnt echt mehr davon vertragen. So wenig wie hier hab ich lange nicht getrunken, die Garethier hier auf dem Land scheinen nichts von Alkohol zu halten.

Ich hab auch wieder etwas Flöte gespielt, auch da komme ich viel zu selten zu. Komisch, daheim hatte ich viel mehr Zeit fürs Musizieren. Ich räume auch noch etwas auf und fege aus - der erste Besuch hier in Morata! Die Asche aus der Feuerstelle tue ich in einen der Tonkrüge; ich weiss zwar nicht wozu das gut ist aber daheim hat die Magd die Asche auch immer aufbewahrt. Nedime sitzt oben und redet - führt die Selbstgespräche? Naja, zumindest hört ihr oben dieser Uhu zu oder was das ist, der anscheinend hier zum Haus gehört. Der saß dann auch auf ihrer Schulter als sie herunter kam, ein wirklich zutrauliches Tier.

Taratus war weg um in der Taverne das Abendessen zu kochen da kam der Schmied auch. Albin heisst er, ist ungefähr in meinem Alter und sieht richtig gut aus - ich war hin und weg und Nedime wohl auch. Jedenfalls hat sie ihm die ganze Zeit schöne Augen gemacht, als er da am Arbeiten war und auch hinterher als er mit am Tisch saß und gegessen hat - das war echt schon nicht mehr anständig! Der Uhu fand Albin wohl auch ganz nett, jedenfalls ist er dann zu Albin auf die Schulter und mit ihm weg. Ich bin dann bald ins Bett.
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Tia
Posted by the GM
Die Legenden von Morata
Erste Woche in Morata - Tage 3 bis 6 nach der Ankunft
Tag 3
Der Vormittag verläuft relativ ereignislos. Taratus verrichtet seine Arbeit in der Taverne und die Frauen schöpfen weiter den Keller aus. Dann stattet Taratus dem örtlichen Schmied Albin Adelberger einen Besuch ab um sich ein Kochgestell herstellen zu lassen.
Der Abend wird dann besonders aufregend als Albin an der Tür klopft mit versprochener Ware um diese aufzubauen und bei Nedime und Zarpa bleibenden Eindruck hinterlässt - mit interessanten Folgen...

Tag 4

Der Morgen ist für Nedime mehr als unangenehm, sie will nur raus aus dem Haus und beginnt eine neue, knochenharte Arbeit in der Lehmkuhle. Taratus geht neben seiner Arbeit noch Pflanzen sammeln und Zarpa macht ein paar Einkäufe. Am Abend versucht Taratus mit Nedime ein klärendes Gespräch.

Tag 5

Der nächste Morgen wird sogar noch schlimmer. Taratus hat einen bösen Unfall bei der Arbeit und ist danach wütend auf sich und die Welt. Dies lässt die Gemüter überschwappen und es kommt zu einem Streit zwischen den Hexen.

Zarpa wird das zuviel und so ist sie die erste die sich in den örtlichen Tempel traut und die dortigen Geweihten kennenlernt: Die Tsa-Geweihte Jeanne Voltier und den alten Boron-Geweihten Aemon. Sie fragt dort nach Rat wegen der Eiche die ins Haus wächst.

Aemon kommt mit zum Haus und erzählt dabei allerlei aus seinem langen Leben. Der alte Borongeweihte schaut sich die Eiche im Garten an und sieht in ihr etwas das seine Lebensgeister erhellt. Er liebt Geheimnisse.

Nedime zieht sich zurück, sucht Kontakt zur Kräuterfrau, lagert vor deren Haus. Die fremde Zahori zeigt sich jedoch wenig kontaktfreudig

Tag 6
Der nächste Tag bringt den großen Markt mit sich, der wöchentlich stattfindet wo von Bauern und Handwerkern aus dem Ort und der Umgebung eine gute Auswahl an Waren angeboten wird.

Taratus bekommt seine Arbeit zurück und versucht auch die Kräuterfrau Anastasia Nevasca näher kennen zu lernen, diese ist aber sehr kurz angebunden. Zarpa geht einkaufen und auch Nedime schaut sich auf dem Markt um und versucht Gerüchte aufzuschnappen.

Bei Einbruch der Dämmerung geht Nedime noch einmal in den Wald um Feuerholz zu sammeln und auf einmal ist sie im Dunkeln im Wald... ganz allein... bis sie auf einmal ein Licht zwischen den Bäumen sieht...
Session: Game Session - Monday, Jan 12 2015 from 1:30 PM to 6:00 PM
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Tags: DSA , GM , Morata , Summary