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Tia
Posted by the GM
Mondkinder
Harreburg bis Dunkelbach
Harreburg

Am Stadttor wird die Gruppe von den dort stationierten Gardisten ausgiebig gefragt nach dem Woher und Wohin und vor allem dem Wieso und Eldarion und Daria müssen Zoll zahlen. Nachdem Ichiro die Nachricht der Weitblicker Heilerin überbracht hat wird kurz gefrühstückt und dann geht es gleich weiter nach Harrebrück. Harreburg selbst scheint eher ärmlich, auch wenn es einige wenige reiche Leute gibt, ist voller misstrauischer Gardisten und niemand traut sich wirklich den Mund aufzumachen.


Harrebrück

In dieser kleinen Siedlung unweit der Hauptstadt, wo die Straße Richtung Westen die Harre überquert, geht es eher ruhig zu. In einem Gasthof trifft die Gruppe sich mit Corino, der ein großes Geheimnis um alles macht und nicht eher spricht als bis er die Türe verschlossen hat.

Er nimmt den Brief von Hagen aus Weitblick entgegen und erzählt dann ausführlicher wieso er sich in Midstad aufhält. Das Orakel in Ioria habe verkündet dass Corino in Midstad etwas Wichtiges zu erledigen habe. Dabei geht es um ein besonderes Kind welches zu Großem ausersehen sei.

Der König von Midstad ist ein Tyrann, der nur durch Härte seinen Thron halten kann. Als seine Familie an die Macht kam wurde die Verehrung der Götter verboten und der König ist wohl aufgeschreckt durch die Aussicht auf ein Kind welches Veränderung bringen soll.

Um dieses Kind zu finden benötigt Corino die Mithilfe der Gruppe. Er habe in Harreburg dieses Kind nicht gefunden und will jetzt die restliche Kunigsmark, das Gebiet um die Hauptstadt, durchsuchen. Dabei soll die Gruppe die Dörfer nördlich der Hauptstraße übernehmen und Corino würde südlich davon suchen.

Die Gefährten machen sich nach kurzer Rast auf den Weg und kommen schließlich zur Wegkreuzung wo sie die Hauptstraße verlassen und Richtung Norden reisen müssen. An einem Baum direkt an der Kreuzung hängt ein Gehängter. Ichiro möchte den Toten vom Baum holen und bestatten, die anderen reden es ihm aber aus weil das zu gefährlich sein könnte. Es würde sicherlich auffallen und es gibt wenig Fremde hier, es gäbe da kaum andere Verdächtige.

Nicht lange danach macht die Gruppe halt für die Nacht und schlägt etwas entfernt von der Straße ein Nachtlager auf. Bald nähern sich zwei Männer, fragen ob sie auch hier lagern können – gemeinsam ist man sicherer. Man unterhält sich, fragt nach dem Wohin und Woher; sie seien Tagelöhner auf dem Weg nach Harreburg. Dann gehen alle schlafen bis auf Ichiro, der die erste Wache übernommen hat. Er stellt sich etwas entfernt vom Lager hinter ein paar Bäume. Die beiden Fremden wachen auf, unterhalten sich und schlafen dann wieder; dies geschieht mehrmals. Nach Ichiro ist Flavio mit Wache halten dran und auch da wachen die beiden Fremden auf. Sie gehen in den Wald und Flavio folgt ihnen unbemerkt.

Die Männer sind gar keine Tagelöhner, sondern in Diensten des Königs. Aus unerfindlichen Gründen hat Daria sich mit dem, was sie gesagt hat, verdächtig gemacht – es wird von „die Gnomin einsacken“ und anderem geredet. Dann gehen sie wieder ins Lager und schlafen, worauf Flavio seine Gefährten weckt und ihnen das Gehörte mitteilt. Es werden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten angesprochen: die beiden töten, die beiden zur Rede stellen oder einfach nicht merken lassen dass man etwas mitbekommen hat. Letztendlich entschließt man sich für letzteres und legt sich (bis auf die Wache) auch wieder hin. Morgens scheinen die zwei Fremden noch einen Versuch des „Einsackens“ zu machen, jedenfalls gehen sie etwas merkwürdig durchs Lager, bevor sie sich dann verabschieden.

Weidling

Die Gruppe zieht weiter und kommt in Weidling an, dem ersten Dorf auf ihrer Liste. Dort führt eine Vargin sie in einen Raum, der gleichzeitig improvisierte Schenke und Unterkunft ist. Man unterhält sich mit ihr, nur Daria sagt nichts – sie hat Angst sich noch mehr verdächtig zu machen. Interessantes in Bezug auf Kinder hat sie zu erzählen: Es gäbe Zwillinge bei einem Menschenpärchen, was bei Menschen ja nicht so häufig vorkäme, und der Großvater dieser Kinder sei letztens nur ganz knapp dem Tod in einem Unwetter entkommen. Dieser Mann wird auch aufgesucht, nach seinen Schilderungen ist aber klar dass von diesen Kindern keines das gesuchte sein kann.

Föhrenberg

So geht die Reise am nächsten Morgen weiter nach Föhrenberg. Dort erfahren sie erstmals ausführlich vom Fluch: Als nach einem Krieg zwischen Zwingard und Midstad die Königsfamilie und auch viele andere Adelige starben kamen die Vorfahren des heutigen Königs an die Macht. Es wurde alles beseitigt was ihnen im Weg stand – auch und vor allem Priester der Hekaria. Der Fluch besagt nun dass ein Kind geboren werde um die alte Ordnung zu zerstören. Aus diesem Grunde nehmen die Schergen des Königs Kinder mit, besonders frühzeitig magisch aktive. Diese würden dann fünf bis sechs Jahre im Sinne des Königs erzogen.

In Föhrenberg besuchen die Gefährten die Familie eine klar magiebegabten Kleinkindes, welches aber auch nicht jenes aus der Prophezeiung zu sein scheint. So wird hier nur übernachtet und dann geht es weiter.

Dunkelbach

In Dunkelbach schließlich scheinen sie auf der richtigen Spur zu sein: Auf dem Gelände einer Farm in der Nähe gibt es Blumenkreise – wie die Kreise mit Pilzen, aber nur mit wunderschönen Blumen. Und zu dieser Farm gehört auch ein kleines Mädchen. Also wird gleich weiter marschiert dorthin.

Der Weg dorthin verläuft aber nicht ohne Zwischenfälle: Ein Schwarm Schmetterlinge fliegt durch die Bäume am Wegesrand und dann um die Gruppe. Als Ichiro nach einem der Schmetterlinge greifen will, da verwandeln sie sich in einen Schattenjäger, ein Wesen ähnlich einem fliegenden Skorpion, und greifen ihn an! Dann erscheint noch ein zweiter Schattenjäger und die Gruppe wird in einen Kampf verwickelt. Schließlich können beide Schattenjäger besiegt werden, sie lösen sich dann wieder in einzelne Schmetterlinge auf die tot zu Boden sinken.

Aber viel Zeit zur Erholung bleibt nicht: aus dem nahen Wald ertönt ein Schrei. Es wird in diese Richtung gelaufen und dort sind zwei weitere Schattenjäger, die zwei Mädchen angegriffen und eines davon bereits schwerst verletzt haben. Natürlich greift die Gruppe ein und nimmt den Kampf gegen diese merkwürdigen Wesen auf.
Session: Der Fluch der Hexenkönigin III - Wednesday, Jan 21 2015 from 8:00 AM to 12:30 PM
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Brief aus Harreburg
Liebe Eltern,

ich befinde mich jetzt in Harreburg, der Hauptstadt von Midstad. Auf der Reise von Weitblick hierher ist mir vielleicht was passiert – ich bin immer noch total empört!

Während eines Nachtlagers, als ich Wache hielt, kam auf einmal eine vargische Ritterin aus dem Dunkeln auf mich zu. Sturztrunken war die und wollte sich unbedingt mit jemandem anlegen. Da hatte ich nun aber überhaupt keine Lust zu, die war fast doppelt so groß wie ich. Sie randaliert etwas herum, meine Gefährten werden wach, ein Wort gibt das andere – und auf einmal nimmt die mich und wirft mit mir! So was ist mir noch nie untergekommen! Glücklicherweise gab sie dann bald Ruhe und ist weg, aber ich war so was von aufgebracht, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Harreburg selbst ist eine recht große Stadt mit armen und reichen Leuten und einer, so scheint es, großen und gut organisierten Garde. Auch bei der Kontrolle am Stadttor waren sie sehr gründlich wenn auch nicht wirklich freundlich – Onkel Perhold hätte das nicht gefallen, der hat ja gerne wenn Gardisten „Bürgernähe zeigen“. Nun, hier sehen sie das eindeutig anders. Aber das will ich hier nicht weiter ausführen.

Wir haben uns auch gar nicht in Harreburg aufgehalten, sondern sind gleich weiter Richtung Westen in eine kleine Siedlung unweit der Stadt, Harrebrück genannt. Dort trafen wir Corino, der die Nachricht aus Weitblick entgegennahm. Er hatte auch gleich einen weiteren Auftrag an uns: wir sollen in der Kunigsmark nach einem Kind suchen. Ich will hier nicht mehr erzählen, aber es ist eine wichtige Aufgabe! Corino hat uns einige Dörfer zugeteilt, die anderen wird er selber bereisen.

Wir brechen gleich nach dem Mittagessen auf – ich hatte ja gehofft wenigstens eine Nacht in einem ordentlich Gasthaus in einem richtigen Bett zuzubringen und vielleicht auch ein Bad zu nehmen. Aber meine Gefährten haben es eilig...

Gehabt euch wohl und denkt an eure Tochter Daria!
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Ankunft in Palitan
Zhoujiang ist wirklich beeindruckend anders, dagegen ist der Unterschied zwischen Ioria und Selenia kaum spürbar. Die Architektur und auch die Art der Menschen kommen fremdartig vor. Yin Wen erklärt seinen Gefährten wie Palitan funktioniert, spricht über das Beamtenwesen, die Macht von Gilden und anderen Organisationen und warnt alle hier vorsichtig zu sein. Dann erzählt er noch von seiner Ehe mit drei Schwestern und dass eine der Schwestern jetzt Oberhaupt seiner Familie und damit auch der Geschäfte sei.

Yin Wen kennt auch ein gutes Gasthaus und so wird „Zur roten gefiederten Schlange“ Quartier genommen. Auch dort ist alles im einheimischen Stil und Sprache, aber der Wirt spricht glücklicherweise recht gut Basargnomisch. Beim Essen wird dann der kulturelle Unterschied wieder deutlich: es gibt keine Stühle und auch keine herkömmlichen Tische, sondern es wird an niedrigen Tischen gekniet – nun niedrig für Menschen und Varge, die Gnome finden ihn eher zu hoch. Das Essen ist fremdartig, aber lecker – nur leider gibt es keine Gabeln und mit den gereichten Stäbchen wird das Essen schwierig.

Es muss ja auch noch ein Unterkommen für Silva und ihren Sohn gesucht werden. Yin Wen schreibt eine Nachricht an einen Bekannten, der vielleicht helfen kann, und auch einen Vorabbericht an seine erste Frau um sein Kommen am nächsten Tag anzukündigen. Als er sich mit dem Wirt über die Geschehnisse während der Zeit seiner Abwesenheit unterhält, stellt sich da heraus dass die geheimnisvolle Tsukiko, die in Wintholt ihr Unwesen trieb, auch hier nicht unbekannt ist und dass vor rund anderthalb Jahren ein Steckbrief aushing wo immerhin 2000 Lunare ausgelobt waren. Glücklicherweise pflegt der Wirt Steckbriefe aufzuheben - „man weiß ja nie wer so zur Tür hereinkommt“.

Am nächsten Tag haben einige der Gruppe etwas vor. So macht sich Aurea auf um Näheres über Tsukiko herauszufinden – sie liebt es sich mit Fremden zu unterhalten und versteht sich auch darin Gerüchte aufzuschnappen und herauszufinden welche stimmen und welche eher nicht. Außerdem ist sie ja eigentlich unterwegs um mehr in der Heilkunde zu lernen und ist schon ganz gespannt ob die Heilmethoden hier genauso fremdartig sind wie alles andere. Und eine Möglichkeit zum Geldverdienen wäre auch nicht schlecht!

Aber es scheint die Händler hier reden nicht so viel, gehen schnell zum Geschäftlichen über – das war Aurea dann zu mühsam. Aber einen Heiler hatte sie zumindest gefunden und der war auch bereit sie zuschauen zu lassen. Und der machte wirklich Sachen mit seinen Patienten die sie noch nie gesehen hatte – stach sie mit langen Nadeln und andere merkwürdige Dinge. Bevor Aurea dann in die Herberge zurück ging versuchte sie es noch einmal bei der Verwaltung des Fremdenviertels. Dort wurde ihr erklärt was man tun müsse um in Palitan arbeiten zu dürfen und man bot ihr auch an in den Akten nachzuforschen was über Tsukiko bekannt sei. Das sollte zwar 10 Lunare kosten, aber Yin Wen sah nicht so aus als ob ihm das Probleme bereiten würde.

Nelox findet im Fremdenviertel auch einen Alchemisten der ihn erst einmal einen Tag umsonst zur Probe arbeiten lässt. Der Mann stellt Farben her, etwas dass Nelox so noch nicht gemacht hat, aber den gleichen alchemistischen Grundregeln folgt wie z. B. Tränke auch. Er macht zumindest keine groben Fehler und hofft ab dem nächsten Tag eine Bezahlung zu erhalten.

Für Yin Wen ist der Tag nicht minder anstrengend. Er muss erst seiner ersten Frau Rede und Antwort stehen über seine Reise, seine Geschäfte dort und was für Kontakte er geknüpft hätte. Dann wechselt sie aus der Rolle der Chefin zur Ehefrau und hat nicht minder große Ansprüche an ihn bei der Ausübung seiner ehelichen Pflichten. Und als er danach in die Herberge zurück kommt wollen sich seine anderen beiden Frauen nicht mit weniger Zuwendung zufrieden geben – aber Yin Wen nimmt diese Herausforderung heldenhaft an...
Session: Ankunft in Palitan - Saturday, Jan 24 2015 from 12:00 PM to 4:30 PM
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Rund um die Kristallsee
Testspielerin für ein Abenteuer für den Splittermond-Wettbewerb, deswegen hier keine Beschreibung des Abenteuers


13 EP
Zuflucht 1 bei Reederei in Samutia sowie Hilfe und Transport durch diese in der gesamten Kristalsee
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Brief aus Weitblick
Liebe Eltern,

ich bin wohlbehalten in Weitblick angekommen. So ein bisschen mulmig war mir allerdings vor der Reise durch ein fremdes Land (hier wird zwar Dragoreisch gesprochen, aber mit einem merkwürdigen Akzent) und über unbekannte Wege. Die Straßen hier sind wahrlich nicht mit dem Großen Weg zu vergleichen! Ich habe mich vorher mit einer zusätzlichen Decke ausgestattet und auch noch extra Futter für Dummkopf eingepackt.

Die erste Hälfte der insgesamt 17tägigen Reise führte nach Ostroden, einer Hafenstadt am Golf von Midstad. Bis dahin war die Straße ja ganz gut aber danach wurde der Weg schlechter und es waren auch kaum noch Dörfer wo man übernachten oder Proviant kaufen konnte. Dabei ist das auch einer der Wege nach Selenia, eigentlich müssten hier doch mehr Händler vorbeikommen und so.

Aber Enya kannte sich ganz gut mit Reisen aus und konnte uns immer einen guten Platz für ein Nachtlager finden. Trotzdem kam es wie ich befürchtet hatte – wir wurden nächtens überfallen! Sorgt euch nicht, mir ist nichts passiert. Aber ihr wollt sicherlich genauer wissen was passiert ist. Nun, ich wurde nachts von einem Schrei und anderen Geräuschen wach. Als ich mich aufgerappelt hatte sah ich Ichiro mit einigen Rattlingen kämpfen, am Rande der Lichtung in der wir lagerten. Ich bin natürlich sofort dahin um Ichiro zu helfen und auch meine anderen Gefährten griffen in den Kampf ein. Die Rattlinge wurden dann auch besiegt, wenn auch Ichiro recht schlimm verletzt wurde und auch Eldarions Hände sahen nicht gut aus.

Enya hat dann die toten Rattlinge weggeschafft – das hätte ich nicht können! Sie hat mir dann deren Waffen gezeigt. Die waren ziemlich schartig und in schlechtem Zustand, ob ich versuchen könnte sie herzurichten. Nun, Metallarbeiten sind ja nicht mein Metier, aber mit Hilfe eines Schleifsteins und so begann ich die wieder halbwegs funktionsfähig zu machen.

Wir haben dann noch ein wenig pausiert damit Ichiro sich erholen konnte und kamen dann zwei Tage später in Weitblick an. Der Ort ist wirklich beeindruckend, wie aus dem Fels gehauen und die Burg thront über allem. Wir haben dann auch unsere Nachricht abgeben konnten, denn unser Wirt kannte den Hagen, für den sie bestimmt war, der hat uns auch eine Antwort für Corino mitgegeben.

Wir haben uns dann noch ein wenig umgeschaut in Weitblick, vor allem auf dem Markt. Besonderes an Schnitzereien gab es nicht, aber ich hab eine hübsche kleine Figur eines Midstader Widders gekauft, die haben interessant geformte Hörner. Enya hat dann noch erstaunlich viel für die reparierten Waffen bekommen und hat mir die Hälfte abgegeben. Iich hab dafür gleich zwei Heiltränke gekauft – wenn es noch einmal zu einem Kampf kommt haben wir dann wenigstens etwas was uns hilft!

Aber sorgt euch nicht, wir machen uns ja morgen auf den Weg zurück Richtung der Hauptstadt Harrebrück, das sollte sicherer sein, da wird bestimmt nichts passieren. Meister Abban hat mir auch einen Namen von einem Bekannten dort genannt, ich weiß allerdings nicht ob der noch dort lebt. Meine nächste Nachricht wird also vermutlich aus Harremund kommen.

Gehabt euch wohl und denkt an eure Tochter Daria
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