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Unter Löwen Pt. 2
Vor den Toren von Travinianshall, 29. Travia 1033 BF

Der Boden wurde zusehends morastiger, als sie sich dem Dorf näherten und die Kopfsteine, derer sie auf dem Weg noch hier und dort ansichtig geworden waren, waren schon kurz hinter der Kuppe mit dem atemberaubenden Blick über das Ochsenwasser zurückgeblieben. Was blieb, war ein mit aufgeschütteten Kieselsteinen nur notdürftig befestigter Weg, kaum breit genug für ein einzelnes Fuhrwerk. Auch die Bewegungen der Pferde unter ihnen waren steif und angespannt und so war Wulfgar froh, dass das Gelände nicht zu allem Überfluss auch noch stark abfiel, sondern auf einer Linie mit dem gewaltigen See auf die von Schilfrohren und Sumpfgräsern dominierte Uferzone und das darin liegende Dorf zuführte. Natürlich begünstigte dieser Umstand die Feuchtigkeit des Bodens, aber zumindest war der Pfad in einem besseren Zustand als viele der getrampelten Lehmkuhlen entlang des Neunaugensees, die mit tiefen Pfützen und unvermittelt einknickenden Unebenheiten zur tödlichen Falle für den ungeübten oder auch unachtsamen Reiter werden konnten. Graf Hagen strahlte, wohl aus diesen gemeinsamen Erinnerungen schöpfend eine größere Gelassenheit in seinem Tritt aus als Arunas schlanke und elegante Stute, die unruhig über den schlammigen Kies tänzelte. Sicherlich war Roana aus den Drachensteinen an steile Geröllfelder und unwegsame Bergpässe gewöhnt, aber Wulfgar vermutete, dass die Amazonenburg Yeshinna so hoch oben im unzugänglichen Gebirge lag, dass schwarzen Wolken ihre Last zumeist schon an den niederen Berghängen abgeregnet hatten. Steine ja, aber das unter den Hufen schmatzende Wasser schien ihr nicht geheuer. Aber auch Wulfgar musste zugeben, dass er sich wieder wohler fühlen würde, wenn er wieder festen Stein unter den Stiefeln spüren konnte. Offensichtlich hatte auch die Ankündigung durch den schneidigen Korporal der Zweimühlener Grenzreiter, Bastan Erlgau, ihre Wirkung nicht verfehlt.

Rund um das kleine, kaum eine Wagenbreite messende Tor herum hatte sich eine Traube von Menschen gebildet, die gespannt und tuschelnd im Schatten des steinernen Torhauses ihrer Ankunft harrten. Zwei Frauen in polierten, silbern schimmernden Kettenhemden und strahlend weißen Wappenröcken, die lediglich am Saum den einen oder anderen Schlammspritzer aufwiesen, hatten links und rechts von der Toröffnung Stellung bezogen und beobachteten das Treiben aufmerksam. Sie trugen eiserne Spangenhelme, die ein Nackenschutz aus Kette und ein dunkler Pferdeschweif zierten, und hatten die eine Hand locker auf einen schweren, tropfenförmigen Reiterschild gelegt, während die andere wachsam am Schwertgriff ruhte. Auf ihrer Brust prangte dasselbe Wappen wie auf dem bemalten Holz der großen Schilde. Roter Löwe und rotes Einhorn, in stummer Eintracht einander aufsteigend zugewandt, auf silbernem von sechs blauen Balken zerteilten Grund in blauer Borte. „Sieh mal, Vater, eine Amazone!“ drang aus der Menge die aufgeregte Stimme eines Mädchens zu ihnen herüber. Wulfgar schmunzelte und dachte daran, wie sehr sich die Menschen im Zweimühlener Umland und den angrenzenden Baronien doch schon an das Auftreten und die Erscheinung seiner Gefährtin von den sonst in diesen Landen kaum verkehrenden Amazonen doch gewöhnt hatten. Wie besonders es war, hatten viele schon vergessen oder verdrängt. Die berittene Gesandtschaft reihte sich jetzt, da der schlammige Pfad sich weiter verengte wie auf einen unausgesprochenen Befehl in eine geschlossene, enge Linienformation ein, die dem voranreitenden jungen Herren von Erlgau folgte, dem Wulfgar erst kürzlich das alte Lehen seiner Familie an der Reichsstraße zugesprochen hatte.

Durch den Torbogen konnte er jetzt erkennen, dass eine kleine Delegation von Gerüsteten auf das geöffnete Tor zuhielt, um zu den dort bereits postierten Wachen zu stoßen. Wulfgar hob die Hand und seine Stimme dröhnte, vom über das Ochsenwasser streichenden Wind getragen über seine Begleiter hinweg. „Absitzen!“ Es war eine kleine Geste, aber wenn es nach ihm ging, eine der wichtigsten. Er wollte ihnen auf Augenhöhe entgegentreten. Praida, die sich halblaut über den Schlamm und ihre frisch geputzten Stiefel beschwerte, erntete einen kurzen, strengen Seitenblick, der die blonde Hünin verstummen und dem Vorbild Wulfgars, der sich aus dem Sattel wuchtete und im weichen Erdreich mit einem lauten Schmatzen aufsetzte, Folge leisten ließ. Aruna, Bastan und die Uhdenberger taten es ihm gleich. Wulfgar klopfte Graf Hagen aufmunternd auf den grau gescheckten Hals, dann griff er den Zügel fester und lenkte den Tralloper am jungen Erlgau vorbei, der ihm jetzt respektvoll die Führung überließ. Der Blick zum Torhaus verriet ihm, dass man auch hier besser Vorsicht als Nachsicht walten ließ, hatten sich doch jetzt über der Gesandtschaft zwei leicht gerüstete Bogenschützen auf dem niedrigen Zinnenwerk des kleinen Wehrbaus eingefunden, die sie mit am Bogen aufgelegten Pfeilen aufmerksam beobachteten. Sie hatten nicht angelegt und alleine das wertete Wulfgar als Teilerfolg. Vorsicht war angebracht, gerade in der Wildermark und … noch mehr in den sich abzeichnenden, unruhigen Zeiten, die noch vor ihnen lagen.

Die Linie der Kettenhemdträger vor ihnen öffnete sich und ein gütig lächelnder Greis in bis zum, bei den Witterungsverhältnissen unvermeidlich, schlammbesudelten Saum, strahlend weißer Robe trat ihnen entgegen. Für die 70, vielleicht sogar 80 Sommer, die er zählen musste, wies er eine bemerkenswert aufrechte Haltung auf und aus seinem faltigen Gesicht leuchteten ihm unter dichten, buschigen und schlohweißen Augenbrauen lebendig strahlende, dunkelblaue Augen entgegen. Den Kampfstab in seiner Linken fest im Griff hob der Mann die rechte Hand zum Gruß und gab den Blick frei auf das komplexe Siegel, das im Zentrum einen Greifen trug, ließ sie jedoch wieder sinken, bevor Wulfgar alle der darauf befindlichen Details hätte erfassen können. „Im Namen des Ordens des Heiligen Zorns der Göttin Rondra begrüßt Euch Serafin Feuerblitz, Wächter und Hüter des Wissens und Magister Magnus des Kaiserlich Garethischen Lehrinstituts vom Schwert und Stabe zu Gareth und der Accademia Contramagica Cusliciensis in Travinianshall, auf Wacht Greifenfeste.“ Ein verhaltenes Lächeln umspielte seine dünnen Lippen, seine Stimme war stark und klar. „Wulfgar Nordfalk von Moosgrund, Vogt von Zweimühlen und Edler zum Zweimühlener Land, erwidert den Gruß und dankt Euch für das persönliche Empfangen sowie, in Travias Namen, Eure Gastfreundschaft, die wir für die Dauer unseres Aufenthalts nach altem Recht und Brauchtum dankbar in Anspruch nehmen. An meiner Seite um Einlass bitten Aruna aus Yeshinna, Schildmaid Weidens, Trägerin des Greifensterns in Gold und Edle zum Zweimühlener Land … Bastan Erlgau, Vogt des gleichnamigen alten Familienlehens entlang der Reichstraße sowie die Burgoffiziere Praida Unkenspringe und Uribert Habertümpel von Baliho, beides verdiente Recken aus der Heldenschmiede Schwert und Schild. Jene unter dem Banner der Uhdenberger Legion dienen unserem Geleit.“

Der Magus ließ mit einem freundlichen Nicken erkennen, dass er befand, dass Wulfgar die vorgeschriebene Etikette und Höflichkeit gewahrt hatte, die er sich erwartete und er winkte sie mit einer einladenden Geste näher heran. Der Weidener und sein Zug, die zur Begrüßung kurz innegehalten hatten, folgten seiner Einladung. Das hallende Gemurmel der Schaulustigen schwoll an als Wulfgar und seine Begleiter in den Schatten des Torhauses traten. Feuerblitz trat ihm entgegen und tatsächlich loderte im von Alter gezeichneten Gesicht des Mannes die Flamme des Lebens, die ihm vor allem aus seinen dunkelblauen Augen prüfend entgegensprühte. „Meine Brüder und Schwestern werden sich um Eure Tiere kümmern. Wenn ihr mir bitte folgen mögt … Wächter der Wacht Phelian Winterkalt von Travinianshall und Obristin Thyria Ehrwalt erwarten Euch.“ Ohne sich das kurze Zögern, dessen Ursprung in der Natur der Wildermark begründet lag, anmerken zu lassen, drückte er die Zügel von Graf Hagen einer jungen Ordensritterin in die Hand, lächelte seinem Schimmel aufmunternd zu und klopfte ihm liebevoll den staubigen Hals. „Dann wollen wir sie nicht warten lassen.“ Die wenigen verbliebenen Ordenskrieger, die keines der Pferde in die nahen Stallungen führte, formierten sich locker hinter der Gesandtschaft aus Zweimühlen, die sich von dem Magus über die lehmige Hauptstraße des kleinen Weilers zu der heruntergelassenen Zugbrücke der stolzen, mit Efeu umrankten Wasserburg in der Mündung des Dergel führen ließ.

Wulfgar war überrascht von der Geschwindigkeit, die der greise Magier auf dem schlammigen Grund an den Tag legte und gab sich Mühe Schritt zu halten. „Sagt, Herr von Moosgrund, was führt Euch ans Ochsenwasser? Reist Ihr im Auftrag der Kaiserin?“ Der unverbindliche Plauderton des Magiers ließ ihn vorsichtig, aber nicht unhöflich bleiben. „Nein, hochgelehrter Magister, die Legitimation meiner Person als Vogt des Zweimühlener Landes ermächtigt mich nicht dazu, im Namen unserer kaiserlichen Majestät für den Städtebund zu werben. Ich bin einzig und allein als Einzelperson und der Mann, wie er hier vor euch am Ufer des Dergel steht, zu euch gereist um mich mit den ehrwürdigen Hochmeistern des Bundes zu beraten. Über das, was war … das, was ist und das, was noch kommen mag.“ Das Nicken des alten Magisters ist fast unmerklich. „Sehr wohl, Euer Wohlgeboren. Die Kunde von eurem … nennen wir es Sieg … über den Falkenbund hat weite Kreise gezogen und für einige Unruhe in den angrenzenden Baronien gesorgt. In Rammholz, Oppstein und Echsmoos heißt es gar, dass die Barone ihre offene Unterstützung für den Cronverweser ausgesetzt oder zumindest etwas vorsichtiger formuliert haben.“ Wulfgar beobachtete mit einem schmerzlichen Lächeln, wie zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge einen ausgelassen bellenden, durch den Schlamm tollenden Hund durch eine der Gassen zwischen den einfachen, auf niedrigen Pfählen über den feuchten Grund erhobenen Lehmhütten jagten. Beide hielten inne, als sie ihrer Gruppe gewahr wurden, aber es dauerte nur einen Moment bis das Mädchen auf dem Absatz kehrtmachte und mit heller Stimme nach seinen Eltern rief. Offenbar hatten sie sich so sehr in ihr Spiel vertieft, dass ihnen die entstandene Aufregung im Dorf völlig entgangen war. Umso größer jetzt die unverfälschte, ungebändigte Freude über die unverhoffte Entdeckung, die sich jetzt Bahn brach. Der Junge warf ihnen … Aruna, ihm, seinem Gefolge mit großen, leuchtenden Augen einen Blick zu, dem ein Respekt, eine Bewunderung anhaftete, die sich in dieser ungetrübten Form nur noch selten, wenn überhaupt, in den Augen eines Erwachsenen entdecken ließ. Wulfgar lächelte.

„Es steht Ucurian zu für das Lehen seiner Tochter einzutreten, es spricht gar für seinen Geist und Mumm als Vater. Aber er hat viel gewagt, als er hoffte Talf für den Falkenbund einzufordern und sich eine breite Achse entlang der Reichsstraße zu sichern.“ Der alte Serafin musterte ihn eindringlich. „Ein ungewöhnliches Bündnis habt ihr dort auf den Ausläufern der Baernfarn-Ebene geschmiedet. Answin der Jüngere? Der alte Haudegen Bregelsaum? Sie sind sich selten grün und noch weniger hätte ich erwartet die goldene Scheibe neben dem Raben über ein und derselben Schlachtlinie flattern zu sehen.“ Wulfgar begegnete der unverhohlenen Überraschung des Magiers mit einem lediglich angedeuteten Schmunzeln. „Ebensowenig wie Ucurian. Es ist meiner Gefährtin zu verdanken, dass sich Talf selbst gegen den Falkenbund stellte, obgleich die Übermacht erdrückend schien. Rondra war mit uns und in diesem Moment scherte sie wohl nichts weniger als die Farben und Wappen der Banner … Ucurian von Rabenmund bedrohte mit seinem Vorstoß die so mühsam errungene Ordnung in unseren Landen und es erfüllt mich mit Hoffnung, dass selbst alte und tiefsitzende Ehrenhändel und Streitereien zum Erliegen kommen, wenn jemand den ohnehin brüchigen Frieden zu erschüttern wagt.“ Es entging ihm nicht, dass ihn der erfahrene Magister aushorchte, aber er hegte deshalb keinen Groll. Die Wildermark war gefährlich und das begann direkt bei der Wahl seiner Verbündeten. Wulfgar konnte es dem Magier nachsehen, dass er zumindest schon einmal ein grobes Bild davon gewinnen wollte, wen er hier vor sich hatte. „Es muss dem goldenen Falken wirklich schwer gefallen sein die Entscheidung zu fällen und das Schlachtfeld zu verlassen.“ Der Magus ließ seine Vermutung unkommentiert im Raum stehen und diesmal blieb ihm der Weidener eine Antwort schuldig. Natürlich hatte die Größe der drohenden Feldschlacht eine Rolle dabei gespielt Arnôd von Eulenberg von einem Angriff abzuhalten, hätte sie das Mächtegefüge innerhalb der Wildermark auf einen Schlag in die eine oder andere Richtung kippen lassen können. Aber weder davon … noch von dem nächtlichen Gespräch mit Ucurian … musste der Weißmagier erfahren. Die Ungewissheit … die Gerüchte waren eine mächtige Waffe, wenn man sie zu nutzen wusste.
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Epic × 2!
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Bragi
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Deadly Quests
31st Session Summary - part 3
29th of Nightal

After having completed their training on the 19th and taking a tenday of personal time, Elara assembles the group in the Sunglade where they encounter a mute avaian humanoid with black feathers. Using ink and parchment, the group learns that its name is Church Bell. Accompanied by Church Bell, the group makes their way to Relkath's Foot where they encounter Leokas who inquires about Jenny. He also mentions that his rangers have been searching for a potentially dangerous large bird at which point, Church Bell manages to disguise his appearance before Leokas notices.

4th of Hammer - The Year of the Serpent 1359 DR

The group arrive in Velprintalar and immediately book passage to meet the rest of the fellowship in Telflamm.

9th of Hammer

The group meets at the Enraged Panda Tavern where the familiar aroma of flour, pan-seared noodles, cooked pork and mutton drift upon the air. A carpeted area near the performers is filled with several seated patrons indulging from hookas. The amalgam of cultural melodies meld together in the form of the plucked Komuz, the bowed Erhu, and the drummed Tablas which creates a comforting fusion of sound found in few places in all of Faerun.
Session: Chapter 5: Evereska - Sunday, Jun 10 2018 from 10:00 AM to 2:00 PM
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Epic!
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Bragi
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Deadly Quests
31st Session Summary - part 2
The adventures of Sevrin and Xaehyd

1st Nightal - The Year of Shadows 1358 DR

After having continental breakfast at the Leeke Towers, Elara guides Galvin, Sevrin and Xaehyd to the Dreamglade. They follow the intricate steps of Elara through the menhir circle and soon find themselves back in the familiar environment of the Sunglade within the Yuirwood. Sevrin notices movement through the thick forest canopy and goes to investigate but finds only a black feather.

They decide to stop in Relkath's Foot to receive the gift that Leokas mentioned. During the eight hour walk, the forest itself appears to watch them. They arrive at nightfall and make their way to the Taproot for the night.

2nd Nightal

Leokas presents to them, a llama named Jenny as a thank you from the citizens on behalf of Labelas. Leading their newly acquired llama, the trio begins the journey northward, through the Yuirwood to Velprintalar.

4th Nightal

Arriving in the capital city of Velprintalar, Xaehyd suggests that they pay a visit to the home of their friend, Zair the cartographer. Upon arrival at the residence, they find it unoccupied and as they peer in through the window, it becomes apparent that the apartment has not been occupied for some time. Sevrin attempts to pick the lock on the door for several minutes before realizing that the door is not locked. Upon entering, they find scorch marks on the inside of the door and floor. A through search reveals that Zair had written a note to the Simbul, detailing a possible slave escape route from Thay that he had mapped. Upon Zair's table, the outline of parchment that was once there could also clearly be seen. After a search of the home they decide to sleep there for night.


5th Nightal
Galvin decides to stay behind at Zair's home and investigate further while Sevrin and Xaehyd continue onwards to Telflamm. As luck would have it, The Sea Hag is in port and, cashing in on an old debt, are granted free passage to Telflamm.

9th Nightal
Sevrin and Xaehyd arrive in Telflamm and begin their training. Sevrin is nearly kicked out of the Shadowmasters' Guild, again, when he remembers hearing some news in Almorel that could be of value to the guild. Once relaying the information that he heard, he is given an extension on his dues until such time that he can bring back evidence of horselord activity on the Golden Way.



Session: Chapter 5: Evereska - Sunday, Jun 10 2018 from 10:00 AM to 2:00 PM
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you saw a what, now?
Every time I think, well, that’s got to be the craziest thing I’ve ever seen, something else comes along to blow my mind. The Abyss is kind of annoying that way; just coming here to find my father I’ve been exposed to so much more than I’d ever dared or feared to imagine, but Hell still keeps surprising me Sometimes that is a bad thing, but curiously, it can also be a good thing. It’s true, I’ve felt more terror than I’ve ever felt in my life—even counting when the villagers started whispering amongst themselves and my mother would get morosely quiet—but I’ve also felt more wonder and joy and pure exhilaration than I’ve ever felt before.

I especially feel awe when watching my traveling companions. They are certainly mortal and fallible, as I have seen the gaps in their armor many times, but they are each extraordinary. I feel so fortunate to have found them so quickly—albeit after a stint of weeks spent wandering alone in a ghastly swamp—and also that I encountered them before I stumbled across anyone—or anything—else. I do have to admit that it seems that I have run into a lot more danger since being in their company, but it has been nothing we cannot handle. But this—

A monster has stumbled upon us, which in itself is somewhat unremarkable (seeing as we are in the Abyss), but it is... I find myself at a loss for words. It is easily three or four times Mirilda’s height and stands upright on large, muscular hind legs. Though it waves around stubby front limbs almost comically, its mouth is anything but; it has a long pointed head and opens a gaping jaw full of glistening teeth to bombard us with a roar that makes my bones feel like pudding.

The elders in my village spoke—though never to me—of massive dragons that roosted in mystical mountains far to the north and they would invade the villages to steal unruly children. I always assumed that these were stories concocted to keep the village children obedient, but this monster… I believe now that those dragons must exist, if not in the lands I called home but here, and that this must be one of those very creatures.

My arcane bolts seem so inconsequential against that leathery hide stretched over such a massive bulk, but I can only keep throwing them and hope they have some effect. At least the creature screams and contorts its long neck when they hit.

When Elaren is whisked upward by those grasping teeth, my heart nearly stops. He had been reluctant to hit the creature with any sort of offensive magic, being the kind-hearted druid that he is but he had obliged when Blaze had screamed at him to do just that; it seems his reticence may have influenced the spell, because it was totally ineffective and only served to enrage the creature. It immediately wheels on him and snatches him up in its jaws, and I almost expected the look of horror on his features to cause the water to freeze and fall out of the humid air around him. But Boudica steps in close to whisk him out of the creature’s jaws with dimension door, and he is soon out of harm’s way...

Then Boudica is swallowed, though she later tells us that this was a less harrowing experience than I imagined, it was still terrifying to watch my friend caught up in those snapping jaws, and then for her to suddenly disappear down the creature’s gullet was almost more than I could handle.

Now we have Boudica back, though, and we are continuing after Leon, stolen by the ape-demons. And I know that we will get him back, though I know that the road to doing so will be treacherous. I cannot help but marvel that “stolen by the ape-demons” is now the sort of phrase that is part of my everyday life. The crimson sliding down my thigh from my smoked glass shard reminds me that I am flesh and blood, but sometimes I wonder what is happening to me.
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You wanna live forever?
Who wants to live forever? Apparently, not Mirilda as she gave up her opportunity. Well, not exactly living forever, but the chance to possibly double her life span.

She had been carrying around that longevity potion and thought about it. Would she really want to outlive her friends? As a half-elf, Elaren would probably have outlived her even with the use of the longevity potion. However, he was living without the love of his life and it still weighed on him. So many of the Unchained have already fallen, but that was in battle during adventures. It was a risk they all have taken knowingly. Mirilda mourned their loss but knew that was part of the life they all chose.

However, watching her friends, her family, grow old and feeble while she had the ability to reverse time with her potion just seemed wrong. She is not sure if she could bear seeing Boudica with wrinkles etching her beautiful face, or Blaze not being strong enough to lift his sword, or any of the Unchained withered and weak with age while she could be young again.

Many would have treasured that potion, but Mirilda truly had no interest in it. Maybe ten or 20 years from now she may regret trading it away but protecting the Unchained now seemed more important. Plus, what good does a longevity potion do if you do not live long enough to use it.
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