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Nussschalen und Rohalskappen
Borkforst, 19. Travia 1033 BF

Rauschen erfüllte die Luft, ein leises Plätschern durchdrang den dünn bewachsenen Waldsaum des Borkfortes, immer wieder stieß der Beleman sanft durch die Kronen der Rotbuchen und Rosskastanien und tauchte den Wald in ein buntes Spiel aus fallenden, vielfarbigen Blättern. Der Boden war tief und feucht, der lange andauernde Regenfall der letzen Tage hatte den wenig Wasser führenden Knorrbach in einen munter sprudelnden und gurgelnden Bach verwandelt. Graf Hagen und Grimmerich standen ruhig nahe einer eng gewachsenen Baumgruppe im tiefen Sonnenlicht des noch frühen Tages. Zwischen dem Bachlauf und einem umgefallenen Baum ging Paske mit einem Tuchbeutel umher, der Blick war dabei auf den im leichten Nebel liegenden schattigen Boden gerichtet. »Es ist lange her dass ich Rohalskappen und Steinpilze gesammelt habe, es war wohl doch eine gute Idee mich auf einen kleinen Ausritt mitzunehmen, wobei du dabei sicher in erster Linie an die Sicherheit der Ländereien gedacht hast …« Er ging in die Knie um eine kleine Gruppe Pilze mit Hilfe eines kurzen, gekrümmten Messers einzusammeln und lachte scherzhaft auf »Ich hoffe wir vergeuden nicht zu viel Zeit mit dieser ungeplanten Ernte …«

Wulfgar zog begleitet von einem schmierigen Schmatzen seinen Reiterstiefel aus dem aufgeweichten Boden und ließ die Arme kreisen, während er die nach Harz, Regen und Moos duftende Waldluft genüsslich und mit tiefen Zügen in seine Lunge schwemmen ließ. Natürlich hingen in den Gassen Zweimühlens weder die Ausdünstungen hunderter Rinder noch die Wohlgerüche der wappenspendenden Schweine wie in Wutzenwald, aber die Luft unterschied sich dennoch merklich von allem, was der Wind so durch die Gassen der kleinen, von Leben erfüllten Stadt trug. »Wie kommst du darauf, dass ich eine Suche nach den Gaben der gütigen Göttin als Zeitverschwendung abtun könnte? Vielleicht haben wir ja Glück und finden einen wahren Waldmeister? Oder etwas Sauerklee, das bereichert jede Stulle mit Käse. Lediglich Pfeifenkraut bleibt uns hier wohl verwehrt.« Er schmunzelte und stapfte zu einer nahen Ansammlung von locker gestreuten Sträuchern, die wohl erst vor wenigen Monden damit begonnen hatten, sich aus dem Erdreich den Strahlen des Praiosmals, die durch die Wipfel brach, entgegenzurecken.
Seine Hand fuhr behutsam durch das Blattwerk und griff nach einem Stück des raschelnden rotgefärbten Schmucks, dass er sanft aus dem Gewirr löste und in seiner Handfläche begutachtete, ohne es von seinem Zweig abzutrennen. »Bluthasel … in meiner Heimat erzählt man sich, dass Ifirn sich in Zeiten der Not dem Leid der Tiere im tiefsten Winter erbarmte und versteckt, wenn der Blick ihres grimmen Vaters nicht auf ihr ruhte, einige Tropfen ihres Blutes in den Schnee fallen ließ, auf dass an genau dieser Stelle im kommenden Jahr ein neuer lebensverheißender Strauch sprießen sollte.« Er warf einen Blick zurück zu dem am Waldboden kauernden Magier. »Weißt du, Paske, wasdas Schöne an diesen Geschichten ist, die du jetzt gerade bestimmt im Stillen belächelst?«

»Himmel-Ork-und-Wolkenbruch!« entgegnete Paske fluchend, er erhob sich ruckartig wie von der Maraske gestochen, seine Miene war für den Hauch eines Augenblicks von Schmerz gezeichnet. Argwöhnisch betrachtete er seinen Zeigefinger und steckte ihn sich nach reiflicher Überlegung für einen Moment in den Mund um das aus dem kleinen Schnitt sickernde Blut zu saugen. Es dauerte nur wenige Wimpernschläge, bis der Halbelf wieder die Fassung zurückgewonnen hatte. »Wie meinen, ... ach ja, ... dass ein Funken Wahrheit in ihnen steckt, … man sagt ja auch die Weidener wissen zwar, wo dem Ork der Kopf abzuschlagen ist, aber sonst recht wenig von der Welt.« Er grinste leicht und betrachtete kurz seinen Finger und hob dann das Messer und die geschnittenen Rohalskappen vom Waldboden auf, um diese im Tuchbeutel sauber zu verstauen. »Nun etwas Zeit haben wir ja, um noch ein paar Schritte in den Wald zu gehen« Er deutete den plätschernden Bachlauf entlang in Richtung einer Anhöhe. Wulfgar zog fragend die Augenbrauen in die Höhe, ein verschmitztes Grinsen umspielte seinen Mundwinkel, während sein Blick Paskes Fingerzeig folgte. »Du bist wohl im Zorkforst noch nicht genug durch den Matsch gestiefelt, was? Aber was weiß ich einfältiger Weidener schon vom Leben außerhalb der vom Kaminfeuer gewärmten Mauern.« Obgleich er zugegebenermaßen nicht unbedingt der Richtige wahr, um vor dem Svelltaler seine Begabung als Wildniskundiger zu heucheln, belustigte ihn der Gedanke, dass es heute ausgerechnet den Magier nach einem Spaziergang im Wald verlangte, schätzte Paske doch nichts mehr als einen guten Wein und ausgezeichnete Lektüre in der warmen Stube. Vielleicht hatte sein Gefährte auch lediglich einen interessanten Zeitpunkt erwählt, um sich auf sein elfisches Erbe zu besinnen. Vermutlich tat er seinem Freund sogar Unrecht. Paske war nicht Eldrinn. Und dennoch schien er, dem Almadaner Magier nicht unähnlich, diese Seite von sich immer weit von sich zu weisen. »Und um meine Frage selbst zu beantworten, die du in Verweis auf eines unserer zahlreichen Talente abgebürstet hast: Das Schöne ist, dass Sie das Wirken der Götter in unserer Welt spürbar machen. Wer kann schon sagen, ob es wirklich so ist, aber allein der Gedanke daran, spendet Trost und Hoffnung. Deshalb bin ich auch ganz vernarrt in den Mond der Ernte. Anders als alle Orden, Titel oder Heldensänge ist das ein viel unmittelbarer Lohn für alle zurückliegenden Mühen und Anstrengungen.« Aufsteigende Gefühle der Bitterkeit und Kälte, die sich um sein Herz krampften, kämpfte Wulfgar nieder und verbarg sie sorgsam unter einem verklärten, abwesenden Lächeln, als er zu Paske aufschloß. »Pilze sammeln also?« Er legte einen lauernden, aber nicht unfreundlichen Unterton in die Frage, die er an seinen Gefährten richtete. »Ist es das, was den schwer beschäftigten Paske, der sich nur noch selten in der Grafenburg blicken läßt, dieser Tage so umtreibt?« Wulfgar stieß einen kurzen Pfiff aus und Socke, der gerade noch seine Schnauze in einem Kaninchenbau vergraben hatte, hob den schlammverschmierten Kopf und stellte, aufgeregt hechelnd die Ohren an. Er schien abzuwägen, ob er nicht lieber seinem Jagdtrieb nachgehen wollte und trottete dann, nach kurzem Zögern gemächlich an die Seite seines Herrn.

»Ach, dabei solltest doch gerade du dich dabei glücklich schätzen, oder ist dir im Moment etwa nach theoretischen Abhandlungen über die hochgradig komplexen und vielschichtigen arkanen Möglichkeiten wie man ohne einen Hammer einen Eisennagel in ein Brett schlagen könnte?« Feixend legt er ihm für einen Moment eine Hand auf die Schulter »Vielleicht finde ich neben den ganzen Gaumenfreuden auch einen seltenen Pilz, einer der mir das Repertoire an alchemische Rezepturen erweitert, ... warten wir doch einmal ab« Mit ein paar flinken Handgriffen verknotete er den halb gefüllten Tuchbeutel neben ein paar Beutelchen locker an seinem Gürtel, klopfte sich die schmutzigen Hände an der Robe ab und ging dann langsam voran. Ohne weiter ein Mann vieler Worte zu sein, ging er dann die Gedanken ordnend am Bachlauf entlang. Dabei balancierte er spielerisch Schritt für Schritt am steinigen wie schlammigen Rand des Wasserlaufes entlang, Unbekümmertheit lag in seiner Bewegung. »Und was mich beschäftigt, bei den Zwölfen mir war nur nach ein paar Stunden Sonnenlicht fern von allen Dingen, ... nicht das mich etwas bewegt oder Kummer umtreibt. Nur eben die Gedanken schweifen lassen, ... da musst du dir keine Sorgen machen. Und um ehrlich zu sein, muss auch nicht immer die ganze Grafenburg darüber informiert sein worüber sich zwei Freunde unterhalten ... in deiner Küche wird viel geredet.« Nach ein paar weiteren Schritten über den feuchten Grund blieb Paske dann wieder stehen »Aber vielleicht gibt es ja etwas das dich beschäftigt, ich weiß das Thema mag unangenehm sein, Esra erzählte ja schon, dass du eine mögliche Hochzeit in Aussicht hast, und auf der anderen Seite die Geschichte um Aruna, bei Rahja was für eine verzwickte Lage.«

Wulfgar schwieg und blickte Socke nach, der an einem aus dem morastigen Grund ragenden Ast zerrte, bis er ihn dem aufgeweichten Erdreich entrissen hatte und mit übermütigem Knurren triumphierend schüttelte wie einen frisch erlegten Hasen. Der Winhaller Wolfsjäger hätte durchaus auch vergeblich mit einer vom Regen freigespülten Wurzel rangeln können, von daher gönnte ihm der Weidener seinen Sieg, der ihm unter anderen Umständen sicher ein Lächeln entrungen hätte. Sein Gesicht war starr, wie eingefroren und ein Frösteln lief ihm den Nacken herab, als die klammen Hände seiner Erinnerung an der verriegelten Tür rüttelten, hinter der er die unzähligen, verwirrenden und aufwühlenden Empfindungen seit jenen Tagen im späten Ingerimm gesperrt hatte. Bilderfolgen blitzten kurz und gleißend vor seinem inneren Auge auf. Das Zelt, der Streit … seine Stiefel, die einen Schemen mit brutaler Wucht in die Knie zwangen, Schmerzen, flehende … brechende Worte … und der blanke Stahl in seiner Hand, der die jämmerlichen Klänge verstummen ließ. »Warum sollte es mir auch gleichermaßen vergönnt sein, meine Gedanken von derlei Unbill unbehelligt schweifen zu lassen …« seufzte er in aufgesetzter Gelassenheit, die seinen Ärger über die Frage nicht überzeugend zu verbergen vermochte. Nur ein Satz und er hätte die Diskussion fortgewischt … so wie alle anderen vor ihm. Aber er sprach ihn nicht aus, auch in der Furcht die schlummernden Geister zu wecken, die sich eingesperrt offensichtlich in ihr Schicksal gefügt hatten und schwiegen. »Ich bin mir nicht sicher, ob du von mir jetzt eine Antwort darauf erwartest, aber deine Einschätzung trifft den Nagel auch ohne Zuhilfenahme magischer Mittel auf den Kopf …« knurrte er unwillig und sein leerer Blick verlor sich im Dickicht, dass tiefer in den Wald wies. »Es gibt im Moment den Göttern sei Dank genügend andere Dinge über die ich mir den Kopf zerbrechen kann.« Seine Stimme klang hohl und von Müdigkeit gezeichnet. »Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der wir uns wieder anderen Dingen als diesem lediglich ruhenden Krieg zuwenden können. Aber nicht jetzt.« Eine grimmige Entschlossenheit ergriff von seinen Zügen Besitz und er begegnete Paskes Blick mit einem kühlen Lächeln. Der junge Adept hielt dem Blick des Weideners ruhig stand, als würde er erst einmal eine weitere Reaktion abwarten. Das Unbehagen, das er durch sein Frage in Wulfgar offenbar auslöste, schien ihn für einen kurzen Moment zu verwundern, er seufzte kurz und erhob dann wieder die Stimme »Ich bin mir im Moment auch nicht mehr sicher ob ich eine Antwort möchte. « Die wenigen Worte klangen dabei etwas unsicher, er konnte wohl nicht abschätzen inwiefern ein ernsthaftes Gespräch in diesem Moment der unausgesprochene Angelegenheit Linderung verschaffen könnte. Mit gefassterer Stimmlage und einer versöhnlichen Wärme durchbrach er das unangenehme Schweigen.

»Verzeih wenn das Anrecht auf die Frage nicht verhanden oder der Moment falsch gewählt war.« Sein Blick löste sich wieder vom stolzen Krieger, der in diesem Moment eben wieder wohl seinen eigenen
Kampf für sich fechten wollte. Der Wind frischte in diesem Moment wieder auf, wie eine nicht greifbare Urgewalt stieß dieser durch die hohen Wipfel und fegte die noch wenigen Blätter vom Geäst der alten Bäume. Vereinzelte Verwirbelungen am Waldboden hoben die güldene Blätterpracht wieder vom Boden und trieben sie in die Höhe. Paske zog es wohl eben vor für einen Moment zu schweigen.

Wulfgar wusste nicht genau, ob es Bedauern oder sein schlechtes Gewissen war, dass in ihm aufstieg, aber er fühlte kein Verlangen danach sich jemandem zu öffnen, bevor er nicht mit Esra über seinen Verdacht hatte sprechen können. Jegliche Worte kamen ihm dazu ohnehin nur schwer über die Lippen, ja schnürte ihm der Gedanke daran sogar schon in einem Maß die Kehle zu, dass er fürchtete ersticken zu müssen. Er fürchtete den Moment, in dem er den Damm niederriss und das viele Ungesagte, was ihm auf der Seele brannte, entfesselte und es nur so aus ihm heraussprudeln würde. Alles würde zurückkehren … die Erinnerung, der Schmerz … die Machtlosigkeit … die Wut. So blieb ihm nichts anderes übrig als den Kloß in seinem Hals herabzuwürgen und sich in Schweigen zu hüllen. Nachdem Paske der malerischen Stille im herbstlichen Wald ebenfalls den Vorzug zu geben schien, richtete Wulfgar sein Augenmerk auf den im Schattenspiel glitzernden Bachlauf. Rechterhand und ein paar Schritt die Böschung hinauf, erspähte er einen immergrünen Strauch mit schätzungsweise fingerlangen Dornen und fahlweisen Beeren, der augenscheinlich sowohl den zunehmend kühleren Tagen also auch den weniger werdenden Sonnenstunden zu trotzen schien. Entgegen jeglicher Ansätze, bei denen man leichtfüßiger über die moos- und algenbedeckten aus dem gurgelnden Wasser emporragende Steine zum Überqueren des eiskalten Baches verwendet hätte, entschied er sich für den bei seiner Rüstung praktikabler wirkenden Ansatz. Er stapfte direkt durch die zahme Flut, die seine Stiefel umspülte und sich durch den vom Leder gewaschenen Schlamm in Flussrichtung verfärbte. Er griff nach der freigelegten, kräftigen Wurzel eines nahen Baumes und erklomm schnaufend den sanften Anstieg, der ihn das Gewicht der stählernen Platten abermals spüren und dauern ließ. Vor dem Gewächs ließ er sich auf das linke Knie sinken und legte den Kopf schief, während er den Strauch betrachtete, der sich so auffällig von dem umliegenden Gestrüpp unterschied. Er zog den Dolch aus der Scheide, ließ aber die führende Rechte noch auf den matt glimmenden Beintaschen auf seinem Oberschenkel ruhen. »Paske?« rief er in der Erwartung, dass ihm der Magier noch nicht durch den Bach gefolgt war, gegen das Plätschern des Wassers an.

Dem Ruf nach seinem Namen folgend setzte Paske über und stolperte dabei mehr schlecht als recht über die rutschigen Steine im Bachbett »Ja, was ist?« Nichts ahnend positionierte er sich im Rücken von Wulfgar. Sein Blick fiel erst ein paar Atemzüge später auf den Busch, vor welchem der Weidener nun kniete, gar an die zwei Schritt dürfte dieser Segen der Natur aufragen. »Na, sieh einer an, wenn ich mich nicht täusche, ist das ein Satuariensbusch, ein echter Glücksfund Wulfgar, dieser Strauch birgt bei Hesinde wohl auch mehr Geschichten und Weisheit als man glauben mag.« Auf seine lobenden Worte folgte ein Schmunzeln. »Er soll böse Geister, Wiedergänger und sogar Dämonen fernhalten.« Er deutete auf Früchte und das Blattwerk des Strauches. »Ich schlage vor wir nehmen uns einen Augenblick und sammeln eine handvoll Blätter und Früchte, ein Aufguss damit kann vor Krankheiten schützen - ein wahrer Segen der Herrin Peraine in den kommenden kalten Tagen.«

»Meinertreu ...« Wulfgar ließ einen kurzen anerkennenden Pfiff zwischen seinen Lippen entweichen, während sein Blick an dem Strauch emporkletterte. »Ein Satuariensbusch ...« wiederholte er fast andächtig und in fester Absicht, sich das neu errungene Wissen einzuprägen. »Lass mich raten. Es gibt keine Möglichkeit diesen eigenhändig irgendwo anzupflanzen? Sonst pflanze ich davon eine ganze Hecke um die Grafenburg und verteile getrocknete Beeren vor den namenlosen Tagen an alle, die Schutz in und um die Mauern von Zweimühlen herum gesucht haben.« Natürlich dachte er an die Nächte des Schreckens, die sternlose Finsternis in welcher der Finstermann wiedergekehrt war. Die letzte ... jene Nacht, in der ... Wulfgars Gedanken kamen ins Stocken, sein Herzschlag nahezu zum Erliegen.
Warum hast du es mir verschwiegen, Aruna ... .

Gedankenverloren wog er das Messer in seiner Hand, hoffte das Paske ihm nicht soweit zugewandt stand, dass er in seinem Gesicht zu lesen vermochte. Seine Maske war sein Schild, seine Wehr ... »Die Geister, die Dämonen und Wiedergänger ... was von diesem Busch hält sie fern?« murmelte er mit verräterisch gepresster Stimme, die mühsam die Worte in die Kühle der herbstlichen Luft schob.

Paske fuhr sich mit den Fingern der freien Linken grüblerisch über das glatte bartlose Kinn. Mit der rechten Hand den Blutulmenstab fest umschlossen stützte er seinen Körper leicht auf diesem ab um hier
an der ansteigenden Böschung sicheren Halt zu finden. »Ein Geistesblitz, der nicht abwegig erscheint, wenn das Frühjahr naht, könnten wir es versuchen, dein Talent bei der Feldarbeit wird da sicher Gold wert sein. Und genau zu bestimmen welcher Teil für diesen Schutzbann verantwortlich ist, fällt mir im Moment etwas schwer, ich würde jedoch die Vermutung aufstellen, dass ein hoher Grad an abschirmender Kraft im Gehölz dieses Strauches innewohnt. Wenn wir wieder zurück in Zweimühlen sind, kann ich gerne dazu den ein paar Schriften zurate ziehen. Vielleicht sollte ich aber auch eine grobe Analyse vor Ort durchführen.« Sein blauen Augen wanderten wieder zu Wulfgar, die Anspannung nahm er sichtlich wahr. Er atmete einmal tief durch »Willst du mit mir darüber sprechen?« Er fixierte Wulfgar, wohl wissend dass was auch immer hinter den Worten des Kriegers verborgen lag, sicherlich ein Gespräch alleine nicht zu lösen vermochte. Es wäre aber dennoch zumindest ein Anfang.

Der Weidener ließ ein freudloses Schmunzeln über seine Mundwinkel huschen. »Über die Analyse? Nein, ich denke ich vertraue auf die erste Einschätzung des gelehrten Herrn.« Seine im Lederhandschuh steckende Rechte begann sorgsam das auch hier den Waldboden bedeckende Laub um den schlanken Stamm des Busches herum beiseite zu schieben und er zog aus dem bunten Durcheinander einige wenige kurze, augenscheinliche von passierenden Waldtieren abgebrochene Zweige, an denen nur noch einige verschrumpelte Beeren und bereits verdorrte Blätter hingen. Dann schob er mit seiner rechten Hand behutsam die unteren Zweigreihen des Busches empor und suchte den Stamm nach weiteren angerissenen oder bereits abgeknickten Zweigen ab. Wulfgar wirkte fokussiert, ja entschlossen und Paske hatte gar den Eindruck, als hätte sich sein Ausdruck in Anbetracht der neu gefundenen Aufgabe merklich erhellt und die kurze Düsternis verbannt. Als er das Messer an einem abgeknickten Ast ansetzte, setzte er zu einem kurzen Reim an, der jeden seiner sorgfältigen Schnitte begleitete. »Gütige Herrin, Mutter der Saat … dir zu Ehr und Lob … es ist kein Pfad der Welt so steil, dass ihn nicht Blumen schmücken … nur das bleibt unser eigener Teil, dass wir sie dann auch pflücken …« Mit einem zufriedenen Lächeln befreite er den abgetrennten Zweig aus der Umklammerung der umliegenden Äste und begann ihn von den verbliebenen Blättern und Beeren zu befreien, die er vorsichtig in seinem, am Gürtel getragenen Saatbeutel verstaute. Dann raffte er das erbeutete Holz zusammen, ließ sich auf einem moosbedeckten Stein nur einige Schritt von dem Satuariensbusch entfernt nieder und breitete die Holzstücke auf seinem Knie aus. Das Messer versenkte er im weichen Boden neben seinen Füßen und zog aus einer seiner Gürteltasche eine kleine, grob geschnitzte Holzfigur hervor. Einen kleinen, etwas zu kurz geratenen Krieger oder Ritter in Rüstzeug, der den Griff seines klobigen Schwert an seine Brust gedrückt hielt, wie Paske schien. Der Blick des Hünen lastete für einen Moment fast liebevoll auf dem kleinen Schnitzwerk, dann beschlich Paske das Gefühl, dass Wulfgar dem Blick aus den kleinen hölzernen Augen nicht länger standhalten konnte, als er sich wieder den Zweigen zuwandte und die Figur neben dem aus dem Boden ragenden Messer, das er jetzt wieder hervorzog, auf das Laub bettete. Dann machte er sich daran die gesammelten Zweige zurechtzustutzen.

Wortlos, schweigend und nachdenklich saß er da und vertiefte sich in seine Arbeit. Und obwohl sich Paske der Sinn der Handlungen seines Gefährten nicht zur Gänze erschloß, war er sich dennoch sicher gerade Teil eines bedeutsamen Momentes für den Krieger geworden zu sein. Ohne lange zu zögern, gesellte Paske sich zu seinem Gefährten und machte es sich neben Wulfgar nahe des Steines auf einem entwurzelten Baumstamm gemütlich. Dabei wählte er seinen Platz so dass das ansteigende Praiosauge seinen Sitz mit wärmenden Strahlen erhellte. Neugierig verfolgte er die Zeremonie, welche eben noch in einer frühen Phase zu stecken schien. Da nun wohl ein Umstand der Ruhe und eine erste erholsame Pause vorgesehen war, fischte Paske ganz in Manier eines Lebemann seine langstielige Holzpfeife hervor, stopfte diese mit mildem methumischen Tabakkraut und fing an genussvoll zu schmauchen. In beständigen Abständen hingen nun dichte Rauchschwaden in der Luft, welchen ein würzig-süßer Duft anhaftete. »Was soll das werden, willst du da eben etwa aus den dünnen Zweigen einen Talisman flechten?« In seiner Stimme klang weder Spott noch Belustigung, es war der offene und freundliche Ton von jemandem, der seinen Gegenüber verstehen wollte.

»Einen Kranz, um mein wallendes Haar zu bändigen…« gab Wulfgar scherzhaft zurück, ohne innezuhalten oder seinen vertieften Blick von seiner Arbeit zu heben. Immer wieder hielt er die dünnen Holzstücke vor das fahle Licht, dass durch das Blätterdach schimmerte und schien deren Länge abzumessen. Wenn nötig, griff er wieder zu seinem Messer und die überschüssigen Reste der kurzen Stücke mischten sich unter das niedergetretene Laub um seine schlammverspritzten Stiefel. Ein zufriedenes Grunzen verkündete das Ende seiner Schnitzarbeit, aber das, was er dort auf seinem Schoß lose sammelte, glich eher den Teilen einer winzigen, vom tosenden Augrimmer umgewehten Palisade. Er fischte nach kurzem Kramen ein Knäuel Zwirn, das er sonst wohl für die gröbsten Ausbesserungen an seinen Gewändern auf der Reise zu nutzen pflegte, aus den offenbar unerschöpflichen Untiefen seiner Gürteltaschen und begann die Hölzer kleinteilig und stellenweise etwas umständlich zu umwickeln. Die Minuten verstrichen, ohne das Wulfgar ein weiteres Wort verlor. Ungewöhnlich genug für den sonst so geselligen und redseligen Krieger aus Baliho, aber sein Gesicht strahlte eine Ruhe und Friedlichkeit aus, die Paske so bei seinem Begleiter noch nicht bewusst wahrgenommen hatte. Dennoch spürte er, und wenn es nur das leichte Zittern der Finger des Recken war, dass dem Magier verriet, dass Wulfgar gegen etwas ankämpfte. Als er den Garn wieder verstaute, tauchte die Glut des sich am Horizont herabneigenden Praiosmals den Wald in ein feuersattes Farbenspiel, dass sich an den zahllosen Rot- und Gelbtönen der Baumwipfel, der fallenden und bereits gefallenen Blätter labte und mit diesen zu einer glühenden Pracht verschmolz. Wieder erkannte der Lowanger die Erschöpfung und Kraftlosigkeit, welche die bartumrahmten Züge des Zweimühlener Vogtes ausstrahlten, als sich sein Blick zwischen den umstehenden Bäumen verlor, in unbekannte Ferne starrend. »Früher, als ich noch ein kleiner Knirps war, der seiner Schwester überall hin folgte, haben wir manchmal Nussschalen am seichten Ufer in den Pandlaril gesetzt und sind ihnen, soweit wir konnten, nachgelaufen.« Das ferne glucksende Lachen von Kindern hallte durch seine Erinnerungen. Wie die Stiche dutzender winziger Dolche, die jede Stelle seines Körpers fanden, der nicht mit mattem Stahl bedeckt war. »Wir haben uns immer gefragt, ob es an der Mündung des Flusses bei Trallop wohl jemanden gab, der sie alle herausfischen würde, bevor sie auf den Neunaugensee hinaustrieben. Ardariel hat gemeint, dass die Fischer eines Tages von einer neuen Insel im See erzählen würden, die über und über nur aus den Nussschalen der Kinder entlang des Pandlaril bestehen würde.« Ein bitteres Lächeln schlich sich auf Wulfgars Lippen. »Sie hat mir versprochen, dass wir eines Tages mal dorthin rudern würden, wenn sie erst das Ungeheuer im See selbst bezwungen hätte.« Er schluckte schwer. »Damals haben wir noch die Ungeheuer gefürchtet … die Drachen … die Oger … Riesen und Dämonen.«

Er richtete sich auf und seit langer Zeit begegnete sein Blick wieder dem seines Begleiters. Tiefer, unausgesprochener Schmerz spiegelte sich in seinem im Leuchten des Waldes dunkel glühenden Augen. »Kein Ungetüm … keine Sagengestalt … hat mir jemals diese Schmerzen zugefügt. Ein Leben, das erlischt, bevor es sein Licht in unsere Leben werfen kann, hinterlässt Dunkelheit in meinem Herzen … Leere, Schwärze … die kein Feuer erhellen kann.« Er bückte sich nach der kleinen Holzfigur, die dort im Moos noch auf dem Stein lag und drehte sie nachdenklich zwischen seinen behandschuhten Fingern. Paske schluckte schwer, all die klugen Worten und Ratschläge, die sonst in seinem Kopf kreisten waren wie fortgeweht, und selbst wenn er sie zu fassen bekommen hätte, welchen Sinn würden sie ergeben? Diese Offenbarung ließ einen Kloß in seinem Hals anschwellen. Nur langsam setzte er an, seine Worte waren leise und er kam ins Stottern. »Ich, ... ich, ... du, ... du« Es war ihm anzumerken, dass er sich hilflos fühlte. Was sollte er nur sagen oder tun? Was konnte er tun, konnten seine Worte doch niemals dem Leid und Verlust Wulfgars in irgendeiner Form gerecht werden. So erhob er sich und trat an Wulfgars Seite, seinen rechte Hand legte er dabei vorsichtig auf die Schulter des Kriegers, er wollte ihm in diesem Moment keine Umarmung aufzwingen, also ließ er diese dort trostspendend ruhen. Er setzte abermals an und zwang alles, was er an Kraft aufzubringen vermochte in seine Stimme. »Ich bin und werde für dich da sein, mein Freund. In jeder Form in der ich dir meine Hilfe angedeihen lassen kann. Meine Vorstellungen können sicher nicht den Schmerz fassen welcher durch deinen unglaublichen Verlust in dir brennt. Also sprich mit mir, wenn du kannst und teile deinen Schmerz.« Wulfgars nickte langsam, während sich seine Schultern mit dem tiefen Atemzug, den er nahm um sich zu sammeln, hoben und senkten. Aus seinem schwachen Lächeln sprach die Dankbarkeit für Paskes Worte. »Wie viel tiefer muss der Schmerz noch bei Aruna brennen … wie viel dunkler noch die Finsternis, die Leere … in ihr selbst sein. Und ich kann ihr nicht die Hilfe zuteilwerden lassen, die sie braucht, weiß ich doch kaum selbst wie ich das Loch in meiner Seele wieder aufschütten kann.« Sein abwesender Blick schien aus den Erinnerungen, in denen er geschwelgt hatte, zurückzukehren und richtete sich auf die kleine Ritterfigur. »Ich habe keine Ahnung, ob sie einen Junge oder ein Mädchen unter ihrem Herzen getragen hatte, aber es erschien mir naheliegend, dass sie einst wie wir eine Rüstung getragen hätte.« Er rang hörbar mit den Worten, die sich über seine Lippen quälten. Seine Augen schimmerten glasig. »Verstehst du, ich wusste nicht einmal, ob ich einen Jungen oder ein Mädchen schnitzen sollte … ich wollte mir vorstellen, wie es wohl gewesen wäre … noch Stunden nach meinem Streit mit Aruna saß ich brütend in einem Wäldchen vor Talf und versuchte nach den unzähligen Momenten zu greifen, die man uns genommen hatte. Splitter dieser Zukunft aufzuklauben, zusammenzustecken und mir auszumalen, was wohl gewesen wäre, wenn …« Er verstummte und schloß die Augen. Sammelte sich für einige Augenblicke, bevor er sie wieder aufschlug. »Ich kann Aruna nicht heilen, keiner kann das. Und manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt einen Anrecht auf diesen Schmerz habe, da ich doch selbst das neue Leben niemals an meiner Brust,auf meinem Arm spüren durfte … dass ich nicht einmal geahnt habe, dass zwei Herzen nun in Aruna schlugen, wenn wir beisammen lagen. Sie hat es gespürt, gefühlt, wie es wächst … das kleine, unschuldige Leben.« Seine Stimme stockte.

»Aruna hat es gewusst, Esra hat es gewusst … nur ich in meiner übersprudelnden, unbedarften Art habe weder die Zeichen erkannt noch das Geringste geahnt. Und jetzt fühlt es sich an, als hätte jemand ein großes Stück aus meinem Herzen geschnitten. So viel, dass ich gar nicht weiß, wie es möglich sein soll, das es immer noch schlägt.« Wulfgar legte die um die Holzfigur geschlossene Hand auf seine linke Brust und senkte den Blick. »Weißt du, Paske, mein Schwertmeister hat mich immer gewarnt, dass ein einziger ungezielter und die schützenden Ketten durchbrechender Pfeil, der im Zufall mein Herz durchbohrt, mein Leben beenden kann. Hier und jetzt … Vom einen auf den anderen Wimpernschlag … Das hier fühlt sich so an.« Er pochte mit der Faust gegen den matten Harnisch seiner Rüstung. »Aber ich stehe noch. Weil es alle von mir erwarten. Weil Zweimühlen und die Wildermark uns brauchen. Doch dieser niederhöllische Schmerz … er bleibt. Und in jedem Moment der Einsamkeit, Ruhe oder Rast wird er stärker. Wenn ich in Arunas Augen blicke … wird er stärker. Wenn ich Kinderlachen durch die Straßen hallen höre … oder mich in Erinnerungen flüchte …« Er brach ab, sein Gesicht verzerrt vom Kampf gegen die Tränen, die ihm in die Augen stiegen. Unvermittelt fasste sich der Weidener wieder und zog in einem trotzigen Aufbäumen seiner ruppigen Art die Nase hoch. Ein Teil der Düsternis schien von ihm abzufallen, als er auf der geöffnete Linken das kleine Floß wog und die Ritterfigur sanft, fast zärtlich in dessen Mitte bugsierte. Er flüsterte beinahe, als er mit kraftloser Stimme das nur von den Geräuschen des Waldes durchspülte Schweigen durchbrach.

»Ich … konnte nicht einmal Abschied nehmen. Von unserem Sohn … unserer Tochter, als sie … oder er die Reise über das Nirgendmeer antrat. Aber ich habe die Hoffnung, dass er … sie es hören … oder spüren kann … wenn ich unseren kleinen Ritter dem Bachlauf übergebe, dessen hüpfende Wellen ihn in den ewigen Schlaf schaukeln sollen …« Unerwartet durchbrach ein warmes, hoffnungsvolles Lächeln seine grüblerische Ernsthaftigkeit, dass ihn in diesem Moment nicht weniger verletzlich wirken ließ, aber von seiner tiefen Entschlossenheit kündete. »Geschützt vor Geistern, düsteren Träumen und der Angst. Etwas, dass unser Kind wissen läßt, dass wir da sind und eines Tages zu ihm zurückkehren werden.« Paske löste seine Hand wieder von Wulfgars Schulter und sein Blick glitt zu dem sich friedlich durch sein abgesunkenes Bett schlängelnden Bachlauf. Er begleitete Wulfgars Worte dann und wann mit einem beipflichtenden Nicken und schien, andächtig in den geweckten Gedanken versunken, zu begreifen. »Dann soll es so sein, ... lass uns an diesem Tag, in dieser Stunde einen Anfang wagen um den Schmerz verblassen zu lassen. Und lass uns ehren und behüten was war und sein wird ... der Gedanke an das Kind, ein Geschenk der Götter ...« Seine Stimme war leise und einfühlsam. »Ich bin mir sehr sicher, dass aus deinem Kind ein großer Kämpfer geworden wäre.« Die Sätze fielen ihm sichtlich schwer und krochen nur zögerlich über seine Lippen, während er damit rang den Frieden dieses stillen Momentes jetzt nicht mit unbedarften, unbedachten Äußerungen zu stören. Soll doch nun der Anfang gewagt werden, dass die fürchterlichen Ereignisse um diese Tragödie vergehen … ja, langsam verblassen können. Er ging ein paar Schritte und lauschte in das Rauschen des Baches. Die gesammelten Rohalskappen in seinem Tuchbeutel waren schon längst in Vergessenheit geraten. Ein Geschenk der Götter, wiederholte Wulfgar nachdenklich in seinem Geist. Ja, das und nichts anderes war ihr Kind wohl gewesen. Er hob sein Haupt und blickte durch eine der ungezählten Lücken in den Baumkronen, die sich im Wind wiegten und durch die das von den vorherrschenden Rottönen verfärbte Blau schimmerte, himmelwärts. Insgeheim wünschte er sich, dass die Zwölfe ihm eines Tages eine Antwort auf seine drängendste Frage geben würden, aber er war sich bewusst, dass sie ihm keinerlei Rechenschaft schuldeten … nur warum hatten sie ihnen dieses Geschenk wieder genommen? Ihm diesen Teil seines Herzens herausgetrennt … gerissen? Seinen Verstand mit Hilflosigkeit und Trauer gelähmt? Ja, ihn sogar zornerfüllt zweifeln lassen … Er wusste es nicht, verstand es nicht … würde es wahrscheinlich niemals erfahren … Aber im Tode gab es nur eine Gewissheit. Dass alles, jeder Funke, endlich war.

Ihm blieb nur seine eigene Vermutung davon, was die Zwölfe ihm vermitteln wollten. Aber alles davon konnte seinen Geist, seine Entscheidung in diesem Moment weder eintrüben, noch das sanfte Lächeln
von seinen Zügen vertreiben, das liebevoll auf dem kleinen Floß in seinen Händen ruhte. Noch, geliebtes Kind, bleibt es mir verwehrt dich kennenzulernen, aber es gibt etwas … einen Abdruck davon, wer ich
bin, den ich dir mit dem Flüstern der Fluten schicken kann. Ganz gleich, wie weit du von uns entfernt bist. Damit du weißt, wie gerne ich dir der Vater gewesen wäre, der einst mein Vater für mich war. Grüße Avon herzlich von mir. Er ist … war ein hervorragender Geschichtenerzähler und so hoffe ich, dass du eine Ewigkeit auf seinem Schoß in seiner Umarmung verbringen kannst, während du seinen Geschichten über die Orte lauschst, die auch dir eine Heimat gewesen wären. Und irgendwann … Wulfgar schlug die Augen nieder und ließ seinem Blick dem Bachverlauf folgen, bevor er sich im Gestrüpp und Dickicht stromabwärts verlor … komme ich nach und bringe neue Geschichten mit.

Verstohlen verdrückte er sich eine Träne, die sich zwischen seinen Lidern auf seine Wange geschlichen hatte und nickte Paske zu, der selbst grübelnd und ergriffen am Rand der Senke stand, durch die sich der Knorrbach seinen Pfad durch den Wald gegraben hatte. Dann begann er vorsichtig Schritt um Schritt mit dem Abstieg, um sein spätes Geschenk den wispernden, glucksenden Fluten zu übergeben.
Session: Herbstliche Ehren - Monday, Nov 13 2017 from 10:00 PM to 2:00 AM
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Epic!
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Dan
Posted by the GM
Rise of the Runelords
April 2nd, 2017
Much has happened since we last checked in with our adventurers.


The wing they last inhabited was controlled by a powerful necromancer, Azaven, who gave the party a bit of trouble when he retreated with one of Nevik’s wakizashi’s still skewered into him after Nevik threw them at the flying wizard. After they could not find a trace of Azaven, they decided to move onto the next wing, as Nevik was not completely out of commission without his second wakizashi, and they could simply return here.

The moved their attention to the Halls of Wrath, where a whole slew of evocation spells were flung at our heroes. Warriors of Wrath harnessed the power into their blades, and came in large numbers. Only proving to be of nuisance to the heroes, they encountered the ruler of the dungeon in the grand hall. Highlady Athroxis, accompanied by many of her most trusted associates, gave quite the fight for our Heroes, but eventually fell. When Athroxis died by Reiner’s hand, a magical glyph was transferred from the forehead of Athroxis to Reiner’s. He felt stronger, and this was likely the mark to show who ruled these halls. It is in the shaped of the rune of Wrath. They also discovered the ashes of vengeance needed for Philip’s ritual for the Super Soft, as well as the legendary sword hinted by the book Reiner read.

Afterwards, they visited the final wing of the Runeforge, The Shimmering Veils, which belonged to the sin of Pride, and the magic school of illusion. As they entered a grandiose image of a peacock inhabited a large, mirrored room. Reiner, unsure of the image, swung his new sword at the image. He discovered this was an illusion, and thus his blade simply passed right through. However, during this, their reflections in the mirror seemed to spring to life, and our heroes had to battle exact replicas of each other. While Shalelu did fall during this, she was quickly brought back to life using the last resurrection scroll provided by the Black Monk. After the fight, they discovered a secret room, where the body of the ruler of the wing lie dead, perfectly preserved. They looted a few things, and gained valuable information from his journal entries, including how to exit the Runeforge.

They couldn’t leave without doing two things first, though. First, they needed to recover Nevik’s wakizashi. Second, they had gathered ingredients vital for enchanting a weapon with the power to greatly aid their fight against Karzoug. They turned their attention to recovering the wakizashi, and returned to the Ravenous Crypts to hunt down Azaven. He put up a tough fight once they found him, but he eventually fell.

They turned to do their final task in the Runeforge: enchant a weapon with the power to greatly aid in their fight against Karzoug. The party collaborated, and agreed that Reiner’s new greatsword was the best candidate for the powerful enchantment. He entered the shards of the mirrors from the Shimmering Veil, along with the ‘toy’ gifted to them by Delvahine, with his sword into the pool in the center of the Runeforge. It glowed a bright blue, and began to swirl. That swirling continued as the bright blue enchantment surrounded the blade. He lifted the weapon out of the water once the glow surrounded the blade completely, and raised it high as the glow faded.

Suddenly, an explosion of water burst out from the pool and a bright yellow light shot out straight past Reiner and hit the Karzoug statue that was directly behind the party. The statue animated and enlarged, as the party was now suddenly face to face with a gigantic stone golem of Karzoug. It’s voice boomed through the room: “You. Again. Your optimism is inspiring, but this is where you will fall. Your weapons cannot save you, the Runeforge will be your grave.”

The party fought valiantly, with the casters retreating to safety immediately, replaced by Reiner, Nevik, and Valtyra, who all rushed in to confront the construct. The status focused all of its attention on Reiner, likely due to him having the new weapon with the enchantment. The new found power came in handy, despite this statue hitting them incredibly hard and accurately. They quickly dispatched the statue, and as it crumbled, the voice returned “Come then! If you wish your death to be the first before the kingdom of Shalast, then come find me atop Mhar Massif. I will deal with you personally.” Relieved that the dangers of the Runeforge are all but gone now, they gathered their loot left behind, and used the exit portal in the Halls of Wrath, after discovering its existence through the journal notes from Vraxeris, the previous ruler of the Shimmering Veils.

The heroes returned to Sandpoint, and immediately handled the selling of all of the various loot. If they couldn’t find a buyer within town, they traveled to Magnimar to find someone to purchase the numerous items off of their hands. They profited greatly, as adventurers normally do. They now needed to prepare themselves for a powerful fight, but first needed to find out how to get there
Session: Sins of the Savior: Weapons of Sin - Monday, Apr 03 2017 from 4:30 AM to 7:30 AM
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Chapter 4 — Tragedy at Coggin's Rise
~ sixth-day, 16th of Uktar, The Year of Wild Magic, moondark
Coggin's Rise


Mythlos' watch was nearing its end; it was nearly time for Cassiera to relieve him. He heard commotion coming from the direction of the elder Pulkdrivvers' tent, followed by moaning, and it became clear that the two adults were engaged in an intimate moment.

   He looked down and saw that Cassiera was already awake. She motioned toward the parents' tent and indicated that their activity had woken her up early. He nodded, and tried to enter his reverie, still perched up on the thick branch of a spruce.

   "Gôr mig skâlla!" Betha called out with an embarrassingly loud volume.

   Cassiera shook her head, trying not to laugh. Then her eyes spotted movement in the shadows among the tree cover. Her monochromatic darkvision revealed the presence of a warm body where no human eyes would have seen anything. It was a small creature, with dark fur, some sort of animal. As the animal came closer, Cassiera saw that it was a wolf pup.

   "A puppy!" she said excitedly but quietly. "Come here, little wolf. It is safe."

   The little dog ran up to her without hesitation, its tail wagging.

   "You do not bite, do you?"

   As if in answer the tiny wolf sat down, its tongue hanging out of its mouth.

   "May I pet you?"

   But before Cassiera could touch the animal, Hakam let out a scream of pain, loud enough to wake anyone.

   Within the interdimensional space, Ilthian was startled awake. "That was Hakam!" she exclaimed. "He is hurt; he needs our help." She grabbed her carving knife, which was by where she was lying on the white, featureless "floor".

   "No, child," said Galadrel, grabbing onto her by the shoulders to hold her from getting up.

   Kytharrah, who had also slept up in the space, jumped out with abandon, and Szordrin rapidly descended the rope after him. Solisar cast a spell and vanished.

   Outside and below, Leokas was already out of his tent and nocking two arrows. In the darkness, by the blue light from Mythlos' sword above in the tree, he could see a full-sized wolf with Hakam's arm in its mouth and growling. Hakam was thrashing about, trying to free his arm from the animal's jaws.

   His two arrows plunged into the beast's side — or rather they should have. Instead, they seemed to hit and then fall off, leaving no visible sign of injury.

   Then another object flew past him. Belvin, having quickly mounted Kamil had thrown his dagger. The blade left a streak of silver along the wolf's back. It released Hakam.

   Leokas had encountered such a thing before, deep under the sands of the Calim Desert when they had first encountered a lycanthrope.

   This was a werewolf.

   ...And it was a pack of them, for Kytharrah painfully landed with a thud on the frozen ground from his leap from the sky to find himself facing two more approaching wolves, coming from the east. Mythlos, likewise, leapt from his tree branch, driving his glowing blade down onto the back of one of them. It punctured its left lung, and the wolf began wheezing as it struggled to shake off the heavy elf now on its back. Mythlos rolled off and extracted his sword and noticed a distinctive, sizzling, silver wound where there should have been blood. Kytharrah followed Mythlos' lead and attacked with his axe. The blade cut into a second wolf, spraying blood. This wolf then bit into Kytharrah's groin, teeth sinking in deep. The wolf that had mauled Hakam and two of its pack mates ran toward Kytharrah and Mythlos. Now four wolves surrounded Mythlos, snapping and growling at the moon elf, and one of them caught his leg, drawing blood and yanking his weight out from under him. He tumbled to the frosty ground.

   Meanwhile, the "puppy" that Cassiera had wanted to pet was now snapping at her with its little jaws, yapping as she continually avoided it. She tried to hum her enchanting tune, but it did not have the desired effect.

   "Anachtyr smite thee!" Hakam shouted, as he managed to clamber to his feet. A surge of holy fire fell from the sky in a column of swirling flame. Three of the wolves were engulfed, including the one that had bit him and the one that had tripped Mythlos. When the the fire dissipated several seconds later, only two wolves were lying on the melted snow, fur burned off to the skin. Beside them, curled in the fetal position, was a nude young woman.

   Only Szordrin, who had just reached the surface, recognized the body; it was Mara.

   Leokas reached higher ground and nocked his only remaining silver arrow. He sent it into the hindquarters of the wolf biting Kytharrah. It released him with a yelp and then wobbled and fell to the ground.

   Mythlos sprang to his feet from the prone position, avoiding another bite from the remaining wolf. He then decapitated it with a single swing. The head landed near Kytharrah's hooves and rolled, but the headless body was that of another woman. The minotaur was extremely confused. These wolves smelled like the Pulkdrivvers, and that body might look like Betha Pulkdrivver if she was not wearing any clothes. Szordrin rushed over to one of the two wolves that had been scorched by Hakam's magic and stabbed it through the neck with his dagger. Suddenly, there was Lander or Ander, also naked. But where was Brianna? Kytharrah did not know, but he knew that Cassiera needed help. The little wolf puppy was still snapping at her. He set his hoof on the wolf that had so viciously bitten him to stop it should it try to rise, then reached out his long arm and caught the wolf puppy by the scruff of her neck. She struggled in vain to free herself, yipping and snapping.

   Belvin rode over on Kamil and tried calming the creature with a spell, which failed. Then Cassiera spoke at the little wolf in a commanding tone this time, and as soon as the little dog's eyes met hers, she calmed. Instead of trying to bite Kytharrah, the wolf began trying to lick him.

   Hakam took up his sword.

   "The fight is over," said Solisar, who appeared out of thin air in the middle of the dead werewolves.

   "No, it is not over!" Hakam replied. "Werewolves still live." He jumped off the slope where he had been sleeping and plunged his sword into one of the wolf bodies. Lander or Ander's dead twin now appeared.

   "Wait!" said Belvin. "Let me try to save these animals." He followed up his statement with another spell, but he could not remove the disease of lycanthropy from the little girl with his spell; she remained a wolf, held by her neck from Kytharrah's paw.

   "We cannot kill her!" Cassiera argued.

   "We are out of options," said Belvin.

   "Feel order's wrath!" Hakam shouted.

   "Faer fanil!" Solisar shouted in answer, seeking to undo the spell.

   But Hakam's hold on the Weave overpowered the sun elf's. A three-dimensional grid of blue-violet beams appeared in a 30-foot cubic area, trapping Kytharrah and the werewolf pup within. Kytharrah felt a painful burning sensation as the beams blazed over him.

   The small canine in his hands ceased moving instantly and became a little girl. Never would little Brianna sing again.
Session: 83rd Game Session - Friday, Dec 16 2016 from 4:00 AM to 7:00 AM
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1. Session
24. Talistril
  • Von Restov aufgebrochen
  • Oleg's Trading Post erreicht
  • Oleg und Svetlana Leveton getroffen
25. Talistril
  • Oleg's Trading Post vor Banditen verteidigt
  • Happs Bydun gefangen genommen
26. Talistril
  • Happs Bydun verhört
  • Von Staglord und Kressle erfahren
27. Talistril
  • Vier Aufträge erhalten verschiedene Dinge zu erledigen
  • Von Oleg den Auftrag bekommen, den Ring seiner Frau wieder zu besorgen
  • Happs Bydon losgeschickt, um ihn zu verfolgen und das Lager der Banditen zu finden
  • Happs Bydon von Wölfen getötet
  • Ein Hex erfolgreich erkundet
  • Hütte mit Bekken gefunden
  • Fangberry Quest erhalten
28. Talistril
  • Zu Oleg zurückgekehrt, um nach dem Rechten zu sehen
  • Oleg hat nun Wachen, geleitet von Kesten Garess
  • Jhod Kavken getroffen
  • erhielten Auftrag von Jhod, einen Tempel zu reinigen
  • Oleg hat uns von einer Brücke über den Shrike River erzählt, der von Davik Nettels heimgesucht wird

29. Talistril
  • Ein Hex erfolgreich erkundet
  • Mosstroll gefunden und besiegt, dabei ist Mephisto KO geschlagen worden
30. Talistril
  • Ein Hex erfolgreich erkundet
  • 4 Bärenfallen gefunden und entschärft, möglicherweise mehr vorhanden
31. Talistril
  • Ein Hex erfolgreich erkundet
  • Frauenschrei gehört, gefolgt, 2 Nightcallers gefunden und besiegt
32. Talistril
  • Ein Hex erfolgreich erkundet
  • Blaubeeren gefunden und gepflückt
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Epic × 2!
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Chapter 2 — The Second Portal Guardian of Choshein
When they had regained their composure, they continued forward, entering the cave at a cautious but steady speed. The ice-covered walls reflected the light from Hakam's shield, Kytharrah's everburning torch, and Mythlos' sword. They hurried along so that the protective spells that they had cast upon themselves would not fade.

   Shortly, they entered the main chamber. In the center, the seven blue pillars of the giants' portal reflected their light. Uregaunt was not standing before the pillars; instead, they all clearly saw the resting mass of the Red Worm, the draconic remorhaz that had previously guarded the portal.

   Hakam stopped the others from moving forward when he saw it.

   "I thought they killed it," whispered Szordrin.

   "We saw its dead body," said Mythlos.

   "It's an illusion," said Hakam. "Szordin, hand me the omlar gem."

   Szordrin did so, and then Hakam shouted out, "Uregaunt, your tricks have not stopped us. Show yourself!" With that, he rolled the glowing omlar gem forward toward the enormous, red, horned remorhaz. Daylight filled the cavern chamber, broken only by the shadows now thrown by the massive blue pillars. Hakam moved into the room, his sword drawn. The illusion of the remorhaz faded away into nothing.

   Kytharrah, not knowing what to do, decided to throw his torch at the monster he had seen, just as Hakam had done. Then, he also moved into the chamber, sniffing for Uregaunt's scent.

   The others followed. Leokas nocked an arrow and scanned the room for any motion. Solisar vanished into thin air. Szordrin climbed up the stone wall and then hung upside down from the ceiling, trying to get a better view. Mythlos joined the minotaur's side. Belvin stepped out and detected magic.

   Then they spotted him, heard him, and smelled him, standing in the shadow of one of the thick pillars. He was summoning something, calling out in his own tongue.

   Kytharrah dropped his axe and rushed over with a speed that Uregaunt was not expecting. "Play?" Kytharrah asked, holding his arms open wide. One of the beast's arms swung out to grab the arcanist, but the latter deftly avoided the grab with an agility that the minotaur was not expecting, as he finished the final words of his spell. "Good move!" said Kytharrah, impressed.

   A crocodile with jet black scales and glowing red eyes and smelling of sulfur popped into existence right beside Hakam. Hakam, thinking it to be nothing more than another illusion, ignored the fiendish animal and directed a beam of searing light at Uregaunt. "Vosthyl tells us that your life is forfeit to him!" he shouted.

   Hakam was thus surprised when he was struck by a violent slap of the summoned monster's tail, which knocked him down to his knees. Leokas saw this and turned to assist, sending a single arrow at the large reptilian creature. Strangely, the arrow passed clear through the monster, and it faded as if it had been an illusion after all.

   On the other side of the chamber, Uregaunt stumbled as he tried to cast another spell and was struck by the beam of light from Hakam and three magic projectiles from Cassiera. This gave Kytharrah the moment he needed, and he successfully grabbed a hold of the shade wizard. Belvin rushed forward to join in the tackle, but Uregaunt was thrashing around too much for him to get into the scuffle. Kytharrah quickly stopped Uregaunt's thrashing and placed him in a pin, covering his mouth so that he could cast no more spells.

   Cassiera and Szordrin each tried firing more force magic at Uregaunt to weaken him further. Szordrin's struck true, but Cassiera's pulses were deflected somehow, even though the shade was held fast by Kytharrah. Solisar became visible again. "He is resisting some of our magic!" he warned the others.

   "We can end this peacefully," shouted Hakam, as he hustled over. "You have no chance escaping our minotaur's grasp."

   But Uregaunt did just that. His body instantly became insubstantial and faded into the shadow of the pillar.

   "Where did he go? Is he a snake now?" Kytharrah glanced around, but could see no snake. He sniffed the air, trying to pick up Uregaunt's scent.

   "Anachtyr, purge all that is hidden around me!" Hakam prayed, yet he could see nothing.

   Mythlos stabbed into the air where Uregaunt had once stood. Then there was a shout in Loross from the other side of the chamber, on the far side of another pillar, and Mythlos froze solid, unable to move.

   Everyone else sprang into action again. Solisar rushed to the omlar gem and picked it up, so that the light would travel with him. Likewise, the minotaur retrieved his torch. Leokas nocked an arrow and aimed it at the far pillars. Szordrin walked along on the ceiling, trying to spot their hiding opponent.

   "We must move through the portal," shouted Hakam.

   Solisar dispelled the magic holding Mythlos, as the others closed in. Just as Kytharrah was close enough to smell Uregaunt again on the other side of his hiding place, the minotaur started crying out as if in terror and pain. He crouched down on the ground and covered his head as if the very ceiling was caving in on him.

   Belvin rounded the pillar, scimitar raised high and ready to swing. There was no one there anymore. "He is gone!"

   However, Leokas spotted the arcanist this time, emerging out of the shadow of another pillar and taking corporeal form again. Before the shade could complete another spell, Leokas had loosed three arrows, all of which struck Uregaunt in the stomach. He slouched over in pain.

   Everyone closed around him, Solisar being sure to hold the omlar gem high, driving away all the shadows. The minotaur, apparently recovered from whatever horror he had just experienced, quickly put the sorely wounded arcanist in another head lock, giving him a squeeze. "Got you!" The portal guardian went limp.

   The minotaur released Uregaunt, and his body slumped to the floor.

   "Is he dead?" asked Cassiera.

   Hakam knelt over the body and touched his neck. "No, he is passed out, probably from loss of blood. We'll have to remove the arrows in his gut and stabilize him if we are to take him with us to Tosvin."

   "If we keep him in the light at all times, I do not think he'll be able to shift away and escape us," said Solisar.

   Hakam stood up again. "Minotaur, run and fetch Galadrel and the camels. The faster we pass through the portal and deal with the ice devil, the better."

   "No one is going through the portal," said Uregaunt. They turned around in surprise to see the arcanist sitting up again. His hand was on one of the beads of his necklace.

   "The necklace is magical!" warned Solisar.

   "As you said, my life is forfeit," said Uregaunt. With that, he yanked it off the bead and dropped it to the ground.

   Kytharrah dove toward Uregaunt, his massive body landing over the bead as it exploded in a blast of fire.
Session: 75th Game Session (Double Marathon Session!) - Sunday, Jul 17 2016 from 11:00 PM to 6:00 AM
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